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Ich bin Gott!












"Ich bin Gott" kann überheblich sein, in dem Fall führt es bald einmal zu Konflikten mit Gesetz und Recht und das ist zumeist das Ende der göttlichen Karriere.

"Ich bin Gott" kann genauso sehr bescheiden sein, indem ich die Verantwortung übernehme, für alles was mir geschehen ist, für die Eltern die mir vielleicht Unrecht getan, für die untreuen Geliebten und für meine eigene Untreue, für meine Bequemlichkeit und alles was ich geleistet und verbrochen und unterlassen habe.

"Ich bin Gott" kann genauso gut einfach eine Provokation sein: "He Leute, wacht auf, ihr schlaft ja alle".
Ob das geschickt sei oder nicht sei mal dahingestellt, immerhin erhält die Diskussion noch Antworten und die meisten Diskussionen schlafen entweder ein, oder bekommen einen Stil der abgeklemmt werden muss, weil die Lezte wenn ihnen die Argumente fehlen gern beleidigend werden und auf jede Sachlichkeit verzichten.

@Dracul2: "Zahn um Zahn" wäre ja recht draculmäßig
Zitat:
Anders gesagt beginnt es mit der Liebe zum niedrigen Selbst und endet mit der Liebe zum höheren Selbst. Wenn wir von höheren Selbst reden, dann ist Selbsterkenntnis gleich Gotteserkenntnis, Selbstliebe gleich Gottesliebe und Selbstverwirklichung gleich Gottesverwirklichung.


Schööööön

@VanTast
Zitat:
sofern man nicht irgendwo stecken bleibt.


*ggg* Hihi



Hi Dracul2
Zitat:

Wenn ich könnte wie ich wollte, doch leider bin ich nicht "Gott" in diesem Sinne, würde ich diese Menschen die Kinder schänden, das zurückgeben was sie diesen Kindern angetan haben. Das hört sich jetzt sehr brutal an, und vielleicht wäre das dies auch, wenn wir noch im Mittelalter leben würden. Doch wenn ich Gott spielen könnte, so wie in diesem einem Film, dann würde ich Rache nehmen für die geschendeten Kinder, denn nichts ist grausahmer als Kindern leid an zu tun.



Ich verstehe deine Einstellung.

Aber

Gott hat auch diese Menschen erschaffen, es ist allein seine Entscheidung ob diese Menschen ein Existenzrecht haben oder nicht. Wer sind wir das wir über leben und tot entscheiden dürfen? Wer sind wir das wir einen Menschen annehmen und den anderen verdammen, es ist alles Gottes wille und solange wir nicht selbst zu Gott geworden sind, wird das was in der Welt geschieht uns immer ein Rätsel bleiben.
Zitat:
"Ich bin Gott" kann überheblich sein, in dem Fall führt es bald einmal zu Konflikten mit Gesetz und Recht und das ist zumeist das Ende der göttlichen Karriere.

"Ich bin Gott" kann genauso sehr bescheiden sein, indem ich die Verantwortung übernehme, für alles was mir geschehen ist, für die Eltern die mir vielleicht Unrecht getan, für die untreuen Geliebten und für meine eigene Untreue, für meine Bequemlichkeit und alles was ich geleistet und verbrochen und unterlassen habe.

"Ich bin Gott" kann genauso gut einfach eine Provokation sein: "He Leute, wacht auf, ihr schlaft ja alle".
Ob das geschickt sei oder nicht sei mal dahingestellt, immerhin erhält die Diskussion noch Antworten und die meisten Diskussionen schlafen entweder ein, oder bekommen einen Stil der abgeklemmt werden muss, weil die Lezte wenn ihnen die Argumente fehlen gern beleidigend werden und auf jede Sachlichkeit verzichten.



Schön beschrieben VanTast

Nein, ich bin nicht Gott aus Überheblichkeit, vielleicht aus Bescheidenheit aber sicher nicht aus Provokation.

"Ich bin" einfach... das ist alles
Die Luft, der Gedanke in dir, das Gefühl in dir: Alles ist Gott, alles ist endlose Energie, Schönheit, endloses Licht, alles ist aus Gottes Bewusstsein gebildet.

Gott träumt, und wenn Er träumt, ruft Er im Traum das Universum ins Dasein.

Gott ist ganz Ekstase, wenn Er träumt.

Er ist wie ein Kind: Er spielt mit der Welt. Die leuchtenden Sterne sind Seine Steine, mit denen Er spielt. Er ist du, Er ist jenes Mädchen, jener Junge, Er ist dieser Mann, diese Frau, diese Mutter. Er ist alle und alles.

Es gibt nur einen Gott, überall nur einen Gott, der spielt und durch alle und alles Erfahrungen macht. Er hat zahllose Namen.


http://www.omkarananda-ashram.net/aphoris.html
@ Dracul
Zitat:
Aber man sollte sich nie mit dem "Gott" aus der Bibel vergleichen, der hat ja schließlich laut der Aufzeichnungen die Welt erschaffen, und zeig mir einen Menschen, der dies kann. Keiner kann so etwas, und so ist die Frage, wer bezeichent sich als diesen "Gott"?
Wer das tut, ist überheblich, und leidert warscheinlich an irgendwelchen Komplexen.

Natürlich kann ein Mensch das nicht, denn der Mensch lebt ja innerhalb einer Welt und nicht außerhalb.
Nur ist es so, wenn Du Dich als einen Menschen ansiehst, dann beziehst Du Dich auf das Vergängliche an Dir. Weder ist die Geburt der Anfang, noch ist der Tod das Ende. Der Mensch ist nur eine Hülle die sich das Göttliche überstreift und wir machen uns klein, wenn wir uns mit der Hülle identifizieren anstatt mit dem Göttlichen, das diese Hülle beherbergt.

Wie sonst würdest Du das verstehen aus der Bibel: „Gott schuf den Menschen in seinem Bilde.“?

Wie sonst würdest Du es verstehen, wenn Jesus versicherte, dass er mitten unter zweien oder dreien sein wird, die sich in seinem Namen versammeln? Körperlich nicht sondern in seinem Geist und der ist Grenzenlos genau wie es unserer ist. Auf Seelenebene sind wir eins miteinander und eins mit Gott. Dies zu behaupten ist nicht überheblich, Überheblichkeit entsteht dann, wenn wir das vergessen.

Nun kommt ein weiterer Punkt: denn wo Du auch hinschaust: Du siehst nur Dich selbst. Die Welt ist ein riesiges Spiegelkabinett. Ein „Racheengel“ bestraft sich stetig selbst. Es ist richtig und wichtig, Missstände zu erkennen. Es ist richtig und wichtig, Menschen, die eine Gefahr für die Gesellschaft bilden von dieser zu isolieren. Aber um so mehr wir über das schlechte kontemplieren und Wut entwickeln um so mehr machen wir erneute solcher Taten möglich.
Vergebung heißt nicht gutzuheißen, sondern die negative Energie zu neutralisieren.
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