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Jungfräulichkeit vor der Ehe












Hallo Martin,

Danke für die Hinweise. Habe sie weitgehenst verfolgen können. Ich frage mich nur wieder, wieso lassen Frauen, die im eigentlichen Sinne das starke Geschlecht sind (nicht nur von der Chrosomverteilung her), sich dieses von den Männern bieten lassen?

Da diese Tatsache ja nicht erst seit gestern Gültigkeit hat, was hat sich die schöpferische Natur dabei gedacht, eine solche Verteilung vorzunehmen? Verstehe auch nicht, warum das Patriachat eine solche Machtstellung einimmt, auch heute...

Ob ich das jemals begreifen werde? Okay, darauf kannt Du mir keine Antwort geben..

Gruß alwin
Liebe(r) Alwin, es gibt dafür zwei Haupttheorien:


Historisch-materialistische Theorien
Danach soll der Übergang zum Patriarchat aufgrund der zunehmenden gesellschaftlichen Arbeitsteilung und Arbeitsproduktivität erfolgt sein, die durch Einführung des Ackerbaus, der Viehzucht und der Metallverarbeitung zustande kam. Weil jetzt erstmals ein gesellschaftliches Mehrprodukt erzeugt werden konnte, kam es zur verstärkten Anhäufung von Privatbesitz und damit hatten die Männer einen Anreiz, diesen ausschließlich an ihre leiblichen Nachkommen zu vererben. Damit wurde für sie die Feststellung der biologischen Vaterschaft wichtiger. Deshalb musste aus ihrer Sicht die Sexualität der Frauen eingeschränkt und kontrolliert werden. Auch durch die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die den Männern angeblich prestigereiche Tätigkeiten im Zusammenhang mit Viehzucht und Ackerbau zuwies, wurde ihre Position gestärkt.
Nach diesen Theorien war das Matriarchat zwar eine wichtige Epoche der Menschheitsgeschichte, aber die zunehmende Arbeitsproduktivität führte unvermeidlich zu Statusunterschieden zwischen Männern und Frauen, zur Entstehung des Staates und von Klassen. Eine wirkliche Gleichberechtigung der Geschlechter könne es nur im Sozialismus bzw. Kommunismus geben.


Katastrophentheorien
Sie gehen davon aus, dass Patriarchate nur unter bestimmten katastrophischen Bedingungen, zu denen auch Klimaverschlechterungen gehören, entstehen. Im Verlauf von durch Naturkatastrophen ausgelösten Wanderungen bildeten sich Gefolgschaften von Männern, die jetzt einem Anführer verpflichtet waren. Damit war der Grundstein für die Entstehung von Macht und Herrschaft gelegt, denn dieser Anführer konnte mittels des durch seine Gefolgschaften gebildeten Erzwingungsstabes seine Befehle auch gegen Widerstand durchsetzen, was vorher nicht möglich war.
Die Völker mit einer Zentralinstanz und Erzwingungsstab sind denjenigen ohne strategisch überlegen. Diese ersten patriarchalen Gesellschaften hätten benachbarte, Ackerbau treibende Völker erobert, überschichtet und dort ihre eigenen patriarchalen Institutionen durchgesetzt. Aber bereits die Bedrohung durch patriarchale Gesellschaften führt bei den Betroffenen zu ähnlichen Mechanismen. Zum Zweck der Verteidigung werden sie sich um einen charismatischen Führer scharen und ihm weitgehende Rechte überlassen. Nur so haben sie eine Chance, den Angreifern zu widerstehen. Sie geraten also auf jeden Fall unter (patriarchale) Herrschaftsmechanismen, entweder unter die eines fremden Volkes oder unter diejenige des eigenen Anführers. Wenn die persönliche Herrschaft einmal etabliert ist, wird sie mit unterschiedlichen Techniken im Allgemeinen auch dauerhaft aufrecht erhalten.
Lieber Martin,

die Klammern kannst Du weglassen, bin ein Mann...

Deine Darstellung ist recht ausfschlussreich. Von der Sichtweise her habe ich dieses Thema noch nicht betrachtet!

Da kommen mir Gedanken hoch, die ich hier aber noch nicht schreiben kann, zumal sie nicht in diesen Threat hinein gehören...

Für Deine Mühe und Ausführungen auf jeden Fall erst einmal ein herzliches Dankeschön!

Liebe Grüße
Alwin
Stimmt!....es wird zwar nich streng gesehen,aber trotzdem heißt das nicht,dass die Männer vor der Ehe Geschlechtsverkehr haben dürfen!
Normalerweise dürfen es beide nicht,aber was soll man dagegn machen,wenn das einige Leute gar nicht interessiert!
Sakina für alle.

möglichkeiten zum Kennen lernen von Mann und Frau giebt es doch gar nicht so viele.

ich persöhnlich kann dazu Tischtennis im "Freien " unter Bäumen und mit mehren Tischtennisplatten empfehlen.

mmfffff ggggg gnostik
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