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http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/13.01.2007/3018420.asp
Wie konnte das nur passieren und welche Meinung hat der mündige Bürger ?
Es geht uns alle an!!!
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In mehreren anderen Bundesländern wird Scientology vom Verfassungsschutz überwacht, ebenso vom Bundesverfassungsschutz. In Berlin war dies 2003 mangels nachweisbarer Verstöße gegen das Grundgesetz eingestellt worden. Dennoch bietet Scientology nach Ansicht von Experten „zahlreiche Anhaltspunkte“ für eine weitere Beobachtung. Anhänger hätten „klare Handlungsanweisungen“, wie der Staat übernommen werden soll, sagte der Jurist Arnd Diringer gestern in den Räumen der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW). Die Organisation vertrete Werte, die mit der Menschenwürde nicht zu vereinbaren seien.
Die EZW warnte, bei Scientology handele es sich um eine „Geheimgesellschaft“, die sich in der „Psychoszene“ bewege. Die „Sogwirkung“, die Freizeitangebote und gut geschulte Mitarbeiter erzeugen könnten, dürfe nicht unterschätzt werden, sagte Esoterik-Experte Matthias Pöhlmann. Diringer wies darauf hin, dass ein Schwerpunkt der Bekenntnisgemeinschaft wirtschaftliche Aktivitäten seien. Die Sekte habe Elemente ihrer Dogmatik in multinationalen Unternehmen etablieren können. In den USA träten Prominente für sie auf, sogar Ex-US-Präsident Bill Clinton habe in einer Scientology-Zeitschrift veröffentlicht. „Man bekommt den Eindruck, in Hollywood sei eine Karriere nur noch möglich, wenn man Scientologe ist“, sagte Diringer.
Die Opposition warf dem Senat vor, „kein klares Konzept für den Umgang mit Scientology“ zu haben. Das sagte CDU-Innenpolitiker Frank Henkel. Eine Internetumfrage der CDU zur Überwachung von Scientology durch den Verfassungsschutz wurde gestern offenbar Ziel einer Kampagne der Organisation. Hatten sich am Vorabend drei Viertel der Teilnehmer im Sinne der CDU für die Überwachung ausgesprochen, waren Freitag 95 Prozent dagegen. Nach CDU-Informationen hatte Scientology ihre Mitglieder per Mail aufgefordert, das Ergebnis zu beeinflussen. Freitagnachmittag hatten fast 1000 Teilnehmer abgestimmt – zehnmal so viele wie üblich. Anwohner der Otto-Suhr-Allee haben inzwischen eine Unterschriftenaktion gegen die Anwerbeversuche von Scientologen gestartet, die immer wieder Passanten ansprechen. |
Scientology im PR-Wettkampf gegen Deutschland im Hintertreffen
US-Medien berichten kritischer als zuvor -
Schützenhilfe aus dem Kongress derzeit verstummt
http://www.pewid.ch/SCI/pr.html
http://www.freitag.de/2007/08/07081101.php
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| Scientology, von vielen Kritikern als Sekte beschimpft, ist bei genauerer Betrachtung aber keine Sekte oder Religionsgemeinschaft, sondern Teil einer spätbürgerlichen Ideologie, die um Vorherrschaft in der Welt kämpft. Ob Sekte oder Kirche, sie glauben an eine Offenbarung! Glauben heißt aber nicht zu wissen! Scientology glaubt an keine Offenbarung, sondern behauptet, wissenschaftlich zu sein. |
Es fragt sich, wer nicht noch alles die Herrschaft in Europa übernehmen will.
http://www.freitag.de/2007/08/07081101.php
ELITEScientology ist weder eine Kirche noch eine Sekte
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Der CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla schimpfte: "Es ist unerträglich, dass sich Scientology in der Hauptstadt breit macht." Und Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands, warnte: "Im Namen einer Religionsgemeinschaft werden Menschen bedrängt und Geschäfte gemacht." Ursula Caberta, Leiterin der Arbeitsgruppe "Scientology" in der Hamburger Innenbehörde glaubt in der Eröffnung des Berliner Bürohauses ein weiteres Etappenziel einer "generalstabsmäßigen Gesamtplanung namens ›Kreuzzug Europa‹" zu erkennen. "Die Organisation führe Krieg gegen das demokratische System", so Caberta.
