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| bei wem findest Du den Fehler zuerst: ? |
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| beim anderen |
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14% |
[ 2 ] |
| bei Gott |
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14% |
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| es gibt keine Fehler |
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21% |
[ 3 ] |
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| Stimmen insgesamt : 14 |
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Die Täuschung hana, lag darin, dass Du meintest, Du könnest ihm helfen?
Er sah keinen Sinn mehr im Leben, nicht wegen Dir nehme ich an.
Die Enttäuschung lag darin, zu erkennen dass Du nicht helfen konntest und das ist eine Erkenntnis, welche beleidigt, denn sie zeigt, dass wir Mitmenschen allesamt impotent waren beim Versuch, einem Menschen der sich das Leben nahm die Freude am Leben wieder zu eröffnen.
Oder ihm eine Aufgabe zu geben dass er ein Pflichtgefühl entwickelt und deswegen bleibt.
Oder ihm das Gefühl zu geben dass er geliebt wird. Aber das ist viel zu spät, vermutlich.
Es gibt hier einen anderen Thread über das Thema Suizid, aber es ist dennoch verwandt, denn die Tatsache, dass jemand stirbt ist für alle, die um ihn gelebt haben eine Erniedrigung, weil keiner in der Lage war dieses Leben zu verlängern.
Und die Menschen die sich Vorwürfe machen deswegen sind in der Überzahl, die wenigsten können es einfach ad acta legen, auch wenn der Tod auf natürliche Weise kommt.
Aber, hana, das ist nun zwei Jahre her, ich finde es gut, dass Du darüber austauschst und wenn Dich diese eingebildete Schuld belastet, solltest Du mit jemandem reden, der gelernt hat mit solchen Krisen umzugehen und Dich zu begleiten bei der Bewältigung.
Kann sein dass das nicht gratis wird, aber ich denke es ist eine Investition die dringender ist als das Zahlen der Steuerrechnung.
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Wie ich sehe da bin ich nicht er einzige mit Probleme. Ich finde dass ich meine Probleme vergessen möchte. Weil es einfach besser so wenn ich nicht nur an meine Probleme denke. Wenn ich nur daran denke da bin ich immer deprimiert. Du kann nie froh sein jeder muss aus seiner Lebenslage das beste machen!
Aber die mir böses getan habe werde ich nie richtig verzeihen.
Ich glaube nicht da ihr denn Menschen verzeiht die euch nur geschädigt haben. Ich glaube nicht das ihr einen so schnell verzeiht.
| Zitat: |
Interessantes Thema...
Mit Enttäuschungen kann ich ganz schlecht umgehen, habe in der Hinsicht eine Charakterschwäche. Ich flippe dann meistens aus und versuche alles sofort wieder so hinzubiegen, wie ich es gerne hätte. Sehr typisch natürlich auch: einen Schuldigen suchen und draufhauen |
Ich gehe sehr schlecht mit Enttäuschungen um. Ich hatte einmal eine Vorstellung von meinen leben wie alles werden sollte. Aber dies hat sich nie erfühlt. Und manchmal könnte ich meine Wut nicht in Griff halten. Wenn jetzt mein Vater gekommen ist mir was gedroht hat auf was ich verzichten muss. In so einen Moment da habe ich schon mal was in der Wohnung kaputt gemacht. Aber jetzt erkenne ich es war es nicht wert das meine lieben Möbel leiden sollten. Was ich früher manchmal Streit mit meinen Vater hatte. Heute gehe ich ihn nur noch aus denn Weg und ich esse in der Stube was. Oder er regelt das mit meinem Geld aber sonst besitze ich keine Vater Liebe mehr. Und jeder lebt sein Leben ich halte mich lieber bei meiner Mutter auf.
Ich habe in meinen Leben nie was wieder hingebogen. Ich belass es darauf wie es war und die Gemüter regten sich ab. Wenn ich noch alles wieder regeln muss. Das wird ja eine Stundenlange Diskussion und darauf habe ich keine Lust. Und besitze die Nerven nicht mehr dazu ich möchte einfach meine Ruhe mehr verlange ich nicht.
Ich suche auch die Schuld auch in mir. Aber ich finde keine kein Fehlverhalten. Aber trotzdem kommt es wie es kommen musste. Die Welt ist echt komisch was es für Menschen auf der Erde gibt. Ich wunder mich nur noch und nehme es so hin wie die Welt ist. Aber ich kann mich später immer noch beschweren. Wenn ch finde das mein Leben nicht korrekt ist.
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Naja... Genau das ist es doch, was zu Enttäuschungen führt: eine bestimmte Erwartung: so und nicht anders soll es sein! Und wenn dann was kommt, wo man denkt: das darf nicht sein!, ist man enttäuscht. Aber es darf sein... selbst der Tod darf sein.
Von sich selbst ist man enttäuscht, wenn man meint, man hätte etwas verhindern können oder müssen - am schlimmsten ist es, wenn man es tatsächlich hätte verhindern können... Wir können aber nicht wissen, was davon die Konsequenzen gewesen wären. Vielleicht wäre es im Nachhinein noch viel schlimmer gekommen, wenn wir etwas anders gemacht hätten.
Das einzige Gegenmittel ist: andere Menschen dürfen so sein, wie sie sind... die Welt darf so sein, wie sie ist.
Es gibt ja auch das Gegenteil von Enttäuschung, immer dann, wenn etwas gut läuft und man etwas gut gemacht hat - solche Situationen.
LG
Lisken
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also sind wir im prinzip an entäuschungen selber schuld?
denn wenn wir nichts erwarten dann wird man nicht entäuscht?
wenn ich nicht erwarte dass meine mutter an meinen gebutstag denkt dann bin ich auch nicht entäuscht wenn sie es nicht tut! aber positiv überrascht wenn die doch dran denkt!
aber man kann doch nicht immer negativ denkend durch leben gehn nur damit man sich freuen kann wenn was postitves passiert oder um nicht entäuscht zu werden!
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Ja, hana, du hast es erfasst. Das ist die Crux an der Geschichte.
Es muss aber nicht in eine negative Einstellung münden, man muss einfach nur akzeptieren, dass es so oder so laufen kann.
Oder man kann vorbeugen, z.B. der Mutter gegenüber erwähnen wie sehr man sich auf seinen Geburtsag freut...
Muss aber nicht sein. Man kann auch einfach nur hinnehmen, dass man um Enttäuschungen nicht herumkommt, solange man als Mensch auf dieser Erde weilt.
LG
Lisken
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