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Die Jahrhunderte haben den Hexen viel Leid und Unterdrückung beschert. Viel wurde uns durch die Christenheit angedichtet. So wurde den Hexen der Umgang mit dem Teufel unterstellt der aber eine der ureigensten Schöpfungen der christlichen Mythologie ist.Hexen raktizieren Schwarze Magie gegen die Menschen um ihre Seelen dem Teufel zuzuführen. All dies ist barer Unsinn und widerspricht der strengen Ethik der Hexen. Leider gibt es immer wieder Menschen die sich als Hexen ausgeben und angebliche Zauber aussprechen; gegen entsprechende Gebühr versteht sich. Dies ist Scharlatanerie und hat mit Religion nicht zu tun.
Die Religion der Hexen bzw. der WICCA hat ihre Wurzeln in der Naturreligion. Seit frühester Zeit beten die Menschen zur Großen Göttin , zur Mutter der Menschheit. Schon seit der prähistorischen Zeit sind Funde bekannt die das belegen. Figurinen mit überdimensionalen weiblichen Attributen bezeugen die Ehrfurcht der Menschen vor dem weiblichen Schöpfungsakt. Für die damaligen Menschen war die Geburt von neuem Leben ein magischer Akt und somit war es nur logisch, das das göttliche Wesen weiblich war. Daraus resultiert auch der gesellschaftliche Aufbau früher menschlicher Gemeinschaften , die sich matriachalisch organisierten. Doch mit der Weiterentwicklung der Menschheit wurde diese Organisation der Menschheit langsam aber sicher verdrängt. Die Männer übernahmen die Macht in den Stämmen und formten sich Ihre eigene Religion. Bedingt durch kriegerische Auseinandersetzungen, gewannen die Götter im Patheon immer mehr Macht. Der Krieg wurde der Vater aller Dinge und so schwand der Einfluß der Frauen und der Göttin. In den Mythologien der Völker ist dieser Prozeß sehr eindrucksvoll beschrieben. In der babylonischen Mythologie kommt es zum Kampf zwischen der Göttin und Urmutter Tiamat und dem mesopotamischen König Marduk. Tiamat ist hier nicht mehr die gütigen Mutter, sondern die zerstörerische weibliche Kraft gegen die Marduk ins Feld zieht. Marduk siegt und zerstückelt Tiamat. Er schafft eine neue Welt aus ihrem Körper , Himmel und Erde. Diese neue Welt des Patriachats ist eine Welt in der nichts mehr eine Einheit ist. So wie der Körper der Tiamat zerstückelt wurde, so wurde auch die Seele der Menschen zerstückelt. Diese Anfänge der Patriachats führten dazu, das das göttliche von der Erde in den Himmel verbannt wurde. Doch wenn das göttliche nicht mehr auf Erden weilt, so kann man den Wesen der Erde auch keine Respekt mehr zollen und so wird alles zum Freiwild erklärt. Der Baum im Vorgarten wird gedankenlos gefällt, weil er im Herbst mit seinen Blättern die Straße "verdreckt" . Sein Leben wird nicht ehrfurchtsvoll beendet um Leben zuerhalten, um im Winter Feuerholz zu sein, um Haus zu sein, nein er stört. Wälder werden gerodet um Autobahnen durch das Land zu ziehen, damit mensch noch mehr Kilometer im Urlaub zurücklegen kann! Mensch hat den Respekt vor der Natur und auch sich selber verloren! Sicher muß man einräumen das die WICCA-Religion nicht nahtlos bis in die Steinzeit zurückzuverfolgen ist. Sicher ist sie so wie wir sie heute kennen eine junge Religion, allerdings mit uralten Wurzeln.. Doch müssen wir eines berücksichtigen, das wir vieles aus unserem uralten Wissen schöpfen aus einem Erfahrungsschatz der viele Leben zurückreicht.
