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Wir alle sind der eine Gott.












Klasse, welche geistreichen Diskussionen - besser gesagt Gespräche hier erfolgen können! Eine neue Erfahrung!
Guten Morgen!

@ Martin

Ich bin mir völlig gewiss, dass die Gedanken zweierlei Natur haben: Zum einen Teil bleiben sie in mir, zum anderen Teil gehen sie aus mir hinaus. Sie haben Strahlung, Wirkung und können sich auch konkretisieren, wenn ich umsetze, was ich gedacht habe. Wenn ich das als Mensch kann, warum sollte das Gott nicht in höchster Qualität können?
So meine ich, Gott kann und will eigenständiges Leben schaffen, eben die Schöpfung. Hier denke ich nicht allein an die materielle Schöpfung.
Im Übrigen beglückwünsche ich Dich, dass Du Gottes Lichtflut bereits erfahren durftest. Kenne auch einige solche Menschen. Aber welch ein Unterschied liegt meist zwischen ihnen!
Das spiegelt sich auch in der Literatur, in der viele im Licht Gottes befindliche Autoren nicht davon sprechen, dass hier alles Maya sei. Im Gegenteil: Hier ist alles ebenso volles, von Gott impulsiertes Leben wie in der Lichtfülle, nur eben auf oder in niedrigerer Schwingung.
So kann ich die Angaben über die Seinsillusion hin und her überlegen so viel ich mag, ich verstehe sie nicht, ich in meiner wohl einfältigen Überlegung.
Dennoch haben mich Deine Aussagen sehr angeregt. Ich danke Dir dafür. Gleichzeitig aber lege ich das Thema "Wir sind alle der eine Gott" zu meinen abgeschlossenen Kapiteln und verabschiede mich aus diesem Dialog.
Viel Glück und Segen auf allen Deinen Wegen.
reinwiel
Hallo Reinweil,

Auch ich danke Dir für Deine Beiträge.
Gemäß der Pluralität der Wirklichkeiten ist es durchaus möglich, dass verschiedene Meinungen auf einer höhren Ebene vereinbar sind.

Gruß Martin
Ich suchte nach Mary`s Gespräch mit Gott und fand diesen Blog. Interessante Ansichten.

http://www.gmg-materialien.de/node/495

Zitat:

Ich habe auch einmal jemanden sagen hören, dass Gott der äußerste Narziss ist – da Gott denkt, dass Gott „der einzige im Raum ist". Das meint, Gott denkt, dass Gott der Einzige Eine ist, dem überhaupt etwas widerfährt. Gott sieht alle auswärtigen Ereignisse als Vorkommnisse inwendig in Gottes Eigener Erfahrung. Gott sieht Gottes eigene Widerspiegelung im Teich, und erkennt niemanden und niemand anderen. Auch dann, während Gott auf andere Menschen schaut, sieht Gott Gottes eigene Widerspiegelung, und kann er niemand anderen oder niemand anderes sehen.

Auch dazu bekam ich unmittelbar einen Bezug, als ich es zum ersten Mal hörte. Ich wurde ein Narziss genannt, und ich bin sicher, ich bin es. Laut allgemeiner Definition ist das eine Erkrankung. Nur die wahrhafte Weite der Vision sähe darin, dass es ein Segen ist. Ein Narziss ist ein Wesen, der sich nur selbst sieht, wohin auch immer er schaut. In bestimmten Gefilden nennt man das Heiligkeit. In bestimmten Gefilden nennt man das Psychose.

Und so heißt die Frage, und so heißt die Herausforderung, wie das Leben eines Narziss in einer nicht-narzisstischen Welt zu leben ist. Wer geht einmal unter die Menschen und sagt: „Ich und der Vater sind Eins", ohne aufs Grässlichste missverstanden zu werden – um davon, gekreuzigt zu werden, gar nicht erst zu reden?


Dieser Thread hat ein Thema, daß man wahrscheinlich aus den Büchern "Gespräche mit Gott" entnehmen kann.

