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Flügel eines Insektes












Salam lieber Martin,

Zitat:
So kann z.B. die Information „Flügel“ von einem auf ein anderes Insekt übertragen werden.


Nee, das geht nicht. Viren benutzen nur Erbinformation, die ihnen auch selber nützen, z.B. Informationen für Wachstumsfaktoren, die die infizierten Zellen schneller proliferieren lassen. So können z.B Tumoren durch Papillomaviren entstehen. Schon mal ein Virus gesehen, das Flügel hat . Bakterien übertragen auch bestimmte Gene, z.B Resistenzplasmide. Somit kann sich z.B Antibiotikaresistenz an mehrere andere Bakterien weitergegeben werden.

Zitat:
Noch weniger Beweise kann allerdings ein Kreationist bieten.
Die rechnen einem gerne vor, wie unwahrscheinlich es ist, dass leben genau so ist, wie es jetzt ist.


Das Problem ist eher nicht, dass die Evolutionstheorie Blödsinn ist, sondern dass Mechanismen, die zwar existieren müssen, aber im Moment nicht bekannt sind, als Zufall bezeichnet werden. Gott ist aber die absolute Notwendigkeit dafür, dass überhaupt etwas existiert. Wenn man etwas reflektiert, gerade auch naturwissenschaftlich, wird man letztendlich zur Erkenntnis gelangen, dass die Notwendigkeit der Existenz einer ersten Ursache besteht.
Zitat:

Leben entwickelt sich, wenn bestimmte Parameter stimmen.
Der kürzlich verstorbene Forscher bewies: Man nehme Methan, Salze, Wasser, Kohlendioxyd, also Stoffe, wie sie auf der Urerde herrschen, lasse Blitze reinschlagen und siehe da: nach 24 Stunden haben sich bereits erste Aminosäuren gebildet.


Das gute alte Miller Experiment ist inzwischen weitgehend hinterfragt und widerlegt worden, übrigens nicht von Kreatonisten. Leider funktioniert der Link nicht mehr, vielleicht liegt es an meinem PC: http://www.abenteuer-universum.de/miller1.html

Zitat:
Interessant ist die Schlussfolgerung, die zur Zeit gezogen wird:
Anscheinend haben Lehm und Tonmineralien eine entscheidende Rolle gespielt.:
,"Wir kommen aber zu dem Schluss, dass der Urozean große Mengen an Aminosäuren und anderen Arten von Molekülen enthalten haben könnte, die für das Leben wichtig sind; aber ihre Konzentration war zu gering, als dass dort präbiotische Systeme entstehen könnten."22

Deshalb glaubt man heute, dass das Leben nicht in den Meeren, sondern in Lagunen und Sümpfen entstand. Dort könnten sich auch höhere Konzentrationen an organischen Verbindungen angesammelt und weiterreagiert haben.23 Doch auch bei ausreichender Konzentration kann die Kondensation der Aminosäuren zu Proteinen nicht ohne weiteres in wässrigem Milieu ablaufen, da bei der Reaktion auch Wasser entsteht.

Das Gleichgewicht der Reaktion wäre in wässriger Umgebung daher zur Aufspaltung in die Edukte hin verschoben, sodass die Synthese der Peptide benachteiligt ist. Heute geht man deshalb davon aus, dass die Bildung von Proteinen und Nukleinsäuren katalysiert wurde. Dies könnte in Lehm und Ton an den Flächen von Mineralen und Kristallen abgelaufen sein. Sie enthalten mikroskopisch kleine Poren, in welchen Molekülanreicherungen entstehen konnten. Anorganische Moleküle wurden mit der Zeit durch Kohlenstoffverbindungen ersetzt, aus denen dann organische Makromoleküle, Membranen und schließlich die DNA und Zellen entstanden. Auch Stanley Miller ist sich inzwischen bewusst, dass die in seinem Simulationsexperiment entstandene Ursuppe allein nicht zur Entstehung von Leben führen konnte und räumt ein: „Den Ursprung des Lebens zu ergründen ist doch wesentlich komplizierter, als ich – und nicht nur ich allein – damals dachte.24
(http://www.abenteuer-universum.de/miller1.html)


Wir kommen also langsam dem Geheimnis auf die Spur, welche Rolle der Lehm in der Evolution gespielt hat. Bibel und Koran bestätigen die Entwicklung des Lebens aus Lehm. Laut Koran haben weiterhin Wasser und Erde (was ich als Hinweis auf die Entstehung organischer Verbindungen aus anorganischen Substanzen verstehe) eine Rolle gespielt.

Die Bibel bestätigt ebenfalls die Evolution:
http://www.urzeitundendzeit.de/Schoepfung_und_Evolution.htm
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