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| Doch, haben sie, denn Du willst ja die Wahrheit auch konventionell definieren |
Keineswegs, absolute Wahrheit kann eben nicht inhaltlich definiert werden.
Ethische Konventionen (Rechte und Gesetze) sind weder wahr noch falsch, sondern werden als gut oder schlecht empfunden. So wird die Wahrung der Wuerde des Menschen zwar in der westlichen Welt als oberste Prioritaet und deshalb als gut empfunden. Keinesfalls aber als wahr.
Auch mag der Begriff "richtig" hier zutreffen, aber ebenso wie in der Mathematik gilt:
Aussage 1: 2 = 4.
Aussage 2: Aussage 1 ist (a) falsch und (b) unwahr
Aussage 3: Aussage 2 ist (c) richtig und (d) wahr
Aussage 2 ist also inhaltlich falsch (a) aber selbst wahr (d).
Du siehst das Wahrheit und inhaltlicher Wert nichts gemein haben.
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| und außerdem sind sämtliche Definitionen Konventionen, |
Falsch, lediglich wenige mathematische Axiome sind Konventionen, deren Richtigkeit jedoch inzwischen mittels vergleichender Psychologie sehr wahrscheinlich ist. Alle anderen Definitionen sind Resultate vorrausgehender Erkenntnis.
Da diese Erkenntnis vernuenftig ist, wird auch die darauf aufbauende Definition als vernuenftig empfunden.
Erfuellen Definitionen nicht diesen Standard, so haben sie keinen Anspruch auf Allgemeingueltigkeit.
Was jedoch der Sinn einer Definition ist.
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| welche dann eine Sprache ausmachen, was bewirkt, dass Du keinen Schraubenzieher geliefert erhältst, wenn Du ein Butterbrot bestellst. |
Sprache als allgemeine Konvention zwischen Menschen? Sicherlich.
Aber diese Konventionen setzen immer vorraus, dass das zu benennende Objekt und das zu benennende Verfahren von allen a priori gleichermassen erkannt und erfahren wird.
LG
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