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Selbstbewusstsein












Pharao hat folgendes geschrieben:
In ratgeber über selbewusstsein steht immer geschrieben, dass unsere fehler uns nicht schlecht / wertlos machen als mensch.
man soll sich also nicht abwerten als mensch, nur eben sich klar werden, daß man fehlerhaft ist usw..
Einerseits ja, anderseits bedarf es zur Ausübung gewisser Berufe einer gewissen Zuverlässigkeit und es ist absolut verantwortungslos von einem Personalmanager, an einen Führungsposten jemanden einzusetzen, von dem bekannt ist dass er häufig Fehler macht und zum Beispiel nicht seine "Hausaufgaben macht", nämlich nicht nachprüft wen er für was einsetzt, wen er beauftragt einen Job zu machen etc.
Zwar ist er deswegen nicht ein schlechter Mensch, aber für den Posten eben ungeeignet.

Pharao hat folgendes geschrieben:
heißt das, das Diktatoren, Massenmörder usw. eigentlich nur fehlerhaft sind ?
also wertvolle Menschen mit makel ?
Diese Leute sind meistens missgeleitete Hampelfiguren, nämlich werden sie von leitenden organisationen im Hintergrund eingesetzt und dann für die Erledigung solcher unangenehmer und undankbarer Aufgaben missbraucht.
Nach getaner Arbeit werden sie wieder entsorgt, mal durch Mord, mal durch Putsch und mal sonstwie.

Pharao hat folgendes geschrieben:
wenn man etwas mit Absicht tut ist es vielleicht kein Fehler mehr. aber was wenn der geistliche zustand einen nicht klar denken lässt ?
Wenn man etwas mit Absicht tut und falsch tut, dann ist es ein vorsätzlicher Fehler. Wenn man es ohne Absicht tut, dann ist es ein Versehen oder eine Fahrlässigkeit.

Pharao hat folgendes geschrieben:
oder stellt euch "erwachsene Kinder von Alkoholiker" vor. denen wurde meist nicht sehr viel mitgegeben für's leben nach der Kindheit. wenn solche Menschen Fehler machen, obwohl sie denken, etwas richtig gemacht zu haben und andere werden durch sie z.b. verletzt, getötet etc. ... sind wir Menschen denn immer wertvoll unabhängig von unserem handeln ?
Du würdest Dich wundern, wenn Du wüsstest, wie viele Menschen Alkoholiker sind und tolle fürsorgliche Eltern, denen lange Jahre kein Mensch ansieht, dass sie Alkoholiker sind.
Es gibt durchaus Vollabstinente, die sich schlechter oder falscher um ihre Kinder kümmern als Alkis. Aber die Du genannt hast, die gibt es auch.
Und von denen gibt es auch Kinder, welche sich gerade durch das schlechte Vorbild dazu bewegen, genau das nicht zu leben was seine Eltern vorleben. Se werden manchmal dann zu perfekt und wirken verklemmt und unfähig, ihren Gefühlen Lauf zu lassen.
Aber es gibt auch ganz normale Menschen welche völlig abnormale Eltern haben und bei ihnen aufgewachsen sind.

Pharao hat folgendes geschrieben:
Wenn mich jemand mich provozieren möchte da kann man nur wütend werden. Ich kann es einfach nicht ausstehen wenn Menschen sich über andere nur anhand von wenigen Äußerungen ein Bild machen und wenn Du mit Gegenreaktionen wie meiner nicht zu Recht kommst, dann solltest Du dir überlegen ob Du hier richtig bist!
Das wohl kaum. Es ist an Dir, Dich hier so auszudrücken, dass Du nicht die Forenregeln verletzt und das bedeutet, Dich anständig zu äußern, ganz egal wie wütend Du bist und ob diese Wut aus einem Missverständnis kommt oder berechtigt ist.
Besser ist es, wenn Du merkst dass Du wütend bist, noch einmal nachzufragen wie denn das gemeint war, das Dich wütend gemacht hat.

Pharao hat folgendes geschrieben:
Du musst mit jeder Art von Reaktion rechnen wenn Du dich in einem öffentlichen Raum äußerst und Du musst damit klar kommen.
Nein, das ist falsch. In der Öffentlichkeit muss man damit rechnen, dass ein anderer nicht gleich um sich schießt, weil man ihm gesagt hat, dass er irgendetwas falsch gemacht habe, ob das nun stimmt oder nicht.
Die Öffentlichkeit bietet insofern einen gewissen Schutz. Die meisten Gewalttaten werden nicht öffentlich verübt sondern in der Familie.
Die meisten Gewalttaten sind außerdem Beziehungsdelikte, also basieren auf Eifersucht oder aus Machtstreben.

Pharao hat folgendes geschrieben:
Hass - einmal gespürt und erfahren, wird man ihn nicht mehr los. Es ist das Wissen um ihn, wie er ist, wie er sich anfühlt, wie er wirkt.
Das ist nicht wahr. Hass kann man sehr wohl verarbeiten und damit umgehen. wenn ich Hass empfinde, ist es meist ein Hass der eigentlich gegen mich selbst geht, ich finde nur einen Schuldigen da draußen, auf den ich meine negativen Emotionen projizieren kann.
Damit kann ich aber umgehen, ich kann verstehen lernen und ich brauche nicht jede schlechte Laune meiner Umgebung gleich persönlich zu nehmen.

Pharao hat folgendes geschrieben:
Das wird man nicht mehr los, egal was man auch tut um mit jemandem konkret eine Art Frieden zu finden/schließen."
Das ist falsch. Du musst erst Frieden mit Dir selbst schließen, und dann mit Deiner Umgebung.
Du musst lernen zu verzeihen, ob Du nun verstehst oder nicht verstehst warum der andere Dir Unrecht tut.
Zuerst musst du verzeihen, dann kannst Du den Hass abbauen und das Richten und Urteilen ist so wie so nicht Deine Sache, sondern Sache eines Gerichts.
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