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Wir alle sind der eine Gott.












ich halte nix von diesem esoterischen Quark. sorry. Lichtarbeit und
derartige Dinge führen von Gott weg, sind sogar gefährlich.

Ich habe den Eindruck, hier werden viele Dinge wild durcheinandergemischt, biologisches, esoterisches usw...



http://www.achtung-lichtarbeit.de/

Jade
Guten Morgen!
An Martin H.
Dein Gottesbewusstsein als Kind Gottes kann sehr wohl so weit gehen, dass Du Dich mit Gott ident fühlst. Diese Feststellung wurde bei der Auswertung jener Erfahrungen gemacht, die unter dem Aspekt mystische Lichtblicke von Universitäten untersucht werden. Die einzelne, geschlossene Individualität stürzt dabei nicht ab. Biblisch: Die Fülle Gottes, an der die Kinder teilhaben sollen.
Ich grüße Dich lieber Freund und wünsche Dir einen schönen Tag.
reinwiel
@Jade

Zitat:
derartige Dinge führen von Gott weg, sind sogar gefährlich.


Das finde ich nicht, denn Gott läßt sich suchen, von jedem Menschen auf der ganzen Welt - es gibt keine endgültigen Wahrheiten, und für jeden Menschen gibt es etwas, was ihn anzieht oder abstößt.

Alles, was ist, ist Gott und alles was ist, ist aus Gott - damit hätte Gott die Allmacht, denn wenn er allmächtig ist, dann muß er von allem wissen, dann ist ihm nichts fremd.

Es kann nichts gefährlich sein, weil Gott von allem weiß. Wüßte er nicht von allem, dann wäre es nicht Gott und er nicht allmächtig.

Wer Gott so sieht, kann Gott nicht als Allmacht ansehen, sollte Gott von etwas nichts wissen.

Gott hat keinen Rücken.

Wenn es also esoterische Theorien gibt, dann sind auch sie von Gott gewollt, weil auch auf diesem Wege gesucht werden kann.

Alles bewegt sich, alles verändert sich - nichts bleibt statisch, weil nicht einmal Gott statisch ist.

Wie also stellen wir uns Gott vor, wenn wir glauben, es sei etwas gefährlich ? Die Frage stellt sich auch, wie begrenzt sehen wir Gott ?

Oder sind wir begrenzt in unserem Denken ?

Wie sehen wir die Welt und ihren Weg ?

http://www.aayurveda.de/veda/yugas1.html

Zitat:
Die vier Zeitalter
Es gibt vier Zeitalter. Sie dauern insgesamt 4.320.000 Jahre und wiederholen sich zyklisch wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das erste Zeitalter krita-yuga, das goldene Zeitalter - auch satya-yuga, das Zeitalter der Wahrhaftigkeit genannt -, währt 1.728.000 Jahre, das tretaa-yuga währt 1.296.000 Jahre, das dvaapara-yuga 864.000 Jahre und das kali-yuga, das jetzige Zeitalter, das Zeitalter des Streites und der Heuchelei, 432.000 Jahre. Vom kali-yuga sind erst ca. 5000 Jahre verstrichen.

Im krita-yuga ist sattva-guna, die Erscheinungsweise der Reinheit und Tugendhaftigkeit, vorherrschend; im tretaa-yuga sattva-guna und rajo-guna; im dvaapara-yuga rajo-guna und im kali-yuga ist tamo-guna, die Erscheinungsweise der Unwissenheit, vorherrschend.

Im satya-yuga bringt die Erde erstklassige Nahrung mit hervorragendem Geschmack im Überfluß hervor. Die Menschen strotzen vor Energie wie die aadityas (Halbgötter). Sie können die deva-s und himmlischen rishhi-s direkt wahrnehmen. Ihre Körper sind schön, stark wie der Wind und fest wie Berge, ihre Intelligenz und ihre Sinne sind scharf und ihre Ausstrahlung ist klar. Sie sind von Freude erfüllt, gewaltlos, selbstbeherrscht, einfach, wahrhaftig, entsagt, und sie sind frei von Angst, Gier, Illusion, Lust, Zorn, Neid, Anhaftung, Müdigkeit, Krankheit und der Neigung, Dinge anzusammeln. Sie widmen sich der Meditation im ashhtaanga-yoga, führen Opfer aus nach den Anweisungen der Veden etc. Aufgrund dieser Eigenschaften besitzen sie eine sehr lange Lebensdauer. Gegen Ende des krita-yuga lassen manche Menschen etwas nach in ihrer Entsagung (ihrer yoga-Praxis)[5] und so entsteht Schwere in ihren Körpern. Schwere führt zu Müdigkeit und Müdigkeit läßt sie träge werden. Trägheit bringt sie dazu, Dinge anzusammeln; die Ansammlung von Dingen führt zu Anhaftung -- je mehr jemand besitzt, desto mehr angehaftet ist er an seinen Besitz -- und Anhaftung schließlich bringt Gier hervor. Wir sehen hier, wie die Erscheinungsweise der Reinheit (sattva-guna) in einem Menschen allmählich der Erscheinungsweise der Leidenschaft (rajo-guna) weicht, wenn ein in sattva-guna verankerter Mensch nachlässig wird in seiner Entsagung. Shariirasthaana, Kap.3 wird sich ausführlich mit diesem Thema beschäfti


