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Also ich schließe mich Hana und Lisken an:
Enttäuschung entsteht meist deswegen, weil Erwartungen an einen gestellt werden, oft auch welche, von denen man gar nichts weiß!
Das Beispiel mit dem Geburtstag war super, genauso könnte man es ausweiten auf Valtenisntag, Muttertag etc...
Aber geht es nicht auch um Erwartungen, von denen wir keine Ahnung haben?
Nur mal ein Beispiel von meiner Seite: ich habe meinen Eltern vor mittlerweile 2 Monaten, wenn nicht länger, gesagt, dass ich vor habe, aus der Kirche auszutreten und Bahai zu werden. Sie konnten das zuerst überhaupt nicht fassen, haben mich angeschrien und was weiß ich was an den Kopf geworfen, bis ich sie beruhigen konnte, dass ich diesen Schritt nicht gleich morgen machen werde.. Aber dennoch, im Nachhinein denke ich, waren sie enttäuscht, weil sie- als gebildete, nicht gläubige, naturwissenschaftliche Menschen- nie angenommen hätten, dass eines ihrer Kinder so blöd ist und einen Gott braucht! Und wenn es schon einen Gott braucht, warum kann es dann nicht bei der eigenen Religion bleiben, ist eh alles das gleiche!... was ich sagen will ist, dass ich von dieser versteckten Erwartung, genauso "weltoffen" und "normal" und " modern" zu sein, wie sie nichts wusste und sie dennoch Entäuscht habe, indem ich total anders bin als sie und der Rest der Familie.
Und solche Erwartungen kann man ja nicht sehen, nicht kennen und dennoch sucht man die Schuld bei sich, fragt sich, warum man denn anders ist und nicht so sein kann, wie der Rest?
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