In Madrid, London und Brüssel sind Scientology-Zentren bereits am Werk. Für Scientology werben Hollywoodstars wie Tom Cruise, der Jazzpianist Chick Corea, John Travolta und Ann Archer. Cruise und seine dritte Ehefrau Katie Holmes ließen sich in Italien von Scientology-Führer David Miscavige trauen. Travoltas Ehefrau Kelly Preston erscheint auf der Internetseite des eigens für prominente Unterstützer eingerichteten Celebrity Centres in Hollywood mit dem australischen Popstar Kate Ceberano und Schauspielern wie Anoush NeVart, Marisol Nichols oder Vincent Caso. Die Strategie, über Leinwand- und Bildschirm-Idole in die Hirne der Menschen zu finden, stammt von Scientology-Gründer Ron Hubbard (1911-1986): "Eine Kultur ist nur so groß wie ihre Träume", schrieb der Autor von Science-Fiction-Romanen 1951, "und diese Träume werden von Künstlern geträumt."
Deshalb sollen weitere "Celebrity Centres" für Berühmtheiten entstehen, wie sie bereits in New York, dem Country-Mekka Nashville (Tennessee), London, Paris, Wien und Florenz existieren. Eine Reihe von Schauspielern, ausnahmslos Scientology-Mitglieder, spendierten Hillary Clinton für ihren Senatswahlkampf über 70.000 Dollar, Tom Cruise überreichte dem einstigen Vizepräsidenten Al Gore 5.000 Dollar, und John Travolta veranstaltete gemeinsam mit anderen Scientologen ein Gala-Diner zugunsten der Demokratischen Partei (Eintrittspreis: 25.000 Dollar). Auf einer Veranstaltung hatte Ex-Präsident Clinton Travolta öffentlich versprochen, die Verbreitung der Scientology-Ideologie auch in Deutschland zu unterstützen.
Scientology, von vielen Kritikern als Sekte beschimpft, ist bei genauerer Betrachtung aber keine Sekte oder Religionsgemeinschaft, sondern Teil einer spätbürgerlichen Ideologie, die um Vorherrschaft in der Welt kämpft. Ob Sekte oder Kirche, sie glauben an eine Offenbarung! Glauben heißt aber nicht zu wissen! Scientology glaubt an keine Offenbarung, sondern behauptet, wissenschaftlich zu sein.
Die frühbürgerliche Tradition von "Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!", ist den Führern dieser, sich wissenschaftlich nennenden Ideologie, ein Dorn im Auge. "Wir kennen unsere Feinde, ehe sie zuschlagen. Wir halten sie von wichtigen Positionen fern. Wenn wir einen zufälligerweise in eine Schlüsselposition bringen und er anfängt, Fehler zu machen, dann schießen wir schnell und sprechen später Recht. Und wir zählen dann zusammen, wer seine Freunde und Genossen waren", schreibt Ron Hubbard in seinem Handbuch des Rechts.
Wie und wer zuschlägt, zeigte sich am 27. Januar 1997. An diesem Tag verurteilte die Regierung in Washington die Maßnahmen Deutschlands gegen die Scientology-Organisation. Einige Tage später veröffentlichte das dem US-Außenministerium angegliederte Bureau for Democracy, Human Rights and Labor (BDHRL) seinen Jahresbericht zur Situation der Menschenrechte in der Welt. Darin wird Deutschland heftig angegriffen und in der Liste der Länder, welche die Religionsfreiheit missachten, gleich hinter China eingestuft. Der Bericht erschien zeitgleich mit einer Öffentlichkeitskampagne der Scientologen, die in verschiedenen Ländern mit Anzeigen gegen die Nichtanerkennung als Kirche protestierten. Scientology selbst verglich sich mit den verfolgten Juden im Faschismus.
Die groß angekündigte "Spiritualisierung der Welt", die Scientology weltweit organisiert, dient vor allem dem Zweck, die amerikanische Hegemonie auch in den Köpfen der Menschen abzusichern. Die Globalisierung der Märkte und der amerikanischen Werte, so das Institute on Religion and Democracy, das vom US-Außenministerium protegiert wird, sei den Vereinigten Staaten von der Bibel aufgetragen. Scientology soll helfen, die europäischen Köpfe zu reinigen. Die Europäer sollen nicht länger Voltaire, Hegel oder Marx studieren, sondern ihren "Thetan" (Geistwesen), den sie in Scientology-Kursen für den Kampf um Ansehen, Macht und vor allem Geld trainieren sollen. Dass die Scientologen für diese Kurse viel Geld kassieren, ist nur ein Nebenaspekt ihrer Aktivitäten. Vor allem wollen die Teilnehmer ihre Ängstlichkeit überwinden und selbst Elite werden.
