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Züchtigen, verführen, entführen, morden












@ VENUS!

Hallo 2.Planet, ist ja n supie Pic. das gggg

Liebe ist etwas äußerst Praktisches, man kann sozusagen ALLES aus Liebe tun:
Züchtigen, Verführen, Entführen (Novak z.B.) Morden, und der Lust frönen und aus Versehen sogar mal gebären, aber eine klare Definition von "Liebe" gibt es nicht, es gibt Millionen Definitionen davon, aber nicht eine einzige ist gültig oder hat man sich drauf geeinigt.
Vereinigt schon, aber das setzt dem Streit nie ein Ende.

Da fand ich doch wirklich einen Text über die Inquisition und insbesondere die Folter, da stand geschrieben, dass die Hauptsache ja das Seelenheil wäre und deshalb wäre es nötig und ein Akt der Liebe die Körper so zu quälen, bis ihre Besitzer dem Bösen abschwöre (was auch immer dieses Böse sei).

Immer wieder wird Liebe mit Sexualität gleichgesetzt, was trotz Inzest und Kindesmissbrauch grundsätzlich falsch ist, denn Sexualität und Liebe sind eine ähnliche Paarung wie Virtuosität und Musik, oder wie Maltechnik und Kunstverstand, so viel kann man auch ohne Definition des Wortes Liebe durchaus sagen.

Da wir nun Wahrheit als Übereinstimmung einer Aussage mit der empirischen Untersuchung deren Bedeutung definieren (gemäß solution_1 http://www.geistigenahrung.org/ftopic33300.html) ist dann die Wahre Liebe etwas vollkommen Abgehobenes und also vermutlich ganz außer der Raumzeit und gewöhnlichen Sterblichen unerklärlich und nicht beherrschbar.

Genau dies ist aber eine ausschlaggebende Funktion, das Beherrschen oder die Macht, welche die Liebe so oft auszuüben scheint, denn gewöhnlich ist ein Partner mehr vom anderen abhängig als der andere und der andere, weniger abhängige hat dann in der Partnerschaft einen Machtvorteil, denn er kann sagen: "Schatz, Du kannst jederzeit gehen, wenn ich Dir nicht mehr passe, ich halte Dich keine Minute".

Insofern sollte Liebe auch nicht in Abhängigkeit ausarten sondern ein willentlich gelebtes Hauptmotiv darstellen und darum hat sie auch nichts mit Besitz zu tun.

Wenn wir die Kulturen danach untersuchen, in welcher Religion der Besitz von Partnern welche Rolle spielt, steht die christliche Tradition relativ gut da, gegenüber der muslimischen oder der hinduistischen, aber wirklich befriedigend finde ich keine partnerschaftliche Regelung der Kulturen, was durchaus an meinen übertriebenen Ansprüchen an Recht und Freiheit liegen mag. Weiß der Geier wo die her kommen, anerzogen wurden sie mir nicht, auch nicht das Gegenteil.

Aber ich komme wieder zur Religion, denn in den meisten Kulturen ist sie einfach ein weiterer wichtiger Machtfaktor, und der Papst war lange Zeit mächtiger als mancher Kaiser. In anderen Religionen ist das auch nicht besser oder anders.
Der Medizinmann, der Pfarrer oder anders lautende Berufsbezeichnungen des Verbindungsglieds von Gemeinde, Individuum und Gott haben manchmal enorme Macht, durch das Recht, durch ihre Zauberkräfte und durch die Tatsache, dass sie als Verbindung zu Gott installiert sind.
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