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Englisch sollte man lernen, fast alle Artikel die interessant sind sind auch auf englisch zu haben.
Die uninteressanten allerdings auch gggg
Ich finde, wenn man deutsch kann, ist englisch nicht sehr schwierig. Wenn man dazu noch eine romanische Sprache kann ist man weitgehend ausgerüstet.
Allgemein gilt: Jede Sprache die Du dazu lernst ist eine enorme geistige Erweiterung, denn jede Sprache vertritt auch eine neue Denkweise, in die man eben in der eigenen Muttersprache nicht so leicht hinein findet.
Die Symbolsprache der Träume ist allerdings nicht ganz dasselbe Thema, auch jene der Prognosen verschlüsselter Art nicht.
Warum die Propheten sich immer genötigt sehen, ihre Prophezeiungen zu verschlüsseln ist auch eine Frage, der man mal nachgehen könnte.
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Hi,
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| Allgemein gilt: Jede Sprache die Du dazu lernst ist eine enorme geistige Erweiterung, denn jede Sprache vertritt auch eine neue Denkweise, in die man eben in der eigenen Muttersprache nicht so leicht hinein findet. |
Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
Ich glaube eher, dass das Erlangen einer neuen Denkweise, wenn ueberhaupt, von der Komplexitaet einer Sprache abhaengt. Je weniger komplex eine Sprache, umso weniger neue Denkweisen lassen sich erkennen.
Als Lehrer fuer moderne Sprachen habe ich den Vergleich zwischen Deutsch, Englisch, Spanisch, Franzoesisch, Indonesisch, Arabisch, Mandarin und Koreanisch und ich muss feststellen, dass Deutsch und Englisch bezueglich ihrer Komplexitaet an der Spitze stehen. Andere Sprachen haben nicht die Moeglichkeit derart komplexe Sachverhalte kurz aber praezise auszudruecken.
Den meisten Sprachen fehlt es sowohl an Vokabeln als auch an der notwendigen Grammatik.
So ist zum Beispiel eine hochtechnische Gebrauchsanweisung oder ein philosophischer Text, der in deutsch oder Englisch vielleicht 500 Worte umfasst, in arabisch, indonesisch oder in anderen Sprachen aus Drittweltlaendern 1500 - 2000 Worte lang und trotzdem mit zum Teil erheblichen Inhaltsverlust verbunden.
Umgekehrt gilt dieses jedoch nicht. Im Gegenteil, mangels eigenen Wortschatzes werden hier massiv englische, hollaendische oder deutsche Begriffe eingefuehrt. (Bahasa Indonesia)
LG
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Ich wollte erst zitieren aber ich glaube es ist besser ohne:
Ich denke, wir reden nicht ganz vom Gleichen:
Die Kultivierung der Einsprachigkeit erlaubt nur bei intensiver Schulung das Gesamtverständnis dieser eigenen Sprache.
So verstehen schon die Geschlechter einander im selben Sprachraum nur bedingt.
Wenn jemand eine andere Sprache dazu lernt, versteht er fast auf natürliche Weise auch die eigene Sprache besser, denn er wird zum Beispiel genötigt, inwiefern welches Synonym der Übersetzung welchem Synonym der eigenen Sprache entspricht.
Daraus kann eine Klarheit des mengentheoretischen Weltbildes entstehen. So beispielsweise ist ein Schrank in Englisch ein Shaft
während eine ....schaft in Deutsch zu englisch eher ein ...ship also ein Schiff ist.
Das sagt mir: Zu Deutsch ist die Feind- Freund- Partner- Gemein- -schaft eben etwas das man abschließen kann und beiseite stellen, zu englisch ist das aber ein Schiff! Da muss man erst anlegen und aussteigen, so man denn Land findet und das ist ein grundlegend anderes Verständnis der ....schaften.
Verstehst Du?
