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Einen wunderschönen und guten Morgen, ihr lieben Mitschreiber,
einen wunderschönen und guten Morgen, BillyNbg.
Leider hast Du mit deinem Beitrag ein sehr heikles Thema angefasst.
Ich selber habe schon ähnliche Themen verfasst und praktisch keine
Antworten darauf erhalten, siehe >Plauderecke „Zusammen weinen“<
Ich versuche dir eine möglichst gute Antworten auf deine Fragen zu geben, damit Du deinen Kummer etwas lindern kannst.
Dazu muss ich aber erst über meine Erfahrung mit dem Tod und Trauer berichten.
Ich habe meine Eltern und auch sehr gute Freunde durch den Tod verloren.
Als erstes habe ich mir immer bewusst gemacht, was überhaupt passiert ist.
Nun, ich habe jemanden, einen Menschen oder Auch Tier verloren den, das ich sehr geliebt habe. 1.Verlust.
Wenn man jemanden oder auch sonst etwas verliert entsteht eine Leere, eine Lücke im Leben. 2.Leere.
Man ist darüber natürlich sehr traurig, was beweisst, dass wir diese Persönlichkeit sehr geliebt haben. Je grösser die Trauer umso grösser war unsere Liebe. 3.Trauer. 4.Liebe.
Nun haben wir so glaube ich, die wichtigsten Gefühle aufgezählt:
1.Verlust, 2.Leere, 3.Trauer und 4.Liebe.
Nun wird es schwierig, wie geht man damit richtig um?
Eine grosse Erleichterung ist es natürlich, wenn Du dich mal so richtig ausgeweint hast. Noch besser ist es wenn Du mit jemanden zusammen weinen kannst, es befreit ungemein. Schön ist es natürlich auch, wenn Du mit jemanden darüber sprechen kannst, am besten mit jemanden der auch direkt davon betroffen ist.
Zur Überwindung der Trauer gibt es zwei Ansätze: Die Verdrängung und die Verarbeitung. Durch körperliche Aktivität oder Ablenkung kann man Trauer versuchen zu verdrängen oder kurzfristig zu erleichtern.
Wenn Du niemanden hast der mit dir deine Trauer teilen kann, gehe zu einem Geistlichen, einem Pfarrer und sprich dich bei ihm aus, dafür sind diese ja auch da.
Den Verlust, kannst Du eigentlich nur überwinden in dem Du akzeptierst, dass Du etwas nicht mehr hast und es dir daher fehlt.
Die Leere kannst Du nur ausgleichen, in dem Du etwas findest was die Leere füllt. Ich denke dabei an einen engeren Kontakt mir deinem Vater oder Geschwister, aber auch gute Freunde.
Hauptsächlich sollst Du in nächster Zeit nicht oft alleine sein, begebe dich in Gesellschaft, Einsamkeit ist zurzeit Gift für deine blutende Seele.
Die Trauer wirst Du lange Zeit nicht gänzlich überwinden können, da Du deine Mutter doch sehr geliebt hast.
Nun zum wichtigsten, die Liebe. Die Liebe ist immer noch sehr tief und wird dich so schnell nicht loslassen, was natürlich die Trauer zeugt.
Denke hauptsächlich an die schönsten Momente die Du mit deiner Mutter erleben durftest. Das wird dich zum Lachen aber auch wieder zum Weinen bringen.
Aber das allerwichtigste ist, auch wenn es nun hart klingen wird, das loslassen. Lass deine Mutter gehen, verabschiede dich von ihr, akzeptiere, dass Du nun deine Mutter nicht mehr hast, dass sie nicht mehr kommen wird. Denke, dass es deiner Mutter dort wo sie jetzt ist gut geht und dass sie es dort schön hat.
Nun, was kann ich dir noch erzählen, was dich trösten kann. Ist für mich natürlich sehr schwer, da ich dich nicht kenne.
Da ich einen solchen Verlust schon mehrmals durchmachen musste, kann ich sehr stark mit dir fühlen. Weine dich aus und denk dabei auch etwas an mich, ich werde gedanklich mit dir weinen.
Vielleicht, hat hier jemand im Forum auch die Courage dir ein paar tröstende Worte zuzusenden. Es ist immer sehr schwer, die richtigen Worte zu finden, da wie schon geschrieben ich dich zuwenig oder gar nicht kenne.
Ich hoffe, dass ich nicht zu grob oder zu holzig mit meinen Worten zu dir war, und ich dir wenigstens ein bisschen helfen konnte.
Bitte schreib weiter hier in dieses Thread wenn Du weitere Unterstützung brauchst oder dich aussprechen willst. Ich werde dir auch weiterhin bei Seite stehen, so gut ich es eben kann. Du kannst mir auch eine Persönliche Nachricht zukommen lassen wenn Du willst, einfach unten auf "pn" klicken.
Ich traure mit dir, ich weiss was Trauer ist…
Mit vielen lieben Grüssen Sputnik
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