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Der Friede sei mit Dir Isa,
Isa an Gabriele:
<i>Ich denke nicht, das Aida und ich uns Streiten oder uns im Herzen gänzlich missverstehen. Eventuell liegt es daran, dass es Aida nicht gefällt wie ich sie in ihrem persönlichen Glauben sehe. Wir beide haben da ja schon unsere Erfahrungen gemacht.</i>
Du hast recht, weder streiten wir uns, noch verstehen wir uns gegenseitig nicht. Es ist so, wie Du es beschreibst - Du hast, ebenso wie ich, eine sehr klare, auf und durch geistig tiefe Erfahrungen geprägte, Glaubensvorstellung. Eben deshalb, so meine Sicht der Dinge, möchten wir gerne, dass der Andere versteht. Dies scheint jedoch so gut wie unmöglich zu sein. Trotzdem (oder gerade deshalb?) finde ich unseren Gedankenaustausch bereichernd und es freut mich in Dir einen Menschen zu finden, der mit Geduld und liebevollem Herzen auf meine Beiträge eingeht.
<i>Nun klage ich über ein paar Dinge im Christentum die ich Deiner Ansicht nicht verstehen will oder kann. Glaube mir dies ist nur eine Deiner Illusionen. Wer das Allumfassende Sein erspürt, erkennt auch den tieferen Aspekt der Heiligen Worte in der Heiligen Bibel. Das ist nicht schwer wenn man an Gott aufrichtig glaubt. Mir ging es immer nur um den Absolutheitsanspruch Deiner Sichtweise, die andere Religionen scheinbar Respektiert aber im Grund als minderwertig und nicht wahrhaftig abtut.</i>
Es ist nicht meine Sichtweise, die bei Dir den Eindruck eines Absolutheitsanspruches hervorruft.
Ich stütze mich auf die Bibel. Jesus Lehre, festgehalten im NT, ist absolut.
Jesus hat immer wieder klar und eindeutig gelehrt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben - NIEMAND kommt zum Vater, denn durch mich. Es gibt zahlreiche Textstellen, in denen immer wieder genau diese Aussage wiederholt wird. Es ist eben eine wesentliche Aussage Jesu Lehre.
Es tut mir leid, wenn Dich Jesu Lehre so verärgert.
<i>Weil es Dich dann zu einem bessern Menschen, in der Tat des Lebens und der Liebe Macht.
Diese Liebe hat ein wundervolles Beispiel in Jesus. Nur schaffen andere Menschen dies auf anderen wegen auch. Wenn das der Fall ist, kann Gott nicht nur im Christentum sein.</i>
Nein, wir Menschen sind (nach Jesu Lehre) von uns aus nicht in der Lage, wirkliche Liebe zu leben. Diese Liebe kann nur durch Gottes Wirken durch uns gelebt werden.
Die Liebe, die im 1.Kor. beschrieben wird, ist Menschen nicht möglich aus sich heraus zu leben.
<i>Wenn Du aber Deinen eigenen reinigenden persönlichen Glauben auf andere eins zu eins übertragen willst, wirst Du scheitern in Deiner Art.</i>
Da gebe ich Dir völlig recht. Ich will meinen Glauben doch nicht "übertragen" sondern ich versuche nur zu vermitteln, wie ich meinen Glauben sehe. Anderen gegenüber würde ich so, wie Dir gegenüber, nicht argumentieren. Hier tue ich es, weil es sich aus unserem Gespräch so ergeben hat.
Ich versuche stets, nur das zu erklären, wonach ich gefragt werde.
Es ist für mich schon außergewöhnlich, dass ich mich einem "Nichtchristen" gegenüber so offen äußern darf, ohne gleich in eine extreme Schublade gesteckt zu werden. Danke dafür, Isa, möge der Segen Gottes immer auf Dir sein.
<i>Eine lehre im Glauben sollte nicht dogmatisch zu befolgen sein…… Im Gegenteil warnte er vor blinder Autoritätsgläubigkeit und hob die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Dies tut auch ganz klar der Koran.</i>
und erst recht lehrt diese Eigenverantwortung Jesu. Jesus geht soweit, dass Er keine einzige äußerliche Handlung als nötig für den rechten Glauben an Ihn erachtet.
Die Freiwillentlichkeit der Entscheidung für Gott, die Buße und der Wille nach Seinem Vorbild zu leben, Seine Lehre versuchen zu praktizieren ist wesentlich.
<i>Die Kunst ist es die Verbindung zwischen den Religionen (Inseln) und Menschen herzustellen und nicht zu behaupten die Eigene Insel ist die Realste und somit repräsentiert sie alleine Gott. Wenn man das Glaubt, dann wird der eigene Glaube blind.
Wachsamkeit ist geboten um den wahren Grund zu erkennen. So sollte man nie die Allegorie außer Acht lassen. Denn blinder Glaube kann gefährlich sein.</i>
Auch hier stimme ich Dir völlig zu. Aber, wenn mein Glaube nicht der einzig Richtige für mich ist - ist es dann überhaupt ein echter Glaube?
Wie kann ich als Gläubiger sagen, ich glaube zwar an die Lehre Jesu, aber alle anderen Lehren sind für mich ebenbürtig. (Auch wenn sie meinem Glauben widersprechen?)
<i>Ich mach mir bei Dir aber keine sorgen, denn aus Deinen Schreiben ist Dein Herz zu lesen. Allenfalls lässt Du dich in Deinem Geist wunderbar Provozieren.</i>
Du hast recht, ich bin, leider, sehr impulsiv Ich befürchte, dass sich (eben wegen meines Alters) dies auch nicht mehr groß ändern wird. Deshalb finde ich den Austausch mit Dir u.a. deswegen hilfreich.
.<i>Aber lass nur ein Staubkorn meiner Gedanken in Dein Reflektierendes glaubendes Herz einfliesen Und eventuell wirst Du verstehen, was ich Dir nicht sagen konnte.
Eventuell erkennen wir uns ja. Wenn nicht ist es auch gut, den allein kann man die Welt nicht verändern. Auch keine separierte Religion und Religionsansicht.</i>
Dies tue ich gewiß. Ja und ich ahne, was Du sagen möchtest, ich glaube auch zu verstehen. Wir sehen die Wahrheit von verschiedenen Standpunkten aus....
Separierte Religion? Jesu Lehre war und ist niemals Religion gewesen. Was die institutionellen Kirchen daraus gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt.
<i>Ich erkenne in der Bibel die Liebe Gottes! Lies den Heiligen Koran und erkenne aus Deinen Reinen Herzen die Liebe Gottes im Heiligen Koran. Wenn Du das schaffst ohne Angst Deinen eigenen glauben zu verraten, dann hast Du einen Quantensprung in Richtung Jesus und Gott gemacht.</i>
Ich habe keine Angst den Koran zu lesen. (habe es bisher nur teilweise getan, aus Zeitmangel).
Der wesentliche Unterschied ist für mich die absolute (schon wieder dieses Wort: ) Friedfertigkeit Jesu und Verse im Koran, die doch weltliche Macht und unter entsprechenden Umständen Gewalt gut heißen. Dies ist für mich als Christ undenkbar.
In einem hast Du recht, es gibt wunderschöne Verse im Koran, die Gott beschreiben. Diese kann ich eins zu eins übernehmen.
Liebe Grüße
Aida
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