Religion aus vedischer Sicht

Wer oder was ist Gott? "Gott ist groß; Er hat Himmel und Erde geschaffen; Gott ist die Natur, usw." - das sind vage Aussagen, darüberhinaus gibt es noch viel mehr Wissen über Gott. Er muß in Seiner Persönlichkeit erkannt und verehrt werden. Bloßer Glaube an ein Höchstes Wesen ist besser als purer Atheismus, aber nur eine vage Vorstellung von Gott zu haben, genügt nicht, um das Selbst völlig zufriedenzustellen. Der Glaube an ein Höchstes Wesen, das alles kontrolliert und dem alles untergeordnet ist, ist der Beginn von Religion. Aber man sollte nicht dort stehen bleiben. Religiöse Lehrer wie Moses, Buddha, Christus und Mohammed sind nicht selber Gott - sie sind Lehrer, die zur Reinigung des Bewußtseins verschiedener Völker in verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten erschienen sind, damit diese Völker sich Gott, dem Höchsten Herrn, nähern können. Ihre Lehren sind dem Bewußtsein der Menschen, zu denen sie gepredigt haben, angepaßt. Das bedeutet nicht, daß sie die Absolute Wahrheit gepredigt haben - sie haben entsprechend Zeit und Ort den Menschen soviel von der Absoluten Wahrheit offenbart, wie diese Menschen begreifen konnten oder soviel sie selbst begriffen haben. Im Laufe der Zeit wurden ihre Lehren zum Teil noch verfälscht oder mißverstanden und von Fanatikern mißbraucht.

@Gabriele es mag sein, dass Du das nicht so empfindest, dass Dein Weg Dich wegführt von Gott. Nach biblischer Lehre jedoch entfernst Du Dich eindeutig von Gott.

Erst, wenn wir eines Tages sterben, werden wir sehen, ob es wirklich noch etwas nach dem Sterben gibt oder ob doch alle Wege ins Nichts führen.

Christen glauben an ein ewiges Leben mit Jesus. Atheisten glauben, dass alles erlischt.

Wir können philosophieren, aber erst am Ende werden wir es wissen.

Jade
@ reinwiel

Zitat:
Dein Gottesbewusstsein als Kind Gottes kann sehr wohl so weit gehen...

Ich habe dieses Gottesbewusstsein nicht, ich habe es auch nicht behauptet.

Zitat:
dass Du Dich mit Gott ident fühlst.

Tue ich nicht!
Ich glaube, dass es letztlich so ist, die Erfahrung hierzu fehlt mir noch.
Sind wir Kinder Gottes oder Kinder unserer Eltern?
Und wenn wir Kinder Gottes sind, sind wir deswegen nicht mehr Kinder unserer Eltern?
Und wenn wir Kinder unserer Eltern sind, sind wir deswegen nicht mehr Kinder Gottes?
Wir sind beides zugleich!
Als Kinder von Menschen sind wir Mensch.
Als Kinder Gottes sind wir Gott.
Wieso sollte ein Kind Gottes etwas Wesensanderes sein, als sein Göttlicher Vater / seine Göttliche Mutter?

Zitat:
Diese Feststellung wurde bei der Auswertung jener Erfahrungen gemacht, die unter dem Aspekt mystische Lichtblicke von Universitäten untersucht werden.

Es ist immer schwierig, wenn wissenschaftlich Metaphysisches erforscht werden soll.

Zitat:
Die einzelne, geschlossene Individualität stürzt dabei nicht ab.

Nein, aber wenn ein Tropfen in einen Ozean fällt, erlebt er eine immense Expansion.

Zitat:
Biblisch: Die Fülle Gottes, an der die Kinder teilhaben sollen.

Biblisch:
Johannes , Kap 10, Vers 34 Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?
Oder auch:
Thomas Evangelium Kapitel 2: Jesus sprach „Wer sucht, soll weitersuchen bis er findet und wenn er gefunden hat wird er bestürzt sein. Und wenn er bestürzt ist wird er staunen und wird über das All herrschen.“

Zitat:
Ich grüße Dich lieber Freund und wünsche Dir einen schönen Tag.

Ebenfalls!
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