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Ist das Konzept Kirche gescheitert?













Ist das Konzept Kirche gescheitert?
Ja
60%
 60%  [ 3 ]
Nein
20%
 20%  [ 1 ]
Dazu kann ich keine gescheite Antwort geben.
0%
 0%  [ 0 ]
Das kann man so nicht pauschalisieren...
20%
 20%  [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 5

Oder stützt sich das kommende "Zeitalter des Glaubens" wieder auf eine Institution namens Kirche?
Und falls ja - wie würde diese Kirche der Zukunft aussehen?

Kann es sein, daß Sie beim Gedanken, daß uns im neuen Zeitalter eine neue Religion, ja, womöglich eine neue Kirche erwartet,
nicht gerade einen Luftsprung machen, sondern eher die Faust in der Tasche?
Hatten wir denn nicht genug davon in den letzten zweitausend Jahren,
und sind nicht gerade heute gewisse Religionen der Zündstoff für Welt bedrohende Konflikte?
Und nun noch einmal alles von vorn?
Danke, kein Bedarf, mögen Sie knurren,
und ich verstehe Sie nur zu gut.

Die Kirche - und nun sprechen wir von der christlichen -
hat ihre Macht mißbraucht, sie hat die Lehren Jesu teilweise bis zur Unkenntlichkeit verzerrt,
sie hat willkürlich die weibliche Hälfte der Menschheit vom Dienste ausgeschlossen,
und sie hat zu gewissen Zeiten eine Gewaltherrschaft geführt,
schlimmer als alle kommunistischen Regimes zusammen.
Inquisition und Hexenverfolgung sind nur zwei "Leichen" aus ihrem Keller -
von vielem wissen wir heute gar nichts mehr.
Beispielsweise, daß auf den privaten Besitz einer Bibel im Mittelalter die Todesstrafe stand,

und daß ganze Städte niedergemetzelt wurden,
wenn sie sich nicht genau an die päpstliche Doktrin hielten.

Und da reden wir von einem neuen Zeitalter und wollen den alten,
sauer gewordenen Wein in neue Schläuche füllen?
Wenn das mal keine Bauchschmerzen gibt!


weiterlesen...
beim 3. Absatz geht es weiter...
http://www.zeitenschrift.com/news/religionszukunft.ihtml

Hallo an alle,
eure Meinung würde mich interessieren.
Vielen Dank und gutes lesen

Ich finde jede Religion hat was -
und doch wieder auch nicht!
Jeder "Messias" oder "Prophet" hat doch nicht die Absicht einer Kirche gehabt.
Das haben die schlauen Menschen daraus gemacht.

Religionshäuser und Dogmen sind aus dem menschlichen Verstand entstanden. Um was zu erreichen?
Kontrolle! Angst und Ehrfurcht!
Wenn wir alle Gottes Kinder sind - also aus der perfekten Schöpfung entstanden - dann sind WIR ebenfalls perfekt!
Somit versteh ich die Angst nicht, die uns Religionen weiß machen wollen...
Überall gibt es Sünden, doch es gibt auch zu hohe moralische Ansprüche,
die ja kein "normaler" Mensch erfüllen kann, und somit sofort in der SCHULD ist, von der er sich aber immer wieder durch Buße reinigen kann! Was für ein Blödsinn ist das bitte?
Wenn ich jemanden erschieße, ist er TOT!
Da kann der Pfarrer oder Imam sagen was er will.

Wenn ich allerdings frei im Glauben bin, dann kann ich bevor ich abdrück,
überlegen was - und vor allem WARUM ich da gerade vor habe.
Damit will ich nicht sagen, das ein religiöser Mensch, ein schlechter Mensch ist.
ich will nur mal die Frage stellen, ob der Mensch es sich nicht zu einfach macht, indem er sein Denken anderen überlässt.
Man sagt uns was WIR denken sollen, aber nicht WIE.
Für mich kein Problem, nur man sieht ja was der Glauben so alles anrichten kann...

In diesem Sinn
Liebe Grüße - Sonne und Lieb
a-o-/ri
Die christliche Kirche gibt es seit 2000 Jahren und sie wird es immer geben, in schlechten und in guten Zeiten.
Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist und dass es keine Pfade gibt, die zu ihr hinführen –
keine Religionen, keine Sekten.
Das ist mein Standpunkt, den ich absolut und bedingungslos vertrete.


