|
|
|
| Zitat: |
| Deine Turnübung lässt einen ja schwindlig werden. |
Das, was du Turnübung nennst, wird im Allgemeinen als philosopieren bezeichnet. Das nur am Rande.
| Zitat: |
| Du begründest andauernd mit dem was Du begründen willst: |
Keineswegs.
| Zitat: |
| Nein, nicht für die Gattung Homo S.S. sondern nur für deren deutschsprachige Repräsentanten. |
Ok, ich habe die Wortwahl nicht mit einbezogen.
Gemeint ist der elektrisch-chemische Reiz im Kortex, ausgeloest durch das Eintreffen einer bestimmten elektromagnetischen Wellenlaenge auf der Netzhaut des Auges. Diese wird von uns i.A., vernuenftigerweise (nach Kant) und einheitlich als gleiche Farbe empfunden. Das ist so (vollkommen egal ob kalt oder warm), sonst waere keinerlei Verstaendigung ueber diese Farbe moeglich.
| Zitat: |
| Hinzu kommt, dass die Qualität "Blau" eine Sinnesgrösse ist, welche man unterschiedlich erlebt. Dem einen ist blau angenehm dem andern zu kalt. |
Irrelevant in diesem Zusammenhang. Es herscht allgemeiner und vernuenftiger Konsenz ueber die Farbe Blau. Wenn ich ein blaues Auto kaufen will, bekomme ich kein gruenes.
| Zitat: |
| Wozu sollen wir einen Begriff individuell und absolut mit dem selben Wort benennen? |
Wir tun es. Warum? Das ist ein komplexes psychologisches Problem, mit dem sich die Erkenntnistheorie seit ueber 4000 Jahren beschaeftigt.
Und erst seit dem Zeitalter der Aufklaerung zeichnet sich ein solcher Unterschied ab.
Wer heutzutage nicht zwischen individueller und absoluter Wahrheit unterscheidet, lebt psychologisch noch im Mittelalter. Und das sind noch sehr, sehr viele Menschen, VanTast.
| Zitat: |
| Wahrheit auf individueller Ebene mag das Gefühl sein |
Falsch, es ist eine tiefe Ueberzeugung!
Mittels individuellen Ratio, also dem eigenen Verstand, wurde sie ueberprueft und hat dieser Pruefung standgehalten.
| Zitat: |
auf überindividueller, kultureller Ebene mag sie das Recht sein
auf interkultureller Ebene mag es die UN-Konvention sein |
Falsch! Rechte und Konventionen haben nichts mit Wahrheit zu tun.
LG
|
|
|