Philosophie der Hexen
Für uns Hexen ist die Trennung von der göttlichen Natur ein Zustand den wir nicht akzeptieren können. Wir respektieren auch die patriarchalische Ordnung der Welt nicht und die Gewaltsysteme die daraus resultieren. Hexen respektieren die Natur und verehren die Vielfalt der Natur. Hexen lieben die Vielfalt der menschlichen Existenz . So ist auch die Religion der Hexen auf der einen Seite sehr individuell, auf der anderer Seite aber universal in allen Völkern und Stämmen vertreten. Es gibt kein gemeinsames Buch auf das wir uns stützen können, wie Christen, Juden oder Moslems. Wir WICCA-Hexen lernen durch unser Leben und das was wir erleben, wir lernen durch die Magie, durch Meditationen und durch Rituale, die uns mit der Göttin und Ihrer Kraft verbinden.
Die Dreierregel
Die Ethik der Hexen ist sehr einfach zu verstehen und man bezeichnet sie als die Dreierregel. Alles was Du als Hexe tust, wird dir dreifach zurückgegeben. Jede Tat, jeder Gedanke hat einen Ursprung und ein Ziel. Denn unsere Magie ist eine Kraft die gezielt eingesetzt werden kann. Doch jede Kraft kann auch zu ihrem Ursprung zurückkehren. Diese einfache Regel weist uns an nichts unüberlegtes zu tun, da uns das Ergebnis dreifach wieder ereilt Tun wir etwas Böses, so wird uns die Kraft der bösen Tat dreifach ereilen, tun wir Gutes so wird uns die Kraft der guten Tat dreifach ereilen. Eine wahre Hexe wird sich anhand dieser Regel hüten Böses zu tun. Böse Zauber oder gar Blutopfer, wie sie von Satanisten vollzogen werden sind für Hexen undenkbar.
Wiedergeburt und Sterblichkeit
Wir Hexen glauben an die Wiedergeburt. Wir leben auf dieser Erde um zu lernen und uns verschiedenen Aufgaben zu stellen. Die Vorstellung der Christen, geboren zu werden, ein Leben zu absolvieren und dann der Gnade des Herrn ausgeliefert zu sein ob man/frau nun in den Himmel oder in die Hölle kommt ist uns fremd. Wir kennen auch nicht den Begriff der Erbsünde und der Schuld , der die Menschen schon schlecht und sündig auf die Erde kommen läßt. Wir sagen das alle Menschen den freien Willen haben ihr leben so zu gestalten wie sie es wünschen und rein und ohne schuld auf die Erde kommen. Wir werden in unserem Leben viele Entscheidungen treffen müssen und auch viele Fehler machen, doch wenn wir sterben und ins Sommerland zurückkehren werden wir über unsere Taten nicht gerichtet, aber wir müssen uns über unsere Taten Rechenschaft ablegen. In unserem nächsten Leben werden wir dann wieder mit Situationen konfrontiert die wieder Entscheidungen erfordern. So werden wir nicht bestraft, sondern wir müssen lernen mit den Kräften die wir haben umzugehen und sie sinnvoll einzusetzen. Das Leben ist eine Schule die es uns ermöglicht zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Es ist nicht begrenzt und nach dem Tod ewig. Sondern der Tod ist nur der Übergang von einer Form des Lebens zu einer anderen.
Ursache und Wirkung
Jede Wirklichkeit die wir erleben wird durch unser Handeln oder das Handeln anderer erzeugt. Die Analyse von Ursache und Wirkung erlaubt es uns die Welt zu verstehen. Sie erlaubt es uns die Fäden der Magie zu weben um die Wirklichkeit zu verändern.
Vergeltung und Ethik
Jeder Gedanke der gedacht wird, jede Tat die ausgeführt wird hat Auswirkungen auf unsere Umwelt und auch auf uns. So ist es für eine Hexe wichtig sich genau zu überlegen was sie machen will. Denn wie die Dreierregel es beschreibt, wird jede Tat dreimal vergolten im Guten wie im Bösen. Unser Handeln unsere Magie verändert die Welt und so haben wir die Verantwortung für unser Handeln.
http://www.hexenthing.de/
dracul ich finde nicht, dass du zu hoch pokerst. mir wird warm ums herz
bei deinen worten.
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