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| Hubbard, der seine Bücher zur Zeit der McCarthy Ära schrieb, erkannte sehr wohl in dem "dialektischen Materialismus" seinen Gegner, den er ernst nehmen musste, wenn er den Kampf um die Köpfe der Menschen gewinnen wollte "Der ganze Kult des Antikapitalismus", schrieb Hubbard in Scientology - Die Grundlagen des Denkens, "ist durchaus keine brauchbare philosophische Grundannahme, aber doch um einiges mehr als nur ein plumpes Ansprechen jener, die keinen Besitz und keine Aussicht haben, irgendwelchen Besitz zu erlangen." Also wird so getan, als hätte man selbst mit keiner Regierung etwas zu tun, sondern wolle lediglich den einzelnen Menschen helfen, sich selbst wieder zu finden. "Scientology ist nicht politisch." Vielmehr komme es darauf an, "Politik zu vergessen und die Vernunft zu suchen". |
Haben wir zu lange "geschlafen" ?
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| Scientology fischt nach Seelen, die einerseits die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben treibt, die aber andererseits Erfolg, Geld und elitäres Denken mit dieser Sehnsucht verbinden. Deshalb suchen sie nach Wegen, um mit gutem Gewissen und manipulativem Geschick die eigenen Ellenbogen im Kampf ums "Überleben" einsetzen zu können. |
http://www.google.de/search?q=promi....._de&start=10&sa=N
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Oh, schon so viele ?
http://www.soulsaver.de/main.php?do.....lt&pid=543&page=1
Ist Ihr Lieblingsschauspieler auch dabei ?
Ähnlichkeiten ?
http://www.filmstarts.de/produkt/37.....rperfresser%20kommen.html
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Ihre Mentalität ist kurz beschrieben: Gefühllosigkeit, Kälte, Machtwillen, Skrupellosigkeit. Kaufman zeigt uns eine ganz normale Großstadt mit ganz normalen Menschen, in die die Aliens zunächst fast unmerklich, dann aber umso beängstigender eindringen. Überall finden sich die Kapseln, aus denen sich die Duplikate pellen. Michael Chapmans Bilder entfalten – in einer Großstadt! – eine klaustrophobische Atmosphäre. Einer nach dem anderen wird ersetzt. Zum Schluss bleiben nur Matthew, Elizabeth, Jack und Nancy, zwei Freunde Matthews. Besonders gut gelungen ist eine Szene, in der Matthew nachts im Garten sitzt, einschläft und „sein Alien” drauf und dran ist, sich seiner zu bemächtigen.
Kaufman zeigt aber auch die Ausweglosigkeit der Situation. Tatsächlich „kippt” der Film ab einem bestimmten Punkt in diese Hoffnungslosigkeit. Oder anders formuliert: Ab einem bestimmten Zeitpunkt weiß man, dass die restlichen Menschen keine Chance haben, ihrem Schicksal zu entgehen. Die Aliens benötigen keine Waffen, sie sind ihre eigene Waffe, gegen die die verbleibenden Menschen keine Gegenwehr entwickeln können – bis zum fast schon berühmt gewordenen Fingerzeig und Schrei Matthews.
Brooke Adams liefert eine Glanzleistung in diesem Film als verzweifelte, aber dennoch entschlossen gegen die drohende emotionslose Welt ankämpfende Biologin. Donald Sutherland spielt routiniert, aber überzeugend einen Mann, der bis zum bitteren Ende kämpft. Leonard Nimoy erweist sich (fernab seiner wohl berühmtesten Rolle als Spock) einmal mehr als Charakterdarsteller, hier in der Rolle eines Psychiaters, dessen Charakter vor und nach der Verwandlung kaum zu unterscheiden ist.
