Kein wirkliches Glück und kein Fortschritt ohne Geistigkeit


Ikarus hat folgendes geschrieben:

Wo und wie soll sich denn Geistigkeit entwickeln, wenn wir immer grausamer werden ?

Hart gegen Tiere, hart gegen die Natur(Fauna) und hart gegen sich selbst.

Wo in dieser Welt wird es besser ?


In dir Ikarus, in Riki, in Burkl, in Edgar, in Caput Tiro, in mir und allen allen anderen wird es jeden Tag ein bisschen besser, denn das Leben strebt unaufhaltsam langsam nach oben, denn es ist von Gott und die Natur Gottes ist es, von der Vollkommenheit zu mehr Vollkommenheit anzuwachsen.

Jeder einzelne Mensch ist heute einen Millimeter näher bei Gott als gestern und gerade dich, die Kenntnis von der Reinkarnation hat, dürfte es nicht verwundern, dass Menschen, die viele Inkarnationen weniger auf dem Buckel haben, sich auch auf der entsprechenden Ebene befinden.
Aber auch sie entwickeln sich jeden Tag ein kleines Stück weiter nach oben- jeder.

Eine junge Seele ist eine junge Seele und eine alte Seele ist eine alte Seele.
Es ist doch gerecht, dass eine Seele, die schon viele Inkarnationen mehr gelitten hat, auch die größeren Früchte trägt, das ist doch gerecht.

Wo ist der Punkt, an dem du mit der Entwicklung Gottes nicht einverstanden sein kannst?

Ich finde die Entwicklung gigantisch und bin überfordert, die Genialität Gottes zu begreifen, ich bin nur vollständig erstaunt über die immense Intelligenz dieser.
Lieber Tiro, es tut mir leid, daß Dich etwas betrübt, was mich betrifft, aber ich sehe die Welt so, wie sie ist - mit allem darin befindlichen und mache mir nicht gern etwas vor.

Würde ich in Wolken schweben, was sein könnte, wenn wir geistiger wären, würde ich wohl, wie viele Menschen auch, eines Tages sehr hart auf der Erde - dem Boden der Realitäten aufkommen.

Es ist, wie es ist und man kann an einem Unfall vorbei fahren, der sich auf der rechten Seite abspielt und den Kopf auf die andere Seite drehen und dann meinen, der Unfall wäre nicht passiert.

Es ist, wie es ist und die Dinge anschauen und dann überlegen, was man tun kann - das ist eher meine Devise.

Ich rede mir nicht gern etwas schön, was nicht so schön ist - ich sehe den Wandel in der Welt und ich versuche, diese Geschehnisse objektiver zu betrachten.

Als Mensch hat man Emotionen und die schießen oft über, man versucht, sie in die richtigen Wege zu geleiten.

Ich bin nicht unglücklich, weil ich die Dinge real sehe. Soll ich mich in Traum- bzw. Trugwelten flüchten ?

In der Jugend las ich auch kitschige, süßliche Romane und wachte spätestens in der Welt der Realität wieder auf und ich begriff das Leben von Vorstellung, Idealismus und Wirklichkeit.

Im Leben bin ich bereit, Menschen zu helfen, die mich brauchen, aber auch ich bin ein Mensch, der sich nicht aller Sorgen annehmen kann, denn dann saugt man auf, was einem oft seelisch nicht bekommt und ich spreche wirklich mit vielen Menschen in meinem Umfeld, weil ich auf Menschen zugehen kann.

Es ist einfach nur Erfahrungssache und ich glaube nicht, daß ich mir Denkweisen verordnen lassen würde, die nicht mit der angeschauten Realität konform gehen.

Die Welt angeschaut, und sich nicht vorgaukeln lassen, was nicht ist.

Es gibt bereits viele Menschen, die sich mit den Themen der Welt auseinander setzen.

Man kann aber auch daran "vorbei fahren", und nichts merken.

Tut mir leid, wenn wir die Welt anders betrachten. Und es ist gut, daß wir alle anders sind, denn sonst würde sich nichts bewegen.

LG, ikarus - will fliegen - gedanklich und wenn möglich, auch real.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Liebe Ikarus,

Du schreibst:
Zitat:
In der Jugend las ich auch kitschige, süßliche Romane und wachte spätestens in der Welt der Realität wieder auf und ich begriff das Leben von Vorstellung, Idealismus und Wirklichkeit.


