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Was genau macht Euch denn solche Angst davor?
Angst ist nicht etwas, das man mit rationalen Argumenten los wird.
Was genau am Nichts....... mein Gott, was kann denn am Nichts genau sein? Schon ein mathematischer Punkt ist absolut klein und hat die Ausdehnung NULL in jeder Richtung, aber er ist genauestens definiert als nicht ein 1 durch 10 Hoch 1000 Milliarden Millimeter neben seiner genauen Positionsangabe.
Ein Punkt ist ein Ort ohne Ausdehnung und somit existiert der Punkt selber nicht, aber der Ort ist definierbar durch den Rest des Universums.
Angst ist etwas Diffuses und es gibt eigentlich keine Leute, welche Angst wirklich überhaupt nicht kennen.
Wenn Angst übertrieben wirksam wird, in einem Bewusstsein, kann sie auch einfach unmotiviert auftreten, ohne Anlass oder sichtbaren Grund.
Wir haben aber das Bedürfnis, dieses als unangenehm empfundene Gefühl abzustellen, dazu können wir es:
verdrängen
übertönen
ignorieren
Oder wir haben vielleicht auch eine gewisse Liebe zu diesem Gefühl, das uns die angsterfüllte Zeit interessant und abwechslungsreich macht und die Hoffnung sich berechtigt, dass die Angst einmal vergehen würde.
In diesem Falls, werden wir es etwa so machen, dass wir die Angst mehr odr weniger zulassen.
Unter den richtigen Umständen müssen wir uns konzentrieren auf etwas, da haben wir keine Zeit Angst zu berücksichtigen, wir sind fasziniert von der momentanen Aufgabe z.B. des Zusammenschraubens einer frisch geputzten Gerätschaft.
Da schraube ich verträumt an einer Schraube und plötzlich ist sie da die Angst. Warum?
Weil ich nicht aufgepasst habe und mich nicht ganz auf das Hier und Jetzt konzentrierte.
Würde ich mich also immer ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren hätte die Angst nie eine Chance überhaupt wahrgenommen zu werden, und erst, wenn ich mich schlafen lege, werde ich gezwungen sein, mich der Unkonzentriertheit auszuliefern, in welcher die Angst in mir hoch kriecht.
Und dann interpretiere ich jeden Input so, dass er die Angst berechtigt:
Unklare Umrisse im Halbdunkel des Zimmers sind Ungeheuer und Monster un bewegen sich und wollen was von mir....
ein Geräusch vor dem Fenster ist 100% ein Einbrecher...
Gedanken machen sich selbständig, ich muss vielleicht demächst mich vorstellen und stelle mir vor wie mein Hosenladen sperrangelweit aufklafft dabei und ich merke es erst wie der andere unauförlich draufglotzt: Panik.
Fertig mit den Schlafversuchen, dabei habe ich morgen einen anstrengenden Tag und werde mich bewähren müssen in schwierigen Sitationen, in denen man besser ausgeschlafen oder gar nicht erscheint.
Angst kriecht hoch, ich geh Kaffee saufen, um wach zu sein und werde den Rest mit Vorbereitungen verbringen.
ein eifersüchtiger Mensch kann eifersüchtig sein, dazu braucht dieser Mensch nicht einmal einen Partner zu haben, es reicht, dass er sich jemanden vorstellt der sein Partner sein könnte, und von dem Moment an spielt die Eifersucht.
Dieses geliebte Phantom hat garantiert auch andere Interessen als mich, das werde ich dem Geliebten schon austreiben. ich werde mich da so unentbehrlich machen, dass der nur noch an mich denkt.....
Warum konnten sich solche Formen des Denkens durchsetzen, welche einem das Leben so schwer machen?
Sie machen eben auch außerordentlich überlebensfähig in kritischen Situationen, sie machen überaufmerksam und übervorsichtig, was eigentlich gut ist für ein Leben in Gefahren.
Menschen, die unter übertriebener Angst leiden, sollten einmal einen Inselurlaub in der Wildnis machen, ohne was abgesetzt und vielleicht mit einer täglichen Kontrolle von Außen, die notfalls helfen kommt.
Ich denke sie würden ihre Angst zu schätzen lernen und beginnen, richtig damit umzugehen.
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