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Liebe im 1.Kor. beschrieben












Liebe Aida!

Ich wollte noch mal auf Deine anderen Antworten kurz eingehen.

Zitat:
Nein, wir Menschen sind (nach Jesu Lehre) von uns aus nicht in der Lage, wirkliche Liebe zu leben. Diese Liebe kann nur durch Gottes Wirken durch uns gelebt werden.
Die Liebe, die im 1.Kor. beschrieben wird, ist Menschen nicht möglich aus sich heraus zu leben.

Nun das bleibt wohl Glaubens oder Ansichtsache(Interpretation). Ich denke jeder Mensch ist aus „Gott“ in der Lage wirkliche Liebe zu leben. Wir sind aus Gott frei und mit einem freien Willen und Geist gesegnet bzw. ausgestattet. Und so ist auch die Liebe frei und in jeden einzelnen von uns. Währe die Liebe in uns nicht frei und unabhängig bzw. nicht selbständig, so wäre die Liebe keine Liebe mehr. So würde ich die Liebe als ein Göttliches Feuer/Licht bezeichnen, welches zwar Seinen Ursprung hat, aber wie die Eigenschaft des Feuers in jeden von uns brennen kann ohne direkt mit dem Ursprungsfeuer verbunden sein zu müssen. Denn man kann das Feure/Liebe Gottes nicht von dem scheinbar getrennten Feuer/Liebe im Menschen unterscheiden. Liebe bleibt immer Liebe und steht nie in einer Abhängigkeit bzw. Unfreiheit. Alles andere würde best. Gesetzmäßigkeiten aufheben und damit Gott selbst.

Zitat:
Da gebe ich Dir völlig Recht. Ich will meinen Glauben doch nicht "übertragen" sondern ich versuche nur zu vermitteln, wie ich meinen Glauben sehe. Anderen gegenüber würde ich so, wie Dir gegenüber, nicht argumentieren. Hier tue ich es, weil es sich aus unserem Gespräch so ergeben hat.
Ich versuche stets, nur das zu erklären, wonach ich gefragt werde.
Es ist für mich schon außergewöhnlich, dass ich mich einem "Nichtchristen" gegenüber so offen äußern darf, ohne gleich in eine extreme Schublade gesteckt zu werden. Danke dafür, Isa, möge der Segen Gottes immer auf Dir sein.


Mhmm Aida, da täusch Dich mal nicht. In einer Schublade Steckst Du schon voll drin. Aber ich versuche mich da wieder herauszuholen.

Zitat:
…und erst recht lehrt diese Eigenverantwortung Jesu. Jesus geht soweit, dass Er keine einzige äußerliche Handlung als nötig für den rechten Glauben an Ihn erachtet.
Die Freiwillentlichkeit der Entscheidung für Gott, die Buße und der Wille nach Seinem Vorbild zu leben, Seine Lehre versuchen zu praktizieren ist wesentlich.


Haben wir da nicht einen Nenner Gefunden, welcher doch beachtlich ist in einem Konsens des Interreligiösen Dialogs?

Mir gefällt die Eigenverantwortung, Freiwilligkeit der Entscheidung, Vorbild des Guten welches in die Praxis umzusetzen ist besonders gut.

Zitat:
Auch hier stimme ich Dir völlig zu. Aber, wenn mein Glaube nicht der einzig Richtige für mich ist - ist es dann überhaupt ein echter Glaube?
Wie kann ich als Gläubiger sagen, ich glaube zwar an die Lehre Jesu, aber alle anderen Lehren sind für mich ebenbürtig. (Auch wenn sie meinem Glauben widersprechen?)

Ich denke hier kommen wir ins eingemachte. Der Glaube an Jesus als die Liebe Gottes für die Menschen ist ein wirklich echter Praktischer und fester Glaube. Jesus hat Menschen geheilt, er hat vergeben und damit tote zum leben erweckt. Und wenn Du Aida Jesus in dieser Praxis Jesus folgst, dann neige ich mein Haupt in tiefen Respekt vor Dir, weil dann die Liebe Gottes in Dir wohnt.

Du kannst gerade als wahrhafte Gläubige/ Glaubender Mensch sagen, ich Praktiziere die Lehre Jesu und das ist mein Weg der Erlösung, den ich durch Gott erkannt habe, welcher wahrhaft ist.

Und wenn du dann noch sagen kannst, alle andern Wege zu Gott sind aus der Unendlichkeit, Absolutheit und Wahrhaftigkeit Gottes alle SEINE Wege, dann Erkennst Du, dass es in Wahrheit nur einen Weg gibt.