Ich hoffe mal ich bin hier gerade etwas zu empfindlich/überempathisch, aber wenn das eine Anspieung auf meine Buchempfehlung sein sollte so sei versichert das es sich dabei nicht um einen Roman handelt und das ich, auch wenn noch recht jung, so doch beleibe kein Jugendlicher mehr bin.

Ich denke nicht das Du unglücklich bist, aber habe die Befürchtung das Du den von dir erwähnten Unfall so lang beobachtest und/oder versuchst zu helfen, dass dir die wunderschöne Blumenwiese auf der anderen Steraßenseite entgeht. Ich sehe die Welt auch realistisch, aber Realismus gibt es im Guten und im Schlechten und alles ist eins und gehört zur Welt zu dir, zu mir und zu Uns allen.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
soraja hat folgendes geschrieben:
Ikarus hat folgendes geschrieben:

Wo und wie soll sich denn Geistigkeit entwickeln, wenn wir immer grausamer werden ?

Hart gegen Tiere, hart gegen die Natur(Fauna) und hart gegen sich selbst.

Wo in dieser Welt wird es besser ?


In dir Ikarus, in Riki, in Burkl, in Edgar, in Caput Tiro, in mir und allen allen anderen wird es jeden Tag ein bisschen besser, denn das Leben strebt unaufhaltsam langsam nach oben, denn es ist von Gott und die Natur Gottes ist es, von der Vollkommenheit zu mehr Vollkommenheit anzuwachsen.

Jeder einzelne Mensch ist heute einen Millimeter näher bei Gott als gestern und gerade dich, die Kenntnis von der Reinkarnation hat, dürfte es nicht verwundern, dass Menschen, die viele Inkarnationen weniger auf dem Buckel haben, sich auch auf der entsprechenden Ebene befinden.
Aber auch sie entwickeln sich jeden Tag ein kleines Stück weiter nach oben- jeder.

Eine junge Seele ist eine junge Seele und eine alte Seele ist eine alte Seele.
Es ist doch gerecht, dass eine Seele, die schon viele Inkarnationen mehr gelitten hat, auch die größeren Früchte trägt, das ist doch gerecht.

Wo ist der Punkt, an dem du mit der Entwicklung Gottes nicht einverstanden sein kannst?

Ich finde die Entwicklung gigantisch und bin überfordert, die Genialität Gottes zu begreifen, ich bin nur vollständig erstaunt über die immense Intelligenz dieser.


Soraja, gerade weil ich von der Reinkarnationslehre überzeugt bin, versuche ich, das Weltgeschehen objektiv zu sehen, scheitere aber am subjektiven Blicken.

Mir ist klar, daß es immer ein Auf-und Ab gibt - im Weltgeschehen, mal ist der eine oben, mal der andere - wir empfinden für oder gegen eine Sache - ich denke, daß liegt an unseren gespeicherten Erfahrungen aus Zeiten/Leben, in denen wir wer weiß wo in den Kulturen tätig waren - vielleicht deshalb dieses gegen oder dafürsein ?

Mir ist klar, daß sich Welten ändern, daß ganze Tierwelten aussterben, neue Sternewelten entstehen und daß die Kontinente auseinander driften und wieder zusammen kommen in Jahrmillionen.

Deshalb aber bin ich immer noch Mensch im alltäglichen Geschehen - im persönlichen Bereich.

Deshalb darf ich Mitgefühl für Mensch, Tier und Natur nicht vergessen, weil es zur Entwicklung des inneren Gewissens gehört - wenn man richtig in die Lehre schaut, dann merkt man schon, weshalb alles sein soll und auch muß, auch das Geschehen, daß wir als Böse bezeichnen - aber das Herz spielt auch mit, wenn man die Zustände in der Welt sieht, daß wir Tiere aus ihrer Welt jagen, weil wir sie haben wollen - Ob zu Lande oder zu Wasser oder in der Luft - allein gelassene Orang Utans, um die sich wegen der Abholzung und Abschießung ihrer Elternteile nun Menschen kümmern müssen.

