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Persönliche Freiheit












Der Friede sei mit Dir, Isa


<i>Entschuldige ich habe wenig Zeit, desshalb kann ich Dir nur auf ein teil Deines Postes Antworten und werde evtl. später den rest nachholen.</i>

ja, dies trifft auch auf mich zu


<i>Doch leidere nur Deine. Denn die Bibel und die Lehre Jesu lässt den Menschen die Freiheit.</i>

Ja, ganz meine Ansicht. Kein Glaube läßt so sehr dem Menschen die Eigenverantwortung und die persönliche Freiheit wie Jesu Lehre.

<i>Jeder Gläubige geht eben Seinen weg und damit meine ich nicht die unterschiedlichen Religionen. Und wie welche Sätze in der Bibel oder anderen Heiligen Schriften zu Interpretieren sind, liegt in der eigenen Verantwortung der äußeren und inneren Bedeutung der Einzelnen Verse. Diese wiederum können in der Letzten konsequentz wieder nur in einer Gesamtbetrachtung und Komplentation gesehen werden.
Und jede Interpretation hat seine Auswirkungen im Leben im positiven, wie im negativen. Mann/Frau sollte sich dessen immer Bewußt sein.</i>

Jeder Gläubige MUSS seinen eigenen Weg gehen um zu der für ihn gültigen Wahrheit zu kommen. Durch wen oder was weiß aber der Gläubige, welcher Weg der rechte ist`? Woran erkennt er DEN Weg?
Jeder Weg wurde zuvor "gebaut" um überhaupt begangen zu werden.
Jeder Weg hat eine Begrenzung, hat ein Ziel, führt irgendwo hin, kommt an.......
Jesus hat einen ganz klaren, eindeutigen Weg vorgezeichnet: "Liebe Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selbst"

<i>Somit sehe ich in allen Gott es kommt nur auf mich an und was ich aus der Welt mache.

Was ich denke das bin ich!</i>

Das steht meinem Glaubensempfinden konträr gegenüber!
Diese Aussage von Dir wirkt auf mich ziemlich egozentrisch und alles andere als demütig.
Jesus lehrt das Gegenteil: Es kommt nicht auf mich an - alles geschieht aus Gottes Gnade heraus, der Mensch kann NICHTS aus sich heraus tun.
Es kommt keinesfalls auf mich an und was ich denke,
sondern nur auf das, was ich glaube, der Glaube bestimmt mein Denken. Aber ich schaffe durch mein Denken nicht eine eigene Welt, die Realität, das wahre Leben ist die Ewigkeit bei und mit Gott.
Inzwischen kann ich die Worte des Paulus immer besser nachempfinden, dass wir bereits zu unseren Lebzeiten nicht mehr in dieser Welt "leben".


<i>Aber Absolut ist nichts in dieser Welt, den alle ist nur ein Teil des Absoluten und vergänglich. So denke ich sollte man sehr vorsichtig mit dem Wort Absolut in dieser Welt in Bezug zu dem Allumfassenden SEIN/Gott sein.</i>

ja, richtig. Die Ewigkeit ist das Absolute, die Realität.
.

<i>Nun das bleibt wohl Glaubens oder Ansichtsache(Interpretation). Ich denke jeder Mensch ist aus „Gott“ in der Lage wirkliche Liebe zu leben. Wir sind aus Gott frei und mit einem freien Willen und Geist gesegnet bzw. ausgestattet. Und so ist auch die Liebe frei und in jeden einzelnen von uns. Währe die Liebe in uns nicht frei und unabhängig bzw. nicht selbständig, so wäre die Liebe keine Liebe mehr. So würde ich die Liebe als ein Göttliches Feuer/Licht bezeichnen, welches zwar Seinen Ursprung hat, aber wie die Eigenschaft des Feuers in jeden von uns brennen kann ohne direkt mit dem Ursprungsfeuer verbunden sein zu müssen. Denn man kann das Feure/Liebe Gottes nicht von dem scheinbar getrennten Feuer/Liebe im Menschen unterscheiden. Liebe bleibt immer Liebe und steht nie in einer Abhängigkeit bzw. Unfreiheit. Alles andere würde best. Gesetzmäßigkeiten aufheben und damit Gott selbst.</i>

Auch hier gebe ich Dir in dem Punkt recht, dass die Liebe an sich frei ist.
Was ich sagen wollte, ist, dass es eine Liebe gibt, die uns Menschen nicht möglich ist - eben die göttliche Liebe, die allumfassend, ewig usw. ist.
Diese Liebe zeigt sich insbesondere in der Feindesliebe, in der Liebe, die andere "Wange" hinzuhalten.
Diese Liebe können wir nur mit Gottes Hilfe leben, sie ist in unseren Augen "unmenschlich".
Das Hauptaugenmerk ruht hier auf Barmherzigkeit und Gnade und nicht auf Recht und Gerechtigkeit.
Es steht jedem Menschen frei, diese besondere Liebe von Jesus anzunehmen oder nicht. Gott würde niemals den freien Willen des Menschen mißachten. Allerdings muss dieser dann auch die Konsequenzen daraus tragen.


