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Zeit der Pharaonen












In fast allen Kulturen, die nach der großen Zeit der Schamanen (aber die gibt es immer noch) begonnen hat, hat das Bewusstsein der Menschen sich losgelöst von seinem Körper zu sehen begonnen.

Zur Zeit der Pharaonen gab man den Leichen noch Schätze mit, damit sie es fein haben im Land der Toten, so auch die griechen welche ja nach dem irdischen Leben in den Hades kamen, in die Unterwelt, aus der kaum jemand lebendig zurückkehren konnte, von Orpheus abgesehen, welcher ja mit der Euridike ein Verhältnis hatte. Aber ich will nicht vom Thema weg, denn der Totenkult füllt selbst Bibliotheken.

Die Soldaten welche man einem chinesischen Herrscher ins Grab mit gegeben hat sind ja auch sehr bekannt, ein ganzes Heer aus Tonfiguren bewacht sein Grab.

Weniger lustig fanden es vermutlich jene Bediensteten, welche lebendig mit begraben wurden, um da den Pharaonen nach Verschluss der Pyramide zu helfen, allerdings sollen die noch für eine geraume Weile Nahrung dabei gehabt haben.
Und natürlich war es eine Ehre und Auszeichnung, als Totenwächter ins Jenseits ein zu gehen.

Also, der Mensch erlebt sich als Geist im Körper und darauf basiert einiges an Medizin, Psychologie und an noch manchen anderen ...logien auch.

Wenn man also die Seele als Software ansieht und sie als Funktion des Körpers auffasst, ist der Mensch der Sklave des Körpers und wenn das Programm die Hardware überbeansprucht, mit falscher Ernährung, mit Suchtverhalten aller Art, hat der Mensch eine gestörte Beziehung zu seinem Körper.

Manche Drogen bewirken, dass man den Körper so sehr vergisst oder falsch einschätzt, dass man vielleicht denkt, ihn auf seine geistigen Höhenflüge mitnehmen zu können und aus dem Fenster hüpft, nicht in der Absicht, sich um zu bringen sonder um zu fliegen.
Der Effekt ist ungesund und das aus einem gestörten Leib-Seele - Verhältnis heraus.

Manche Seele meint, dem Körper das Äußerste abverlangen zu müssen, um jeder Lage gewachsen zu sein und macht ein Trainings- und Sportprogramm, das man keinem Feind zumuten würde, um ihn zu bestrafen. Sie sehen den Körper vielleicht als ihre Maschine, und wie man dem Auto verbleites Benzin gibt, scheuen sie nicht zurück, Doping zu konsumieren, welche mit der Zeit den Motor beschädigen, denn was zählt, ist ihnen das Jetzt und der nächste Sieg.

Anderen, die mehr auf Lustgewinn und Konsum aus gerichtet sind, ist der Körper hauptsächlich Sinnesorgan. Sie tun alles zur Lustmaximierung, von Viagra bis LSD und Heroin ist nichts schlimm genug, sie davon ab zu halten, ihren Geist mit materiellen Mitteln zu ungekannten Sonderzuständen zu bringen.

Andere haben die Lus auch nach diesen Sonderzuständen und Erleuchtung und die konzentrieren sich vielleicht auf Yoga und wenden täglich Stunden auf, eine Körper - Geisteshaltung zu trainieren, in welcher sie die Erleuchtung als wahrscheinlicher erachten als im befriedigten Dahindämmern zwischen Leistung und Belohnung.

Jeder Bewohner eines Körpers hat eine Beziehung zu seinem Körper. Der Eine sieht sich als Gast in dem Körper, der andere sieht sich als Fahrer eines Muskelmobils oder wie immer er sein gerät Körper nennen mag.
Für den einen ist sein Körper ein Werkzeug, für den anderen ist er der Herrscher seiner Sinne.

Wenn Menschen gesund sind, fühlen sie sich wohl in ihrem Körper. Sie haben Hunger, wenn sie Nahrung brauchen und Durst, wenn sie Flüssigkeit brauchen und sie atmen die Luft in ruhigen Zügen ein und aus und fühlen sich im Fluss mit der Umwelt.
Dann stimmen die Beziehungen und man kann anfangen, um sich zu sehen, ob man seinen Kreis erweitern möchte und andere Körperbeherrscher mit einbeziehen, vielleicht zur Erstellung weiterer Körper, vielleicht auch zur Liststeigerung, das hängt ganz davon ab, von welcher Körper - Geist - Beziehung man selber ausgeht.

So meine ich das.

ist das verständlich? Sonst versuch ich gern noch eine andere Variante der Erklärung.

Markant ist, dass immer im Tod die Dualität des zerfallenden Körper und des ewigen Geistes hervortritt.
Darüber, wie der Geist in den Körper hinein kommt, machten sich Kulturen erst bei höherer Entwicklung Gedanken.
Daraus wurde dann die Reinkarnationslehre und darauf basiert die Reinkarnationstherapie. Eine Möglichkeit die Erde und sein Leben anzusehen, welche ich durchaus empfehlen kann, soweit sie nicht zu Kastendenken und Rassismus oder Faschismus leitet, denn an diesen Abzweigungen bleibe ich stur bei der Gleichwertigkeit allen Seienden, und dafür würde ich mich sogar abschlachten lassen.
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