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von Dracul2: "Hallo ihr alle, ob Himmel oder Hölle, beides ist auf Erden.
Und außerdem, ist die Frage, ob Gott und alle liebt.
Nun ja, ich glaube wir lieben uns alle selbst, und da Gott wir Selbst sind, liebt er uns auch. "
Dies ist die einzig wahre Einsicht was die Frage zu Gottes Liebe angeht. Aber sie hat einen Haken, so richtig sie auch ist:
Wenn Gott wir selbst sind, und jeder damit Gott für sich selbst lieben läßt, wie kann dann Gott uns alle lieben? Ist das nicht eher die offene Frage?
Ist das gemeinschaftliche Glauben an Gottes Liebe nicht eher ein Drang nach Bestätigung, dass es selbige (eben von einem Gott!) gibt?
Ist es nicht auch nur eine Rechtfertigung dafür, dass es eben einen Gott geben muß?
Ich bin selber nicht "gläubig", zumindest verehre ich keine Gottheit. Aber die Gemeinschaft aller an Gott glaubenden läßt einen manchmal zweifeln, ob selbiger aus ihren Geistern sich sehr schlagfertig manifestieren könnte. Dies kommt regelmäßig vor, und die Verteidigung dieses Glaubens kann sehr direkt ausfallen. Wo bleibt da die Liebe für den einzelnen?
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