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danke für die antworten, die rationalen sowie für die "gefühlsvollen"(gschpürig würden wir auf schweizerdeutsch sagen)!
AleynaNur: Ja, war damals tatsächlich in den ersten Wochen Präpkurs, und dass der Traum oder was es war damit zu tun hatte ist klar. ich hatte im Kurs nie wirklich Schwierigkeiten, eben weil ich mich schon vorher mit dem Tod befasst hatte, wenn auch nicht sehr Erfolgreich. Für mich hat eine Leiche wenig mit dem Menschen, der einmal darin gelebt hat zu tun. Und über den Tod habe ich ja wie gesagt schon vorher oft nachgedacht.
Ich denke das dieses Erlebnis eine Hilfe / ein Schutz war - ob es jetzt psychologisch oder "göttlich" bedingt ist sei mal dahergestellt. Noch immer erlebe ich ein Gefühl von Geborgenheit, Ruhe und Glück, wenn ich daran denke, unabhängig davon, ob ich gerade meine, dass es alles wahrhaftig geschehen ist oder dass es lediglich ein Traum war.
Noch immer wünsche ich mir den Glauben zu finden, aber ich tue das jetzt eher auf eine ruhigere Art. Ich weiss nicht, ob mir dabei jemand helfen könnte, denn ich habe so meine eigenen Vorstellungen, die sich leider nicht ganz mir der Kirche decken, und ich denke, wenn ich mal mit einem Pfarrer oder so reden würde (ich bin katholisch), wollte der mich sowieso nur "Missionieren". Was denkt ihr dazu?
HCl1 (Salzsäure? ): Also ich denke auch nicht, dass sich Wissenschaft und Glauben wiedersprechen. Hawking's a short history of time habe ich auch gelesen, und ich weiss dass sich diese nicht Ausschliessen. Nur wurde mir durch die Wissenschaft halt die Vorstellungen genommen, dass es einfach einen Gott geben müsste und dass wir eine Seele haben müssen um zu Fühlen (wieso sollte meine Seele jeweils genau ersten Tag meiner Menstruation schlecht gelaunt sein?). Ausserdem ist dadurch, dass es einen Gott gibt, noch nicht gesichert, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Und so wäre es mir böse gesagt egal, ob es einen Gott gibt, oder ob ich eben dem Zufall für mein Leben danke. Versteht mich nicht falsch, dankbar bin ich so oder so.
VanTast: Du hast vollkomen recht, Wissenschaften sind begrenzt. Allerdings denke ich, sogar noch mehr als auf Raum und Zeit. Sie sind auf unsere Wahrnemungskraft und Instrumente, die wir "bauen" beschränkt. Kennst du das Paradox: Wenn Gott allmächtig ist, kann er eine Stein machen, den er nicht heben kann? Das ist für uns ein Paradox, weil "unsere Neuronen" uns sagen, dass es unlogisch ist. Wie auch immer, ich schweife ab
Ich behalte meine Einstellungen bezüglich Glauben und so tatsächlich für mich, eher verleugne ich sie und das finde ich selber auch nicht so toll von mir....
Ich denke nicht dass sich meine Haltungen bezüglich Gentech verändern, die haben sich glaubich relativ gut gesetzt. Ich glaube Erkenntis ist einer der Sinne des Lebens, wenn es welche gibt, und falls es keine Sinne gäbe, ist ja sowieso alles egal (huch, das tönt krass). Ich glaube nicht dass es "die Seele" (wenn sie eine hat) einer Maus erfassen kann, was ihr genau geschieht. Aber sie spürt Schmerz, aber sie kann sich nicht überlegen wieso sie diesen Schmerz hat und ob er schlecht ist. Trotzdem muss man achtsam damit umgehen, denn es ist Leben, Natur und sie spürt eben den Schmerz.
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