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@ Dracul
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Aber man sollte sich nie mit dem "Gott" aus der Bibel vergleichen, der hat ja schließlich laut der Aufzeichnungen die Welt erschaffen, und zeig mir einen Menschen, der dies kann. Keiner kann so etwas, und so ist die Frage, wer bezeichent sich als diesen "Gott"?
Wer das tut, ist überheblich, und leidert warscheinlich an irgendwelchen Komplexen. |
Natürlich kann ein Mensch das nicht, denn der Mensch lebt ja innerhalb einer Welt und nicht außerhalb.
Nur ist es so, wenn Du Dich als einen Menschen ansiehst, dann beziehst Du Dich auf das Vergängliche an Dir. Weder ist die Geburt der Anfang, noch ist der Tod das Ende. Der Mensch ist nur eine Hülle die sich das Göttliche überstreift und wir machen uns klein, wenn wir uns mit der Hülle identifizieren anstatt mit dem Göttlichen, das diese Hülle beherbergt.
Wie sonst würdest Du das verstehen aus der Bibel: „Gott schuf den Menschen in seinem Bilde.“?
Wie sonst würdest Du es verstehen, wenn Jesus versicherte, dass er mitten unter zweien oder dreien sein wird, die sich in seinem Namen versammeln? Körperlich nicht sondern in seinem Geist und der ist Grenzenlos genau wie es unserer ist. Auf Seelenebene sind wir eins miteinander und eins mit Gott. Dies zu behaupten ist nicht überheblich, Überheblichkeit entsteht dann, wenn wir das vergessen.
Nun kommt ein weiterer Punkt: denn wo Du auch hinschaust: Du siehst nur Dich selbst. Die Welt ist ein riesiges Spiegelkabinett. Ein „Racheengel“ bestraft sich stetig selbst. Es ist richtig und wichtig, Missstände zu erkennen. Es ist richtig und wichtig, Menschen, die eine Gefahr für die Gesellschaft bilden von dieser zu isolieren. Aber um so mehr wir über das schlechte kontemplieren und Wut entwickeln um so mehr machen wir erneute solcher Taten möglich.
Vergebung heißt nicht gutzuheißen, sondern die negative Energie zu neutralisieren.
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