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Liebe Freunde
Nach langer Pause schaue ich auch mal wieder in die geistige Nahrung und freue mich, dass noch bekannte liebe Menschen anzutreffen sind. Seid also sehr herzlich gegrüßt.
Nach reiflicher Überlegung sollte man schon auch den formellen Akt zum Beitritt vollziehen um die administrativen Rechte zu bekommen, denn nur so kann man am Aufbau der beispielgebenden (Wahlen, Beratung usw) Bahaistrukturen wirklich mitwirken. Eine nette Dame erzählte mir über ihre ernsthaften und tief greifenden Überlegungen zum Beitritt. Ihr hat damals ein weiser Freund, der ihre Aufgeregtheit und suchende Unruhe spürte, den Rat gegeben „Wenn du Baha’u’llah liebst, dann bist du ein Bahai.“ Dann war für sie die Sache klar und sie erklärte sich sehr bald.
Alles Liebe
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Hallo liebe Leute!
Ich habe noch eine Frage zu diesem Thema: Muss man, um auch offiziell Bahai zu werden, von seiner "alten" Glaubensgemeinschaft austreten oder ist das egal?
LG,
Linny
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Hallo liebe Linny!
Der Beitritt zum Bahaitum erfolgt über ein kurzes und knappes Kärtchen, auf der nicht einmal die alte Religion gefragt wird. Allerdings wäre es aus Aufrichtigkeit und Respekt vor der alten Religionsgemeinschaft vom höchsten Wert auch tatsächlich von da auszutreten, wenn man schon seine Religion wechselt.
Wenn man das Herz an Bahaullah gibt fällt dies einem auch nicht schwer, denn Bahaullah verkörpert sowohl das Alte als auch das noch Kommende
Dennoch steht es natürlich jedem Bahái frei mit jeder Religionsgemeinschaft noch engste Kontakte zu pflegen, man muss also nicht den Kontakt abbrechen - nein noch schärfer, man DARF nicht ! Bahaullah gebietet im Kitab-i Aqdas mit jeder Religionsgemeinschaft in größte Liebe zu verkehren.
Gruß,
Rahiym
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