Es erstaunt mich z.B. daß an so einem kleinen Hund ein Schild hängt mit der Aufschrift, daß er kein Futter ist und daß in asiatischen Ländern, die wenig zimperlich mit Tieren umgehen - naja - schaut man in die Welt, der Mensch hat diese Güte selten und die wenigen, die etwas tun, müssen noch mit Gesetzen kämpfen, weil sich zur Zeit die Konzerne ihre Macht ausbauen und mit gravierenden Folgen, aber auch sie sind Menschen, die agieren und ihr Karma haben - das beruhigt mich zumindest.

Die Welt ist wie ein Sauerteig - es gärt unentwegt - und fortdauernd und das sehe ich auch, wenn ich meinen Rundgang durch die Medien machen, aber schalte ich den Apparat aus oder schalte kein Radio/TV an, dann bin ich in mir und meiner Welt und dann bin ich in der Welt aber auch aus der Welt - nur wenn ich wieder einkaufen gehe, sehe ich die Welt - mit all ihren Problemen - ob die Suffis an der Ecke, die ihre Hunde ärgern oder die Kinder, die versuchen, dir was in den Korb zu legen, damit du es bezahlst oder Menschen, die sich an Stücken oder mit ihren Wägelchen weiter bewegen - und die Welt hat dich wieder.

Ich sehe unsere Park mit all dem Grün und ich sehe die Knospen im Frühling und die bunten Blätter im Herbst - den dicken Schnee im Winter und im Sommer das reife Obst - so aus der Welt bin ich nicht und doch sehe ich kritisch, das gehört zu meinem Sternbild - die Realität nicht aus den Augen zu verlieren, sonst malt man sich eine Welt, die es nicht gibt.
http://www.rebecca-rosing.de/index.php?id=9
http://www.bpv.ch/content/referenten/RebeccaRosing.html
http://www.spuren.ch/archiv/archiv_comments/913_0_80_0_C/

Und in allem ist eben Gott und er zieht die Menschen an mit seinem Atem und stößt sie wieder aus mit seinem Atem - weil sie nur hier lernen können, in dieser Welt des körperlichen Erfahrens.

Und ich bin ein Teil davon - eine Zeit, die einem so lang erscheint und doch im Universum so kurz ist.

Was bleibt von mir oder anderen, wenn man keine großen Werke in die Welt gebracht hat ?

Wir sind wie Staubkörnchen im Wind.

LG, ikarus mit atomaren Gedanken
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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Das Wort End-Täuschung ist gut - es ist das Ende einer Täuschung - wir sehen wieder klar, sonst werden wir aus Enttäuschung gänzlich zu Pessimisten.

Montagsgrüße - wir gehen in den neuen Tag - die Probleme in der Welt bleiben.

Lieber Ikarus
Durch meinen Fehler<Endtäuschung<,hast Du eine neue Wirklichkeit entdeckt
Manchmal ist ein Fehler gar nicht so schlecht .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Liebe, liebste Ikarus.

jeder, wir alle werden größer durch das Überwinden von Leiden.
Deshalb gibt es überall und immer auch Leiden.

Aber jedes Leiden macht eine neue Freude und läßt uns wachsen.

Wenn ich könnte, würde ich dich jetzt mal gerne ganz ganz fest drücken und dir was von der Frucht des Leidens geben, das der Gewinn all des Elends ist, das du mit Recht und zu Recht erkennst.

Bitte- tu dir doch den Gefallen und stelle beide Seiten nebeneinander.

Für jeden Gedanken des Schmerzes, der Trennung, des Verlustes und des Leidens such dir einen Gedanken des Glücks, der Vereinigung, der Heilung, der neuen Liebe, des Wachstums, der Geburt, der Auferstehung, der Freude, der Schönheit, der Zärtlichkeit, des Glanzes und Erneuerung und stell ihn daneben-

nur, damit du in der Klarsicht der Wahrheit bleibst.

Ich hab dich sehr lieb, dass du dich so bemühst.
Aber nimm doch bitte auch die Geschenke deiner Bemühungen an.
Zitat:
Als erstes musst du nach Geistigkeit dürsten; dann lebe das Leben! Lebe das Leben! Lebe das Leben! Um diesen Durst zu bekommen, denke über das Leben nach dem Tode nach. Studiere die heiligen Worte.
Lies deine Bibel, lies die heiligen Bücher und studiere besonders die heiligen Aussagen Bahá'u'lláhs.

