Gesundheit und Heilung


Die Haltung des Patienten

Um aber der Macht der geistigen Heilung eine vollkommene Wirkung zu verschaffen, sind von seiten des Patienten, des Heilers, der Freunde des Kranken und sogar der Gemeinschaft, der er angehört, gewisse Erfordernisse nötig.

Von seiten des Patienten ist das erste Erfordernis, daß er sich von ganzem Herzen zu Gott wendet, mit unbedingtem Vertrauen auf Seine Macht und auf Seinen Willen in dem Gedanken, daß Er tun wird, was das Beste ist. Zu einer amerikanischen Dame sagte Abdu’l Baha im August 1911:

„Alle diese Leiden werden verschwinden, und du wirst vollkommene körperliche und geistige Gesundheit erlangen ... Laß dein Herz vertrauensvoll und dessen sicher sein, daß durch die Gaben und die Gunst von Baha'u'llah sich für dich alles erfreulich gestalten wird ... Aber du mußt dich gänzlich dem Reiche Abha zuwenden und ihm deine völlige Aufmerksamkeit schenken, dieselbe Aufmerksamkeit, die Maria Magdalena Seiner Heiligkeit Christus schenkte, und ich versichere dir, daß du alsdann körperliche und geistige Gesundheit erlangen wirst. Du bist dessen würdig. Ich gebe dir die frohe Botschaft, daß du dessen würdig bist, weil dein Herz rein ist ... Sei zuversichtlich! Sei glücklich! Sei froh! Sei hoffnungsvoll!“

Obschon Abdu’l Baha in diesem Einzelfall die Erlangung der körperlichen Gesundheit zusagte, tat Er dies doch nicht in jedem Fall, selbst da nicht immer, wo ein starker Glaube von seiten des Betreffenden vorhanden war. Zu einer Pilgerin in 'Akka sagte Er:

„Die Gebete, welche für Heilungszwecke geschrieben wurden, sind sowohl für geistige als körperliche Heilung gegeben. Wenn die Heilung für den Patienten das Beste ist, so wird sie ihm sicherlich gewährt werden. Für manche aber, die krank sind, würde Heilung nur zur Ursache anderer Leiden werden. Daher kommt es, daß die Weisheit manche Gebete nicht erhört.“

„O Dienerin Gottes! Die Macht des Heiligen Geistes heilt sowohl materielle als geistige Leiden.“

Einem andern Kranken schrieb Er:

„Wahrlich, der Wille Gottes handelt manchmal solcherart, daß die Menschen den Grund dafür nicht ermitteln können. Die Ursachen und Gründe werden später offenbar werden. Glaube an Gott, vertraue auf Ihn und ergib dich in den Willen Gottes. Wahrlich, dein Gott ist liebevoll, mitleidig und barmherzig ... und Er wird Seine Barmherzigkeit auf dich herabkommen lassen“

Abdu’l Baha lehrt, daß geistige Gesundheit zu körperlicher Gesundheit führt, daß aber körperliche Gesundheit von vielen Umständen abhängig ist, deren manche sich außerhalb der Kontrolle des Menschen befinden. Daher vermag selbst die musterhafteste geistige Haltung des einzelnen nicht in jedem Fall die körperliche Gesundheit zu sichern. Die heiligsten Männer und Frauen leiden zuweilen unter Krankheiten.

Dessen ungeachtet ist der segensreiche Einfluß auf die körperliche Gesundheit, der von einer richtigen geistigen Einstellung ausgeht, weit mächtiger, als man es sich im allgemeinen denkt, und er genügt in verhältnismäßig vielen Fällen, um die schlechte Gesundheit zu beseitigen. Abdu’l Baha schrieb an eine englische Dame:

„Du hast über deine körperliche Schwäche geschrieben. Ich erbitte von der Freigebigkeit Baha'u'llahs, daß dein Geist stark werden möge, damit dein Körper durch die Stärke deines Geistes geheilt werde.“

Ferner sagte Er:

„Gott hat den Menschen mit so wunderbarer Kraft bedacht, daß er immer aufwärts schauen und außer anderen Gaben auch Heilung aus seinem göttlichen Segensüberfluß empfangen mag.“

„Doch ach, der Mensch ist nicht für diese höchste Segnung dankbar, sondern er schläft den Schlaf der Nachlässigkeit und mißachtet die große Gnade, die ihm Gott erzeigt hat, indem er sein Gesicht vom Lichte abkehrt und seinen Weg im Dunkel geht.“
Der Heiler