Das sehe ich genau wie Jiddu Krishnamurti.

Die Wahrheit ist grenzenlos, sie kann nicht konditioniert, sie kann nicht auf vorgegebenen Wegen erreicht und daher auch nicht organisiert werden.
Deshalb sollten keine Organisationen gegründet werden, die die Menschen auf einen bestimmten Pfad führen oder nötigen. Wenn ihr das einmal verstanden habt, werdet ihr einsehen, dass es vollkommen unmöglich ist, einen Glauben zu organisieren. Der Glaube ist eine absolut individuelle Angelegenheit und man kann und darf ihn nicht in Organisationen pressen.
Falls man es tut, wird er zu etwas Totem, Starrem; er wird zu Gier, zu einer Sekte, einer Religion, die anderen aufgezwungen wird. Die Wahrheit wird in Formen gepreßt und zu einem Konsumgut für die Schwachen, die nur eine momentane Unzufriedenheit spüren. Der Mensch kann die Wahrheit nicht zu sich herabziehen, sondern muß sich bemühen, zu ihr aufzusteigen. […]
Ich möchte keiner spirituellen Organisation, ganz gleich welcher Art, angehören, und ich bitte euch, das zu verstehen. Ich betone noch einmal, dass keine Organisation einen Menschen zur Spiritualität führen kann. Wenn eine Organisation zu diesem Zweck gegründet wird, so wird sie zu einer Krücke, die euch schwächt, zu einem Gefängnis. Solche Organisationen verkrüppeln das Individuum, hindern es daran zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu leben, die ja darin liegt, dass es ganz alleine diese absolute, uneingeschränkte Wahrheit entdeckt. Das ist ein weiterer Grund dafür, dass ich mich – da ich der Präsident des Ordens bin – entschlossen habe, den Orden aufzulösen. Niemand hat mich zu dieser Entscheidung gedrängt oder überredet. Das ist keine großartige Tat, denn ich will keine Jünger oder Anhänger; ich meine das so, wie ich es sage.

In dem Moment, in dem man beginnt, jemandem zu folgen, hört man auf, der Wahrheit zu folgen.“
(zitiert nach Jayakar 1988, S. 86f)
Ich denke auch, die Kirche hat Jesus missverstanden aber nichtsdestotrotz geht auch viel Gutes von ihr aus.

Ich glaube z.B. nicht dass Gott eine Folterung eines Menschen benötigte um andere Menschen zu "erlösen". Gott würde eine Folterung oder Ermordung niemals gutheißen und auch nicht zu einer Bedingung machen, dass damit andern geholfen werden kann. Gott will nicht das Blut sondern die Liebe sehen.
Hi alle zusammen, ich könnte mir schon vorstellen, das es eine neue Glaubensrichtung reben könnte, nur wie die wohl aussehen mag, das kann ich leider nicht schreiben.
Vielleicht ist es an der Zeit, Glauben anders zu sehen, wie die Kirche ihn führt, vielleicht sollten wir anders denken.
Und ich muss Martin mal wieder, wie so oft Recht geben, die Kirche hat Jesus hundertprozentig falsch verstanden.
Das sie auch gutes Tut, mag ich nicht bezweifeln, aber sie hat auch vieles Schlecht gemacht.

Doch was wohl noch wichtiger ist, als die Kirche oder eine neue Religion, ist das, das wir lieber an uns selbst glauben, denn was bringt es uns, wenn wir aufhören an uns zu glauben, dafür aber eher an eine Religionsgemeinschaft glauben. Manipulieren lassen, will ich mich von niemanden, schon gar nicht von einer Kirche, oder einer Sekte.

Die Kirche sollte bestimmte Dinge ändern, dann würden manche vielleicht auch anders über sie urteilen.

Man macht Menschen gefügig in dem man sie unterwirft, ihnen zeigt, was geschehen kann, wenn man ihnen nicht folgt. Töte einen Menschen, und die anderen werden gehorchen. Doch es muss Menschen geben die sich gegen so etwas auflehnen, Menschen die begriffen haben, das so nicht richtig sein kann, das ein Miteinander anders verlaufen kann, das der Glauben anders geführt werden kann.

Folge deinem eigenen reinen Herzen, folge nie einer Masse, lass dich niemals zu etwas leiten, was du selbst nicht willst.

Liebe Grüße Dracul2
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