Gebet und Meditation – nimm dir für beide viel Zeit. Dann wirst du diesen großen Durst spüren, und nur dann kannst du anfangen, das Leben zu leben!

'Abdu'l-Bahá


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Hans-Peter Dürr


Hier ein paar Tugende , für geistige Entwicklung .


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Hans-Peter Dürr
Hallo Tiro,
Zitat:
Ich denke nicht das Du unglücklich bist, aber habe die Befürchtung das Du den von dir erwähnten Unfall so lang beobachtest und/oder versuchst zu helfen, dass dir die wunderschöne Blumenwiese auf der anderen Steraßenseite entgeht. Ich sehe die Welt auch realistisch, aber Realismus gibt es im Guten und im Schlechten und alles ist eins und gehört zur Welt zu dir, zu mir und zu Uns allen.


Stimmt! Nur leider sind wir Menschen Gewohnheitstiere und nehmen vor allen Dingen die Geschehnisse wahr, die uns persönlich als "hartes Schicksal" oder das nahe Umfeld oder auch den Beruf betreffen.

Beispiel: Jemand, der im Hospiz arbeitet, wird durch den täglichen Umgang mit demTod eher dazu neigen, die Welt in etwas dunkleren Farben zu malen.

Ein weiteres Beispiel sind die Verarbeitung von Traumatas, wie der 11.9. in New York, oder jetzt das Drama in Oslo. Da wird man dann wohl nicht mehr so schnell die Blumenwiese als Blumenwiese sehen, sondern eher als Unkraut.

Es ist gut, dass wir nicht erkennen können, was alles in der Welt in der gleichen Sekunde an Leid , aber auch an Freude geschieht.
Rational kann ich mir sagen, das ist so, emotional würde es mich zerreissen.
Und wenn ich bei einem Unfall helfen kann, finde ich es auch ganz natürlich, dass ich (wenigstens eine zeitlang) keine Augen für die Blumenwiese habe.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Liebe Ikarus,
ich möchte ein paar Gedanken von mir zu dem von dir geschriebenen hinzufügen.

Zitat:
Und in allem ist eben Gott und er zieht die Menschen an mit seinem Atem und stößt sie wieder aus mit seinem Atem - weil sie nur hier lernen können, in dieser Welt des körperlichen Erfahrens
.

Nach meiner Sicht ist unser Einatmen, das Ausatmen Gottes/des Universums/der Einheit und unser Ausatmen das Einatmen Gottes/des Universums/ der Einheit
Das Einatmen ein Geschenk Gottes an uns, das Ausatmen unser Geschenk an Gott.
"Fortschritt von Moment zu Moment"
Das geht so lange, bis unsere Zeit abgelaufen ist und wir keinen neuen Atemzug mehr geschenkt bekommen.

Zitat:
.. ich bin ein Teil davon - eine Zeit, die einem so lang erscheint und doch im Universum so kurz ist.


Ja wir sind ein Teil dieser Welt für eine relativ kurze Zeit, vielleicht für nochmal eine Zeit und nochmal Eine, Hier oder wo Anders, wer weiß das schon mit Sicherheit.

"Die Welt ist eine Brücke, gehe darüber, aber baue kein Haus auf ihr"

Zitat:
Was bleibt von mir oder anderen, wenn man keine großen Werke in die Welt gebracht hat ?


Es bleibt die Erfahrung die du genau jetzt in diesem Moment machst.

Für Gott/das Universum ist jede Erfahrung die "er" durch dich, mich, und jeden Anderen machen kann eine Erfahrung, so wie für uns auch, das ist, aus meiner Sicht, unser Lebenszweck.
Die Schöpfung jeden Augenblick zu Erfahren. Wir "erschaffen" die Welt wie sie ist mit. Jeder! Egal wie groß oder klein die einzelnen Werke sind. Ein jedes Werk, jeder Gedanke, jede Handlung, jedes Wort ist gleich wichtig und Gleichwertig.
Ist das nicht Grund genug Glücklich zu sein?

Lichtvolle Nachtgrüße
Schöne Träume
Frieden und Segen
Zahira
_________________
Möge Liebe, Licht und Frieden sich überall verbreiten