Sind wir Gott ? Was haben wir erschaffen ? Die Welt ? Die Tiere ? Die Pflanzen ? Die Berge ? Das Universum ? Hmmh - *grübel*
(1) Bibel = menschliche Weisheit?
Wenn wir Menschen auf unsere eigene Weisheit und Erkenntnis angewiesen wären, würden wir alle möglichen Philosophien über Gott und seine Ansichten entwickeln, die vermutlich so verschieden sind, wie wir Menschen untereinander verschieden sind. Genau das ist in der Menschheitsgeschichte ja immer wieder passiert: Wir haben versucht, unser "Gott-förmiges Vakuum" (B. Pascal) in unserem Innern zu füllen mit unseren Ideen, Ideologien, Religionen, Philosophien und unserer menschlichen begrenzten Erkenntnis.

(2) Der Anspruch der Bibel
Nun ist die Aussage (und der Anspruch) der Bibel gerade, dass sie zwar von Menschen aufgeschrieben wurde, gleichzeitig aber Gott durch diese Aufzeichnungen von mehr als 40 Autoren über einen Zeitraum von mehr als 4000 Jahren konsistent redet und sich "offenbart".

Dieser Anspruch äußert sich unter anderem in den folgenden Versen:

Nachdem vorzeiten Gott manchmal und mancherlei weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Erben über alles, durch welchen er auch die Welt gemacht hat...
Hebräer 1,1-2

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit...
2.Timotheus 3,16

Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.
2.Petrus 1,21


Dabei ist für die Bibel auch völlig klar, dass wir deswegen noch lange nicht alles über Gott wissen können:

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken.
Jesaja 55,8-9

(3) Warum von Menschen aufgeschrieben?
Aber, und das ist der "Witz" an der ganzen Sache, wenn ich das mal so salopp nennen darf: Gott will, dass wir Menschen ihn kennen lernen und er möchte eine liebevolle Beziehung zu uns. Deshalb hat er durch die Bibel und vor allem auch durch Jesus Christus zu uns so geredet, dass wir es verstehen können (Gottes Sohn ist auch deshalb Mensch geworden, weil wir als Menschen einen anderen Menschen immer noch am besten begreifen können!).

(4) Der Anspruch der Bibel verlangt eine Entscheidung
Ob wir diesen Anspruch der Bibel, das Wort Gottes an uns Menschen zu sein, als wahre Tatsache anerkennen, ist unsere freie Entscheidung. Von Anfang an war der Mensch versucht, sich dem Reden Gottes dadurch zu entziehen, dass er die Gültigkeit seiner Worte anzweifelte: "Sollte Gott gesagt haben...?" (1.Mose 3,1)

Je mehr ich die Bibel kennen lerne und je länger ich in die persönliche Beziehung zu Jesus Christus hineinwachse, um so mehr bin ich überzeugt von der absoluten Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit der Bibel.
Hier nur einige wenige Gründe, warum ich davon überzeugt bin:


* Die Erfüllung der Prophetie im Alten wie im Neuen Testament
* Mehr als 40 Autoren vom Hirten bis zum König schreiben über 4000 Jahre an einem Buch, durch das sich dennoch die Geschichte Gottes mit uns Menschen wie ein roter Faden zieht
* Ein absolut realistisches Menschenbild, das durch alle Ereignisse unserer Tage immer wieder bestätigt wird, obwohl es vielen unserer menschlichen Philosophien völlig zuwiderläuft
* Gottes Versprechen (niedergelegt in der Bibel) können wir im praktischen Leben "ausprobieren" - und sie stellen sich als wahr heraus (eigene Erfahrung und die von unzähligen Menschen seit 4000 Jahren)
* Die historisch extrem gut belegte Tatsache der Auferstehung Jesu (gerade auch im Vergleich zu anderen Ereignissen der Geschichte)

Wie gesagt - ob man das für sich persönlich akzeptiert, ist eine Frage, der man sich stellen muss. Aber niemand kann sagen, von Gott "könne man ja nichts wissen".

Eine solche Person müsste ehrlicher sagen: "Die Bibel behauptet zwar, dass Gott durch sie redet und sich in ihr offenbart, aber ich glaube nicht, dass das wahr ist".
Meine Rückfrage ist: "Woher weißt du, dass die Bibel nicht wahr ist? Hast du es geprüft? Bist du dir deiner Meinung sicher?"

Quelle: nikodemus.net
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