So kommt man auch eher dazu, sich zu überlegen, was eigentlich eine Beziehung für einen darstellt, eine Elternschaft, Bruderschaft (sei sie natürlich oder vereinbart {z.B. die weiße Bruderschaft})
Wenn ich keine andere Sprache lerne und nur Deutsch brabbel, kann ich ein Leben Lang Wörter wie Schlüssel für bestimmte Verhalten beim Gegenüber benützen und habe nicht mal eine Ahnung, warum sie funktionieren.
Das geht auch weit in die Psychologie hinein, unabhängig davon, welche Sprache ich dazu benutze oder lernen will.
Manchmal staunt man, wofür andere Sprache Wörter haben das wir umschreiben müssen und wo es umgekehrt ist.
Das zeigt ja auch, worüber man im entsprechenden Sprachraum differenzierter spricht.
UND DENKT eben auch, denn Sprache ist wiedergegebenes Denken, oder sehe ich das falsch?
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| Ich denke, wir reden nicht ganz vom Gleichen: |
Stimmt. Sorry! Jetzt weis ich weit besser, was du meinst und stimme zu.
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| Die Kultivierung der Einsprachigkeit erlaubt nur bei intensiver Schulung das Gesamtverständnis dieser eigenen Sprache. |
Absolut richtig.
| Zitat: |
| Wenn jemand eine andere Sprache dazu lernt, versteht er fast auf natürliche Weise auch die eigene Sprache besser, denn er wird zum Beispiel genötigt, inwiefern welches Synonym der Übersetzung welchem Synonym der eigenen Sprache entspricht. |
Oder ob es keinerlei solches Synonym gibt uns man muehevoll und inhaltlich oft unvollstaendig dieses umschreiben muss.
| Zitat: |
| Daraus kann eine Klarheit des mengentheoretischen Weltbildes entstehen. So beispielsweise ist ein Schrank in Englisch ein Shaft |
Eher Schaft, Schacht oder Welle, aber egal, ich weiss was du meinst.
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| während eine ....schaft in Deutsch zu englisch eher ein ...ship also ein Schiff ist. |
Interessanter ist hier die gemeinsame Wurzel im norddeutschen Platt. Im Allgemeinen sind die Ueberganege zwischen den europaeischen Sprachen fast fliessend, wenn man die Dialekte beruecksichtigt.
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| So kommt man auch eher dazu, sich zu überlegen, was eigentlich eine Beziehung für einen darstellt, eine Elternschaft, Bruderschaft (sei sie natürlich oder vereinbart {z.B. die weiße Bruderschaft}) |
Ich denke, das ist vor allem ein Thema fuer die Sprachhistoriker.
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| Wenn ich keine andere Sprache lerne und nur Deutsch brabbel, kann ich ein Leben Lang Wörter wie Schlüssel für bestimmte Verhalten beim Gegenüber benützen und habe nicht mal eine Ahnung, warum sie funktionieren. |
Warum sie funktionieren ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, die von vielen Faktoren abhaengt.
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| Manchmal staunt man, wofür andere Sprache Wörter haben das wir umschreiben müssen und wo es umgekehrt ist. |
Sicher. das ist in aller Regel von der Kulturgeschichte und der Bildung abhaengig.
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| Das zeigt ja auch, worüber man im entsprechenden Sprachraum differenzierter spricht. |
Yep.
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| UND DENKT eben auch, denn Sprache ist wiedergegebenes Denken, oder sehe ich das falsch? |
Das ist der wesentliche Punkt und Thema der Hermeneutik.
Sprache und Erkenntnisfaehigkeit haengen eng mit einander zusammen.
LG
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| solution_1 hat folgendes geschrieben: |
Das ist der wesentliche Punkt und Thema der Hermeneutik.
Sprache und Erkenntnisfaehigkeit haengen eng mit einander zusammen. |
Genau, und darum empfehle ich, mindestens eine fremdsprache gründlich schreiben und reden zu lernen und für Deutschsprachige ist meines Erachtens Englisch einfach zu lernen und dazu ist Englisch heute die Weltsprache, die auch im fernen Osten verstanden wird.
Dies haben wir auch der wenig ruhmreichen Kolonialzeit zu verdanken, für welche man sich als Europäer in mancher Hinsicht schämen kann.
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