Insgesamt ein (immer mal wieder) sehenswerter Film zwischen Sciencefiction und Horror und eines der wenige Remakes, die dem Original in fast nichts nachstehen. |
Selbst nachforschen - bei Interesse.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.google.de/search?q=anne+....._de&start=20&sa=N
http://www.focus.de/politik/deutsch.....ungsschutz_aid_57711.html
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| Die in Berlin stattfindenden Aktivitäten zeigen, dass Scientology jetzt auch wieder in Berlin aktiv für eine Gesellschaft werben will, die mit unseren Vorstellungen der Menschenwürde und der Gleichheit aller Bürger nicht vereinbar ist“, schreibt Körting auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Inneres. Scientology-Gründer Lafayette Ron Hubbard schreibe von „nutzlosen“ und „wertlosen“ Menschen, die den höherwertigen Scientologen unterlegen seien. |
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| Die Scientologen drängen potenzielle neue Mitglieder zu „Persönlichkeitstest“. Die anschließenden Kursprogramme für „glücklichere Menschen“, die auf den Schriften des Gründers basieren, verkaufen sie dafür aber zu horrenden Preisen. Aussteiger hingegen werden als „Freiwild“ betrachtet: Sie dürfen beraubt und verletzt werden. Kritiker fürchten, dass der Einstieg in diese Spirale ganz harmlos daher kommt – als „Stresstest“ oder Broschüre über Cannabis. |
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| Populisten wie Tom Cruise und John Travolta sind die Aushängeschilder, dienen zum Seelenfang. Das erklärte Ziel ist die Weltherrschaft(welch Wunder), erreicht wird es u.a. durch die systematische Unterwanderung der Wirtschaft. Aufpassen bei Personalberatungs- und -trainingsfirmen, bei Schneeballsystemen... |
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http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/122/108014/
mit Lesermeinungen - wie das heute so üblich ist, immerhin wollen Zeitungen ja jetzt in dieser Zeit wissen, wie die Leser so "ticken".
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Schauspielerkarrieren beginnen früh. John Travolta war zwölf Jahre alt, als er in seinem Heimatstaat New Jersey erste Theater- und Musicalauftritte hatte, und 16, als er die Schule hinschmiss, um eine Laufbahn als Berufsschauspieler einzuschlagen. Er zog nach Manhattan, feierte Erfolge am Broadway, ehe er als 21-Jähriger mit der Fernsehserie „Welcome Back Kotter“ zum Teenageridol aufstieg. Zwei Jahre später wurde er in der Rolle des Tony Manero in „Saturday Night Fever“ zum Weltstar.
Die meisten Starbiographien lesen sich so. Weil bei einer Jugend in der hermetischen Glamourwelt von Film und Pop Bildung, Bindungen und ein soziales Leben auf der Strecke bleiben, sind Stars zutiefst verunsicherte Menschen, die als Erwachsene oft verzweifelt Halt suchen. Viele in Hollywood finden dann zu dem einen oder anderen Glauben. John Travolta schloss sich beispielsweise 1975 der Church of Scientology an.
Nun basiert die Church of Scientology auf einer Schöpfungsgeschichte, die der Science-Fiction-Autor L. Ron Hubbard wie einen spirituellen Groschenroman geschrieben hat. Demnach brachte der galaktische Diktator Xenu vor 75 Millionen Jahren Milliarden Außerirdische auf die Erde, die er mit Wasserstoffbomben in die Luft sprengte. Deren Seelen kleben seither an den Lebenden. Nur wer sich nach den Methoden der Scientology reinigt, kann den Urzustand des „Clear“ erreichen und so zum „Thetan“, zum eigentlichen Menschen, werden. Das kostet viel Geld. Davon einmal abgesehen entsprechen die Methoden der Scientology exakt den acht Kriterien, mit denen der Harvard-Psychologe Robert Jay Lifton Gehirnwäsche definierte.
In den USA darf allerdings jeder glauben, was er will, und wenn eine Sekte ihre Anhänger mit brutalen Methoden an sich bindet, dann werden zwar Straftaten verfolgt, der Glaube an sich wird jedoch nicht belangt. Und weil sich die amerikanische Gesellschaft auf Religionsfreiheit gründete, wirkt die systematische Verfolgung einer Sekte in Deutschland auf Amerikaner sehr befremdlich.
John Travolta ist auch heute als 53-jähriger Superstar noch ein begeisterter Anhänger der Scientology. Er hat sogar den Zukunftsroman „Battlefield Earth“ von L. Ron Hubbard verfilmt. Sein Glaube hat ihn durch die vielen Tiefen seiner Karriere gebracht, als er sich mit Flops wie „Perfect“ und Klamotten wie „Kuck mal, wer da spricht“ zur Witzfigur reduzierte, bevor er sich in „Pulp Fiction“ als Ikone des Cool Hollywood etablierte.