<i>Mhmm Aida, da täusch Dich mal nicht. In einer Schublade Steckst Du schon voll drin. Aber ich versuche mich da wieder herauszuholen.</i>

Auch gut, im Prinzip habe ich auch nichts anderes erwartet Danke für Deine Ehrlichkeit, ich verstehe Dich gut.

Jesus sah dies bereits voraus:
"18 Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihre lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keinen Vorwand für ihre Sünde. 23 Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater. " Joh. 15, 19-23


<i>Ich denke hier kommen wir ins eingemachte. Der Glaube an Jesus als die Liebe Gottes für die Menschen ist ein wirklich echter Praktischer und fester Glaube. Jesus hat Menschen geheilt, er hat vergeben und damit tote zum leben erweckt. Und wenn Du Aida Jesus in dieser Praxis Jesus folgst, dann neige ich mein Haupt in tiefen Respekt vor Dir, weil dann die Liebe Gottes in Dir wohnt.</i>

Bitte nicht, denn alle Ehre, alles Lob nur dem Einen - Gott. Wenn durch mich Gutes geschieht, dann ist es allein Gottes Werk, nur das Schwache, Schlechte kommt von mir.

"Niemand ist gut, als nur einer, Gott" (Lukas, 18,19)

<i>Die einzelne Religion sind nur Illusionen des Getrennt seins. Es ist wie auf einem großen Fluss. Wir sitzen jeweils nur auf einem anderen Floß. Das Wasser ist dasselbe und das Ziel ist dasselbe. Der unterschied besteht nur darin, das uns nur das eigene Floß das Gefühl gibt sicher zu sein, nicht ertrinken zu müssen und mit ihm sicher ans ziel zu kommen.</i>

Bist Du zutiefst in Deinem Inneren zufrieden mit dieser Aussage? Das Suchen hat für Dich ein Ende?
Dann wünsche ich Dir Segen auf Deinem Weg, möge er Dich zur Wahrheit führen.

Wenn wir beide davon ausgehen, dass es nur den einen Gott gibt, den Gott Moses und Abraham, dann ist es wohl derselbe!

"Der Herr, unser Gott ist ein einziger Gott,
und niemand und nichts ist ihm gleich,
einmalig, unteilbar von Ewigkeit her,
und sein ist die Macht und das Reich.

Ihn sollten wir lieben aus Leidenschaft,
anbetend bewundern den Herrn,
das Beste ihm weihen an Geist und an Kraft
ihn loben ohn' End und gern!"


<i>Sie (andere Religionen)widersprechen im Kern nicht Deinem eigenen Glauben. Du kannst sie für Dich nur nicht erkennen. Das macht sie aber noch lange nicht weniger wahrhaftig oder unwahr.</i>

Dies lasse ich mal so stehen



<i>Da bin ich gezwungen Dir Zuzustimmen. Alles ist nur subjektiv und nichts in dieser Welt ist absolut. Und das die Lehre Jesu eine separierte Religion darstellt habe ich nie behauptet. Ich habe Dir nur unterstellt, in dem Du Jesus zu Gott als ein Absolutes für andere Menschen in dieser Welt machst gibst Du erst dem Nicht frei sein Nahrung. Nicht Freiheit weckt den drang sich befreien zu müssen. Und Gott ist nun mal Freiheit und Liebe. Verstehst Du worauf ich hinaus will…….? Diese für Dich wahrhafte Aussage Deines spirituellen Erkenntnisstandes kann nur ein Direktes intimes Wort an Dich (Seele) sein, um den Menschen in Liebe zu Dienen wie Jesus und Gott es tut.</i>

Stimmt, dieses irdische Leben ist subjektiv und nur die Ewigkeit Realität.
Ich möchte nochmal betonen, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sich für oder gegen Jesus zu entscheiden.
Jesus selbst sagt aber auch, dass er kein "beliebiger" Gott ist. Seine Gesetzmäßigkeiten lassen sich in Ursache und Wirkung wiederfinden. Durch seine, für uns Menschen unvorstellbar große Liebe, Gnade und Barmherzigkeit, kann (und tut) er (allerdings nur auf die Bitte des Menschen, aufgrund von Buße und Umkehr) die "Wirkung" unseres Tuns beeinflussen, verändern.
Denn bei Gott ist ALLES möglich.


<i>Du solltest beim Lesen des Qu`ran auch nicht zu sehr am einzelnen Wort und Vers hängen.
Das machen die Fanatiker des Islam schon zu genüge und die Menschen die die Liebe Gottes im Koran nicht erkennen im negativen sinne auch.

Aber solltest Du Fragen bezüglich des Koran haben stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Nur solltest Du wissen, dass ich kein Repräsentant des Islam bin.
Ich bin nur ein Gott ergebener(Muslim) der den Gottglauben aus seinem Herzen praktiziert und nicht an Riten, Traditionen und Zeremonien haftet.</i>


Danke für Dein liebes Angebot, dass ich zur gegebenen Zeit gerne in Anspruch nehmen werde.
Gerade weil Du Deinen Glauben so siehst, wie Du es beschreibst, glaube ich, dass Du mir im Bezug auf den Koran und den muslimischen Glauben weiterhelfen kannst. Welche Übersetzung würdest Du mir empfehlen?


Liebe, herzliche Grüße

Aida
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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