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Einheitsantworten












llay, danke, du hast es gerafft!

Ich dachte schon ich müsste mit diesen Einheitsantworten von VanTast leben.

Natürlich ist es für meine Umwelt egal, wenn ich eines Tages sterben werde. Meine Nachkommen und meine noch lebenden Freunde kommen zu meiner Beerdigung (weil ich die Feuerbestattung ekelhaft finde), weinen möglicherweise ein- bis zwei Tage lang und dann war es das auch schon. Sie werden mich vergessen und ihr leben weiter führen, mein Grab verschandelt mit der Zeit und die neue Generation meiner Nachkommen will gar nichts von mir wissen. So bleibt mir auch keine Existenz in den Erinnerungen von Menschen, den seien wir mal ehrlich:

Wer über den Friedhof geht sieht die Grabsteine, den Namen und von wann bis wann dieses Individuum gelebt hat, aber wer dieser MENSCH war weis man nicht!

So hat es sich auch schon bei mir entwickelt, dass ich ein ganz anderes Verhältnis zu älteren Personen habe. Ich sehe sie nur noch als bedingt existent an und versuche meist so viel wie möglich über sie in Erfahrung zu bringen, um ihre Existenz zu erhalten, besonders bei meinen Verwandten. Teilweise habe ich auch Mitleid mit ihnen, und gleichzeitig Panik und Angst, dass ich schon in wenigen Jahrzehnten in derselben aussichtslosen Situation bin wie sie.

Ich bin mir auch durchaus bewusst, dass der Tod mehr als notwendig und unabdingbar für die Gesamtheit des Lebendigen und die Entwicklung des Lebens ist.

> doch was interessiert mich das als einzelnes Individuum?

Ich finde llay hat es in diesem Zusammenhang auch sehr schön formuliert:
Zitat:
Die Angst vor dem Nichts heisst für mich die Angst vor dem Aufhören der eigenen Existenz.
Ob dabei meine gespeicherte Energie erhalten bleibt hat doch keinen Einfluss auf diese Angst: Dass von meiner Energie Pflanzen leben, Tiere ernähren, auch Menschen, tut nichts zur Sache, dass Ich nicht mehr existiere. Ich kann nicht mehr denken, nicht mehr fühlen, nicht mehr wahrnehmen dass ich bin.


Es ist für mich als denkendes, fühlendes und handelndes Wesen belanglos, ob meine Biomasse ein paar kümmerlichen unter der Erde lebende Würmern noch ein paar Wochen als Nahrungsquelle dient, oder ob Menschen meine Organe erhalten, oder ob sonst irgendjemand mit meiner äußerlichen Hülle einen Nutzen erzielt. Auch worauf Sputnik96 immer wieder hinaus will, dass die Energie nachdem Tod niemals verloren geht und noch im Kosmos Vorhanden bleibt, ist doch wohl mehr als irrelevant. Ich will nicht zu einem größeren Energie Wesen werden, in dem alles einstmals Lebendige vereint ist. Nein, ICH WILL ICH BLEIBEN!
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