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Gott gespielt ?












http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,518990,00.html

Fatale Folgen einer Beobachtung?

Krauss glaubt, dass das verbliebene falsche Vakuum im Prinzip jederzeit zerfallen könnte - wie vor dem Urknall. Auf diese Weise könnte es einen neuen Urknall auslösen und das Universum auslöschen. Beruhigenderweise geht das Forscherduo davon aus, dass uns das erspart und das All im gewohnten Zustand bleibt. Die Theorie besagt aber auch, dass Beobachtungen und Messungen fatale Folgen haben könnten: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Universum ganz bleibt, könne durch das Treiben der Astronomen mit der Zeit exponentiell schrumpfen.

Kraus und Dent beziehen sich auf den sogenannten Quanten-Zeno-Effekt aus der Quantenmechanik. Der besagt, dass etwa der radioaktive Zerfall eines Atoms allein durch die Beobachtung verhindert werden kann. Die Beobachtung des Lichts einer Supernova im Jahr 1998, mit deren Hilfe die Existenz Dunkler Energie bewiesen wurde, könne die innere Uhr des Vakuums auf Null zurückgesetzt haben - zu einem Punkt, ab dem die Wahrscheinlichkeit eines Fortbestands des Alls exponentiell sinke. "Kurz gesagt, könnten wir die Möglichkeit eines längeren Überlebens des Universums eliminiert haben", sagte Krauss. Ohne Messung würde die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich langsamer sinken als exponentiell.es brodelt überall.
Krauss und sein Kollege James Dent begründen ihre bizarre These damit, dass der Mensch als Beobachter das Vakuum beeinflussen könne - und damit das ganze Universum. Dass Forscher mit einer Messung das zu untersuchende System verändern, ist prinzipiell keine neue Erkenntnis, sondern eine Konsequenz der Quantentheorie. Das Licht beeinflusst ein beobachtetes mikroskopisches Objekt. Das Ergebnis der Messung spiegelt deshalb nicht den Zustand wieder, der vor der Messung geherrscht hat.

Krauss und Dent haben den Phasenübergang von sogenanntem falschen in echtes, energiefreies Vakuum betrachtet, der auch dem Urknall zugrunde liegen soll. Die bei diesem Übergang freigesetzte Energie hat der Theorie zufolge Materie erzeugt, die sich stark aufgeheizt hat und schließlich explodiert ist. Die Entdeckung der Dunklen Energie und die Tatsache, dass das Universum immer schneller expandiert, erklärten sich Krauss und Dent damit, dass das Vakuum nicht alle Energie verloren habe, sondern in einen anderen Zustand falschen Vakuums gelangt sei. Im Vakuum sei also noch Energie verblieben, welche die Expansion des Universums beschleunige.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,518910,00.html
Heute aus dem Spiegel:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,519164,00.html

Zitat:
Sind wir alle Marsianer?

Möglicherweise war das Leben eine Importware von einem anderen Planeten, vielleicht sogar vom Mars. Wissenschaftler finden immer mehr Hinweise darauf, dass Mikroben die mörderische Reise durch das All in einem Asteroiden überstehen können.

Was lange Zeit als spekulativ abgetan wurde, gewinnt in letzter Zeit immer mehr Anhänger - nicht zuletzt, weil es mittlerweile Indizien dafür gibt, dass solche Reisen von Planet zu Planet etwa mit Hilfe von Meteoriten tatsächlich möglich sind, wie das Magazin "Bild der Wissenschaft" in seiner Dezember-Ausgabe berichtet. Die Voraussetzungen für eine solche Litho-Panspermie: Die Mikroben müssen den Start überstehen, dann die harschen Bedingungen der Reise selbst und schließlich den Aufprall am Ziel.

Was den Start angeht, ist sich ein internationales Forscherteam um Gerda Horneck vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt nach einer Reihe von Experimenten relativ sicher: Einige Mikroben beziehungsweise ihre Sporen können ihn überleben. Gepackt in magmatisches Gestein, wie es ähnlich auch auf dem Mars vorkommt, widerstehen einzelne Sporen von Heubazillen, Cyanobakterien und Flechten einem Druck von bis zu 450.000 Bar. Solche Bedingungen entstehen beispielsweise, wenn ein Meteorit auf einem Planeten aufschlägt. Auch die gewaltige Beschleunigung, die notwendig ist, um die Trümmerstücke in den Weltraum zu schleudern, ist für die Mikroben kein unüberwindliches Hindernis: Sie stecken das 15.000-Fache der Erdbeschleunigung relativ gut weg.


Wie es geschrieben steht, wird Stefan Aust vom "Spiegel" durch einen anderen Chefredaktuer ersetzt. Da kann man sich denken, daß sich der Stil bei "Spiegel" ändert - oder doch nicht ?

Sturz von Spiegel-Chef Aust
Wenn der Chefredakteur baden geht
Wie eine Revolte der "Spiegel"-Mitarbeiter Stefan Aust entmachtet - und der davon fast zufällig im Urlaub erfährt.
Von Ralf Wiegand
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/703/143384/?page=4



5. Das Prinzip des Rhythmus

Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten,
alle Dinge steigen und fallen,
das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem;
Das Maß des Schwunges nach rechts
ist das Maß des Schwungs nach links;
Rhythmus kompensiert



6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung


Jede Ursache hat ihre Wirkung;
jede Wirkung ihre Ursache;
alles geschieht gesetzmäßig,
Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz.
Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit,
aber nichts entgeht dem Gesetz.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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