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Dachte ich früher auch immer. Eine körpereigene Droge (die man bisher noch nicht kennt) wird in Extremsituationen freigesetzt, um das Sterben zu erleichtern. Dabei hat die Person dann Halluzinationen und empfindet ein Hochgefühl.
Allerdings lässt sich so nicht erklären, warum diese Halluzinationen bei allen Personen so ähnlich und „vernünftig“ sind. Wenn man halluziniert, dann sind das immer Dinge, die für jede Person individuell sind. Ich hab noch nie von Drogen gehört, die bei unterschiedlichen Menschen genau die selben Träume hervorrufen. Zudem ist es meiner Meinung nach auch nicht zu erklären, warum diese Visionen immer so klar und vernünftig sind und einen logischen Handlungsablauf besitzen. Wenn man fantasiert oder träumt, dann ist das immer irgendwie chaotisch und surreal normalerweise.
Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie so ein Mechanismus hätte entstehen soll. Wie kann Evolution eine derartige Sterbehilfe hervorbringen? Evolution bedeutet doch grob gesagt: Das Beste überlebt. Wie kann da etwas entstehen, das, wenn es denn funktioniert, das Sterben erleichtert…für mich ist das ein nicht zu erklärender Widerspruch.
Könnte dir dazu noch mehr erzählen, wenn es dich interessiert…
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