|
|
|
| Zitat: |
Och, so eine Pille ist für Menschen mit traumatischen Zuständen sicherlich ein Segen.
Ich glaube, es gibt viele, die die Erfahrung einer Vergewaltigung, Folter oder dergleichen sicherlich liebend gerne aus ihrer Erinnerung streichen möchten. |
Da könnten wir ein ganz neues Thema draus machen, vielleicht ist sie in Einzelfällen vielleicht gerechtfertigt, jedoch ist das Echo der Psychologen eher negativ.
Würdest Du eine Pille jemanden geben, der darunter leidet, das er jemanden ermordet hat oder schlimmeres?
@Nebulös: Was meinst Du damit? Das viele einen Lichttunnel sehen und die Erinnerungen vor den Augen nochmal ablaufen. Das kann man wissenschaftlich per Drogeninduktion erklären. Morphium still auch bei jedem die Schmerzen. Wenn eine Droge eine Erinnerungskaskade auslöst ist das nicht viel anders. Alles was Du je in Deinem Leben aufgenommen hast, bleibt in Deinen Erinnerungen... man kommt nur nicht mehr dran.
Es gibt auch Unterschiede in den Erlebnissen je nach Religionszugehörigkeit, manche treffen Gott, manche lösen sich einfach im Licht auf, bei manchen passiert nichts.
|
|
|
|
| Zitat: |
Warum haben alle die gleichen Halluzinationen ?
Vielleicht ein Konzept der Evolution ?
Vielleicht funktioniert unser Gehrin halt so, das wenn wir sterben, unser Leben ( errinerungen ) noch mal kutz abgespeilt bzw entleert werden oder so. |
Wenn es ein Konzept der Evolution wäre, warum gibt es diese Übereinstimmung dann nur beim Sterben? Wenn der Mensch sonst Träume oder Halluzinationen hat, dann sind diese auch immer sehr persönlich geprägt und laufen nie nach Schema-F ab.
Und es ist ja nicht nur der Lebensfilm, der in Gedanken abgespult wird. Wenns nur das wäre, könnte man das ja leicht damit erklären, dass das Gehirn alle Erinnerungen nochmal durchläuft beim Sterben. Aber es kommt ja zu ganz unpersönlichen Erfahrungen, die immer wieder gleich sind.
Und nochmal zur Evolution: Es ist eigentlich ziemlich unlogisch, dass der Körper einen Mechanismus entwickelt, der durch den Einsatz körpereigener Drogen das Sterben erleichtert bzw. erträglicher macht. Denn so ein Mechanismus kann sich ja gar nicht durch Evulotion entwickeln, wenn sein Funktionieren bedeutet, dass der Mensch in Frieden stirbt, denn dann ist dieser Mensch nicht mehr in der Lage, diese Fähigkeit weiterzuvererben...
| Zitat: |
| Aber um das alles wissenschaftlich raus zu finden, müsste es schon so etwas wie eine " gedanken-lese " oder gedanken-betrachtungs maschiene geben, um wirklich zu beweisen wie der sterbe vorgang aus sieht. |
Nein, es gibt einfachere Möglichkeiten da was zu beweisen.
Zum Beispiel berichten Menschen mit Nahdoterlebnissen ja immer wieder davon, dass sie Dinge im Raum gesehen oder gehört haben, die sie von ihrem Sterbebett aus gar nicht hätten wahrnehemen können. Wenn man so was mal wissenschaftlich "aufzeichnen" könnte, hätte man einen Beweis.
Auch wird die Medizin ständig besser. Bald wird man den Tod noch viel besser überlisten können. Irgendwann wird sich dann von ganz alleine rausstellen, ob an Nahtoderfahrungen was dran ist oder nicht
|
|
|
|
| Zitat: |
Das bestimme Drogen ganz bestimmte definierte Auswirkungen haben, ist doch nicht neu.
Mal anders herum: Warum sollte eine Droge bei jedem Menschen eine andere Halluzination hervorrufen? |
Halluzinierte Handlungsabläufe sind immer persönlicher Natur und zwar ausnahmeslos! Es gibt zwar bestimmte visuelle Effekte und andere bestimmte Reize, die bei allen gleich sein können (Licht, Farben, Schwindel, Klingeln im Ohr, usw. usw.), aber was für Handlungen sich daraus im Gehirn ergeben, das ist von Person zu Person immer persönlich abhängig.
Es gibt zum Beispiel Drogen, die verursachen bei allen Menschen, dass sie Farben sehen und der Raum sich dreht. Aber es gibt keine Droge, die bei allen Menschen dazu führt, dass sie zum Beispiel einen Engel durch die Luft fliegen sehen!
Drogen können bestimmte Effekte und Stimmungen erzeugen, aber sie können keine Geschichten erzählen. Die geträumten Geschichten erzählt sich der Mensch immer selber, und wenn diese bei allen/vielen Menschen gleich sind, dann ist klar, dass das kein Traum gewesen sein kann...
|
|
|
|
| Zitat: |
| @Nebulös: Was meinst Du damit? Das viele einen Lichttunnel sehen und die Erinnerungen vor den Augen nochmal ablaufen. Das kann man wissenschaftlich per Drogeninduktion erklären. Morphium still auch bei jedem die Schmerzen. Wenn eine Droge eine Erinnerungskaskade auslöst ist das nicht viel anders. Alles was Du je in Deinem Leben aufgenommen hast, bleibt in Deinen Erinnerungen... man kommt nur nicht mehr dran. |
Ja, Lichterscheinungen und sogar der Lebensfilm im Kopf könnten leicht und ganz natürlich erklärt werden. Aber es kann nicht erklärt werden, dass alle/viele Menschen glauben zu schweben, dann durch den Tunnel fliegen, dort dann eine Person treffen, die einen empfängt wie ein Betreuer, sie mit dieser Person reden usw.. Das sind Handlugsabläufe, die so konkret sind, dass es schon verwunderlich wäre, wenn 2 Menschen diesen gleichen Traum gehabt hätten, das aber unzählige Menschen diesen selben Traum hatten, kommt einem Wunder nahe.
| Zitat: |
| Es gibt auch Unterschiede in den Erlebnissen je nach Religionszugehörigkeit, manche treffen Gott, manche lösen sich einfach im Licht auf, bei manchen passiert nichts. |
Es gibt einige Ausnahmen, aber in den meisten Fällen läuft es immer ganz genau gleich ab. Selbst bei Kindern, die noch gar nichts über Religion wissen. Und auch streng gläubige Menschen und komplette Atheisten haben genau die selben Nahtoderfahrungen. Zwar interpretieren sie sie immer etwas anders am Ende, aber der Handlugsablauf ist trotzdem gleich.
|
|
|
|
| Zitat: |
| ...jedoch ist das Echo der Psychologen eher negativ. |
...würde doch ein Teil ihrer Kundschaft wegfallen.
Die Psychoanalyse ist auch nicht so unumstritten, hat sich aber mehr oder weniger durchgesetzt.
|
|
|