Die einzelne Religion sind nur Illusionen des Getrennt seins. Es ist wie auf einem großen Fluss. Wir sitzen jeweils nur auf einem anderen Floß. Das Wasser ist dasselbe und das Ziel ist dasselbe. Der unterschied besteht nur darin, das uns nur das eigene Floß das Gefühl gibt sicher zu sein, nicht ertrinken zu müssen und mit ihm sicher ans ziel zu kommen.

Zitat:
(Auch wenn sie meinem Glauben widersprechen?)


Sie (andere Religionen)widersprechen im Kern nicht Deinem eigenen Glauben. Du kannst sie für Dich nur nicht erkennen. Das macht sie aber noch lange nicht weniger wahrhaftig oder unwahr.

Zitat:
Du hast recht, ich bin, leider, sehr impulsiv Ich befürchte, dass sich (eben wegen meines Alters) dies auch nicht mehr groß ändern wird. Deshalb finde ich den Austausch mit Dir u.a. deswegen hilfreich.

Ja das mit Deiner Impulsivität verstehe ich, denn Du Identifizierst Dich mit Deinem Glauben als Deine abgrundtiefe Liebe, welche Deine leben Ja Deine Existenz ist. Und das spricht für Deinen Schöpferischen Geist, der Fest ist. Warum suchst Du sonst den Austausch im Interreligiösen Dialog?

Ich denke es geht hier um viel mehr als nur zu Zeigen was der eigene Glauben ist.

Zitat:
Dies tue ich gewiß. Ja und ich ahne, was Du sagen möchtest, ich glaube auch zu verstehen. Wir sehen die Wahrheit von verschiedenen Standpunkten aus....
Separierte Religion? Jesu Lehre war und ist niemals Religion gewesen. Was die institutionellen Kirchen daraus gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt.


Da bin ich gezwungen Dir Zuzustimmen. Alles ist nur subjektiv und nichts in dieser Welt ist absolut. Und das die Lehre Jesu eine separierte Religion darstellt habe ich nie behauptet. Ich habe Dir nur unterstellt, in dem Du Jesus zu Gott als ein Absolutes für andere Menschen in dieser Welt machst gibst Du erst dem Nicht frei sein Nahrung. Nicht Freiheit weckt den drang sich befreien zu müssen. Und Gott ist nun mal Freiheit und Liebe. Verstehst Du worauf ich hinaus will…….? Diese für Dich wahrhafte Aussage Deines spirituellen Erkenntnisstandes kann nur ein Direktes intimes Wort an Dich (Seele) sein, um den Menschen in Liebe zu Dienen wie Jesus und Gott es tut.

Zitat:
Ich habe keine Angst den Koran zu lesen. (habe es bisher nur teilweise getan, aus Zeitmangel).
Der wesentliche Unterschied ist für mich die absolute (schon wieder dieses Wort: ) Friedfertigkeit Jesu und Verse im Koran, die doch weltliche Macht und unter entsprechenden Umständen Gewalt gut heißen. Dies ist für mich als Christ undenkbar.


Leider ist der Koran nicht so leicht zu lesen, wenn man Biblisch (NT) geprägt ist. Und es gibt leider zu viele unterschiedliche Übersetzungen (Versionen) ins Deutsche. Auch sollte man immer den gestammt Kontext der Korans beim lesen betracht. Das heißt Du solltest immer die Historie der Zeit beim lesen inne haben. Was ich damit meine, die Bedingungen der Offenbarung Gottes an die Arabischen Stämme, welche oft in internen Kriegerischen Auseinandersetzungen lagen, waren andere als die Bedingungen in Galiläa und Judäa zu Jesu Zeit. (aber anderes Thema)
Du solltest beim Lesen des Qu`ran auch nicht zu sehr am einzelnen Wort und Vers hängen.
Das machen die Fanatiker des Islam schon zu genüge und die Menschen die die Liebe Gottes im Koran nicht erkennen im negativen sinne auch.

Aber solltest Du Fragen bezüglich des Koran haben stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Nur solltest Du wissen, dass ich kein Repräsentant des Islam bin.
Ich bin nur ein Gott ergebener(Muslim) der den Gottglauben aus seinem Herzen praktiziert und nicht an Riten, Traditionen und Zeremonien haftet.

Ich bin ein Blumenkind, das die Liebe und die Freiheit liebt welche es ergeben ist und als Gott betrachtet. Aber was Gott ist so ist sich das Kind bewusst, das es nichts weiß. Und das spielt auch keine Rolle, denn es ist sich bewusst, das es frei ist und liebt und damit Lebt.

Mit Herzensgrüßen ISA!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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