Nun will man ihn wegen seiner Anhängerschaft an eine autoritäre Glaubensgemeinschaft zensieren oder gar aus dem deutschen Fernsehen verbannen. Da stellt sich die Frage: Wie soll man in Zukunft mit Mel Gibson verfahren, der einer Katholikensekte mit antisemitischen Tendenzen angehört? Wie mit Madonna und Demi Moore, deren Kabbalah-Sekte ebenfalls mit Gehirnwäsche arbeitet? Und was ist mit Zeugen Jehovas wie Prince? Was mit sogenannten wiedergeborenen Christen wie Run DMC, Kanye West und Chuck Norris, die missionieren müssen?
John Travolta ist Profi. Er wird sich an die Auflagen halten und nicht über seinen Glauben sprechen. Erschüttern wird es ihn nicht. |
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Ist schon seltsam, was man so alles findet. Aber steckt eine Menge kleine Schelmenei dahinter.
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=15325&CategoryID=91
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| Denn die Beschreibung jener Wesen, die aus den Schoten steigen, gleicht exakt seiner: Sie sind apathisch, gefühllos und verfolgen nur das Ziel, die Menschheit im Dienste einer höheren Macht komplett zu erneuern. Wer die Medienberichterstattung der letzten Jahre über Tom Cruise verfolgt hat, weiss, dass dieser inzwischen den Status eines Aliens erreicht hat. Sein Lächeln ist zu strahlend, das Gesicht zu makellos, die Augen zu leer. Er altert praktisch nicht, und bei der Wahl seiner Herzdamen scheinen alle möglichen Gründe im Spiel zu sein ausser Liebe. Alles an dem Kerl ist seltsam, weil nicht menschlich, und er wirkt auf uns so seelenlos, als ob ihm über Nacht die Batterien aufgeladen und morgens wieder eingesetzt würden. Wirkt er nicht irgendwie ferngesteuert? Und warum grinst Tom die ganze Zeit? Was findet er so lustig? Hat er noch nicht verstanden, dass wir alle sterben werden? Oder ist er am Ende tatsächlich unsterblich? |
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Gehört nicht halb Hollywood von John Travolta über Brad Pitt bis zu Kirstie Alley den Scientologen an? Und wieso verdrängen wir, dass andere Stars öfter und lauter politisieren als Tom Cruise? Susan Sarandon und Val Kilmer sprechen sich öffentlich gegen die Todesstrafe aus, andere Stars nehmen Stellung für oder gegen Präsident Bush. Von Mel Gibsons religiösem Eifer wollen wir erst gar nicht reden. Und dass wir mit einer öffentlich bekundeten Liebe etwas Mühe haben, ist uns in dem Moment peinlich, wo wir es aussprechen.
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Die Kunst besteht darin, diese Konzeptarbeit im Hintergrund unsichtbar zu machen, so dass die Beziehung zwischen Star und Publikum nicht wie eine geplante und arrangierte Hochzeit, sondern wie eine exklusive und schicksalhafte Liebesbeziehung daherkommt.
So gross die Kluft zwischen einem Hollywoodstar und uns in der Realität ist, so sehr brauchen wir die Illusion, dass die Distanz eigentlich verschwindend klein sei und wir ganz persönlich gemeint seien. Besonders wir Intellektuellen und Filmversteher mögen es nicht so gerne, wenn der Star sich der Masse andient. Unsere bevorzugten Idole sind diejenigen, die gar keine sein wollen, die uns von der Leinwand aus verschwörerisch zuzwinkern, um uns zu bedeuten, dass es ihnen nicht wohl ist bei der Sache. Deshalb zertrümmern sie ab und zu Hotelzimmer und verprügeln Paparazzi. Das würden wir genauso tun. Sie verstehen uns, und wir verstehen sie. Johnny Depp zum Beispiel, unser Liebling. Wir sind sicher, dass er ein Star wider Willen ist, dass er gern Ruhe hat, Rotwein trinkt und dass ihm die Vorstellung, allein auf einer einsamen Insel zu leben, gefällt. Verständlich, dass er die einsame Insel deshalb gekauft hat. |
Amüsante Geschichte - bei Interesse weiter lesen
http://www.religio.de/scblz.html
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| Gerne schmückt sich die Sekte mit Prominenz aus der Glitzerwelt des Showbusiness. