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Der Begriff Wahrheit bezeichnet im allgemeinen die Übereinstimmung einer Aussage mit der Wirklichkeit.
Die Wissenschaften verwenden als ausschlaggebendes Kriterium für Wahrheit einerseits die Beobachterunabhängigkeit, dies meint, die als wahrhaftig postulierten Aussagen müssen von anderen wiederholbar nachvollzogen werden können. Andererseits die bedingungslose, vollkommen vollständige Widerspruchsfreiheit bis ins letzte Detail zwischen Theorie bzw. Aussage (Wahrheit) und der Realität. Existiert auch nur noch ein noch so winziger oder manchmal anscheinlich unbedeutender Widerspruch zur Realität bzw. den nachvollziehbaren Beobachtungen aus der Realität, ist die endgültige Wahrheit noch nicht erreicht und die Arbeit daran kann nicht als abgeschlossen gelten.
Allein daraus wird erkennbar, dass das Streben nach Wahrheit ein Prozess pemanenter Senkung der Widersprüche zwischen Theorie/Aussage und der Realität ist, deklariert als Erkenntnisprozess und näher untersucht in der Erkenntnistheorie.
de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit
Ich selbst bin Verfechter der evolutionaeren Erkenntnistheorie.
Die evolutionärer Erkenntnistheorie setzt die Tauglichkeit für die Evolution als Wahrheitskriterium von Erkenntnis. Das Bild, das wir uns von der objektiven Welt machen (können), müsse nicht objektiv wahr sein. Unser Gehirn und unsere Sinnesorgane hätten sich entwickelt, um uns das Überleben zu ermöglichen, nicht um objektive Wahrheiten zu erkennen.
Unser Erkenntnisapparat ist ein Ergebnis der Evolution. Die subjektiven Erkenntnisstrukturen passen auf die Welt, weil sie sich im Laufe der Evolution in Anpassung an diese reale Welt herausgebildet haben. Und sie stimmen mit den realen Strukturen (teilweise) überein, weil nur eine solche Übereinstimmung das Überleben ermöglichte (Vollmer 1998, S. 102).
LG
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