Die Kraft des geistigen Heilens ist zweifellos in größerem oder kleinerem Maße allen Menschen eigen. Wie aber manche Menschen mit außergewöhnlichen Talenten für Mathematik oder Musik ausgestattet sind, so scheinen andere mit außergewöhnlicher Befähigung für Heilung begabt zu sein. Diese Menschen sollten die Heilkunst zu ihrer Lebensaufgabe machen. Unglücklicherweise ist die Welt in den letzten Jahrhunderten so materialistisch geworden, daß die Möglichkeit geistiger Heilung größtenteils aus den Augen verloren wurde. Gleich allen andern Talenten muß auch die Gabe des Heilens entdeckt, gepflegt und ausgebildet werden, damit sie die höchste Entwicklung und die größte Kraft erlangt. Es gibt heute wahrscheinlich Tausende von Menschen in der Welt, die reichlich mit natürlicher Befähigung zum Heilen ausgestattet sind und in denen diese köstliche Gabe unbenutzt und untätig liegt. Wenn die Möglichkeiten gedanklicher und geistiger Heilung verwirklicht sind, dann wird die Heilkunst verwandelt und veredelt und ihre Wirksamkeit ins Unermeßliche gesteigert werden. Und wenn dieses neue Wissen und diese neue Macht des Heilens auf seiten des Patienten mit lebendigem Glauben und lebendiger Hoffnung verbunden werden, dann werden wunderbare Erfolge zu sehen sein.

„Unser Vertrauen muß auf Gott ruhen. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Heiler, dem Wissenden, dem Helfer ... Nichts auf Erden oder im Himmel ist außerhalb der Macht Gottes.“

„O Arzt! Beim Behandeln der Kranken nenne zuerst den Namen deines Gottes, des Herrn des Gerichtstages. Alsdann wende das an, was Gott zur Heilung Seiner Geschöpfe bestimmt hat. Bei Meinem Leben! Der Besuch des Arztes, der vom Wein Meiner Liebe getrunken hat, ist Heilung, und sein Atem ist Barmherzigkeit und Hoffnung. Klammert euch an ihn zum Wohle eurer Gesundheit! Er ist in seiner Behandlungsweise durch Gott bestätigt.“

„Dieses Wissen (der Heilkunst) ist die wichtigste aller Wissenschaften, denn sie ist die größte Gabe von Gott, dem Beleber des Staubes, für die Erhaltung der Körper aller Menschen, und Er hat sie in die erste Reihe aller Wissenschaften und aller Weisheit gestellt. Denn dies ist der Tag, an dem du dich zu Meinem Siege erheben mußt.“

„Dein Name ist meine Heilung, o mein Gott, und Deiner zu gedenken meine Arznei. Nähe zu Dir ist meine Hoffnung und Liebe zu Dir mein Gefährte. Deine Gnade für mich ist meine Heilung und mein Helfer in beiden Welten, in dieser und der kommenden. Wahrlich, Du bist der Allgütige, der Allwissende, der Allweise.“

Abdu’l Baha schreibt:

„Wer erfüllt ist von der Liebe Bahas und alles andere vergißt, von dessen Lippen wird der Heilige Geist gehört werden, und der Geist des Lebens wird sein Herz erfüllen ... von seinen Lippen werden Worte strömen gleich Perlen, die von Schnüren gleiten, und alle Krankheit und alle Leiden werden durch sein Händeauflegen geheilt werden.“

„O du Reine und Geistige! Wende dich Gott zu mit einem Herzen, das in Seiner Liebe schlägt und das Seinem Ruhm geweiht ist. Schaue auf Sein Königreich und suche die Hilfe Seines Heiligen Geistes im Zustand der Begeisterung, der Verzückung, Liebe, Sehnsucht, Freudigkeit und des Wohlgeruchs. Gott wird dir durch den Geist aus Seiner Nähe helfen, Krankheiten und Leiden zu heilen.“

„Fahre fort in der Heilung der Herzen und Körper und suche Heilung für die Kranken, indem du dich dem allerhöchsten Königreich zuwendest und das Herz darauf richtest, Heilung durch die Macht des Größten Namens und durch den Geist der Liebe Gottes zu erlangen.“
Wie alle helfen können

Kranke zu heilen ist keine Sache, die nur den Patienten und den Heiler angeht, sondern jedermann. Alle müssen mithelfen, und zwar durch Anteilnahme und Dienst, durch richtiges Leben, richtiges Denken und ganz besonders durch das Gebet, denn von allen Heilmitteln ist das Gebet das wirksamste. Abdu’l Baha sagt:

„Flehen und Bitten für andere wird sicherlich wirkungsvoll sein.“

Die Freunde des Patienten haben eine besondere Verantwortung, denn ihr Einfluß, sowohl zum Guten als zum Schlimmen, ist ein unmittelbarer und ein mächtiger. In wieviel Krankheitsfällen hängt der Ausgang hauptsächlich von der Mitwirkung der Eltern, der Freunde oder Nachbarn auf den hilflosen Kranken ab!

