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Zeitgenossen Baha'u'llahs, die Ihn persönlich treffen konnten, berichten von der Faszination, die von Seiner Person ausging. Der britische Orientalist Edward G. Browne schrieb über seine Begegnung mit Baha'u'llah:
Das Antlitz, in das ich nun blickte, kann ich nie vergessen, obgleich ich nicht imstande bin, es zu beschreiben. Diese durchdringenden Augen schienen auf dem Grunde der Seele zu lesen. Macht und Würde lagen über diesen breiten Augenbrauen; die starken Falten auf Seiner Stirn und Seinem Gesicht verrieten ein Alter, das Sein tiefschwarzes Haar und der in üppiger Fülle bis zur Leibesmitte herabwallende Bart Lügen zu strafen schienen. Unnötig zu fragen, in wessen Gegenwart ich stand, als ich mich vor Dem verneigte, der das Ziel einer Verehrung und Liebe ist, um die Ihn Könoge beneiden könnten und nach der sich Kaiser vergeblich sehnen.
Constantine, ein schweizer Uhrmacher, der im Auftrag von Dr. Faris Effendi (Er war der erste Christ, der zum Baha'itum übertrat) einen Brief an die Gefolgschaft Baha'u'llahs übergab und Ihn kurz sehen konnte, erklärte nach seiner Rückkehr:
Bei Gott! Ich habe den Vater Christi gesehen.
Der Druse und Journalist Amir Amin Arslan, der ebenfalls die Möglichkeit hatte, Baha'u'llah auf Seinem täglichen Spaziergang kurz zu sehen, schreibt:
Seine Erscheinung hat meine Vorstellungskraft auf solche Weise beeindruckt, dass ich es nicht besser darstellen kann als auf das Bild von Gott, dem Vater zurückzugreifen, der in Seiner Majestät die Elemente der Natur inmitten von Wolken befehligt.
Ähnlich zeigt sich der Onkel des Bab zutiefst von der Persönlichkeit Baha'u'llahs beeindruckt, wie aus einem Brief an seinen Sohn hervorgeht:
Ich gelangte in die Gegenwart Seiner Ehren Baha (möge Frieden auf Ihm ruhen); ich wünschte nur, Du wärest anwesend gewesen! Er behandelte mich mit äußerster Liebe und größtem Wohlwollen und bat mich gnädig, die Nacht bei Ihm zur verbringen. Es ist die volle Wahrheit: Trennung von Seiner gnadenreichen Gegenwart ist ein schwerer Verlust. Möge Gott mir die Auszeichnung verleihen, immerwährend in Seiner Gegenwart zu sein...
Eine weitere interessante Baha'i-Chronik, ist die von Rida Turk, einem Haudegen, dem der persische Konsul zu Bagdad eine hohe Belohnung angeboten hatte, wenn dieser Baha'u'llah auflauere und Ihn umbringe. Dieser skrupellose Mann, der keine Furcht kannte und um des Gewinnes willen zu jeder Schandtat bereit war, erzählte selber in späteren Jahren, dass er nach einer günstigen Gelegenheit Ausschau hielt, um dem Wunsch des persischen Konsuls zu entsprechen. Eines Tages bot sich eine Gelegenheit. Wie er wusste, besuchte Baha'u'llah das Bad, und ... Baha'u'llahs Diener war für kurze Zeit weggegangen, um etwas zu erledigen. Rida Turk betrat das Bad; doch wie er selbst gestand, überkam ihn, als er sich plötzlich in der Gegenwart Baha'u'llahs befand solche Ehrfurcht und Reue, dass er sich augenblicklich umwandte und die Flucht ergriff.
Mehr solcher beeindruckender Geschichten in "Baha'u'llah, der Herr der Herrlichkeiten", Balyuzi
Zitiert aus: "Der Fluss der Wahrheit", Babak Farrokhzad
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Wunderbare Ereignisse findet Ihr auch in dem Büchlein
"Aus dem Leben Baha'u'llahs" - Gefährten Baha'u'llahs und Pilger berichten
zusammengestellt von Ali-Akbar Furútan
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