Selbst die Glieder einer Gemeinde insgesamt haben einen Einfluß auf jeden Krankheitsfall. In einzelnen Fällen mag dieser Einfluß nicht groß erscheinen, aber in der Masse ist die Wirkung stark. Jedermann wird durch die soziale Atmosphäre, in der er lebt, beeinflußt, sei es durch die Vorherrschaft des Glaubens, des Materialismus, der Tugend oder des Lasters, des Frohsinns oder der Niedergeschlagenheit. Und jeder einzelne trägt dazu bei, den Zustand dieser sozialen Atmosphäre zu bestimmen. In dem jetzigen Zustand der Welt mag es nicht für jedermann möglich sein, vollkommene Gesundheit zu erlangen, es ist aber für jedermann möglich, ein „williger Kanal“ für die gesundheitverleihende Macht des Heiligen Geistes zu werden und so einen heilenden, hilfreichen Einfluß sowohl auf seinen eigenen Körper als auf alle diejenigen auszuüben, die mit ihm in Berührung kommen.

Wenige Pflichten sind den Baha'i so nachdrücklich und so wiederholt eingeschärft, wie die Pflicht, die Kranken zu heilen, und zu diesem Zweck wurden sowohl von Baha'u'llah als von Abdu’l Baha viele schöne Gebete geoffenbart.
Das goldene Zeitalter

Baha'u'llah gibt uns die Versicherung, daß durch ein harmonisches Zusammenwirken der Patienten, der Heiler und der Gemeinden im allgemeinen und durch das Anwenden der verschiedenen Heilmittel materieller, gedanklicher und geistiger Natur das „goldene Zeitalter“ verwirklicht würde, in dem durch die Macht Gottes „alle Sorge in Freude und alle Krankheit in Gesundheit verwandelt werden“. Abdu’l Baha sagte: „Wenn die göttliche Botschaft verstanden wird, dann werden alle Leiden verschwinden.“

Ferner sagte Er: .

„Wenn die materielle und die geistige Welt wohl ausgewogen sind, wenn die Herzen himmlisch und das Streben rein und göttlich werden, wird vollkommene Verbundenheit eintreten. Dann wird diese Kraft eine vollendete Offenbarung hervorbringen. Körperliche und seelische Leiden werden völlige Heilung erfahren.“
Richtiger Gebrauch der Gesundheit

Zum Schluß dieses Kapitels wird es gut sein, daran zu erinnern, was Abdu’l Baha über den richtigen Gebrauch der körperlichen Gesundheit lehrt. In einem Seiner Tablets an die Baha'i in Washington sagte Er:

„Wenn Gesundheit und körperliches Wohlbefinden auf dem Pfade des Königreiches geopfert werden, so ist dies durchaus annehmbar und lobenswert, und wenn sie zum allgemeinen Besten der Menschheit dahin gegeben werden - selbst wenn es zu ihrem materiellen Vorteil und eine Art Wohltätigkeit wäre -, so ist auch dies willkommen. Wenn jedoch menschliche Gesundheit und Wohlstand zur Befriedigung sinnlicher Begierden in tierischem Leben und teuflischem Streben vergeudet werden, - dann ist Krankheit besser als solche Gesundheit, ja, selbst der Tod ist einem solchen Leben vorzuziehen. Wenn du Gesundheit erstrebst, so wünsche sie dir zum Dienste am Königreich. Ich hoffe, daß du vollkommene Einsicht, unbeugsame Entschlossenheit, völlige Gesundheit und geistige und physische Kraft erlangst, damit du aus dem Brunnen des ewigen Lebens trinkst und dir der Geist der göttlichen Bestätigung hilft“
friend hat folgendes geschrieben:
Wie alle helfen können

[...]
In wieviel Krankheitsfällen hängt der Ausgang hauptsächlich von der Mitwirkung der Eltern, der Freunde oder Nachbarn auf den hilflosen Kranken ab! [...]


Seuchen der Neuzeit und die Information

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McMaster University Hamilton, Professor Gerry Wright, Biochemiker Minute 36:00 bis Minute 38:50

Im Königreich der Pilze
Regie :Annamária Tálas
Land :Australien &Kanada

Verfügbar bei Arte bis 17/06/2018

https://www.arte.tv/de/videos/06840.....mp;utm_content=pilze_kw21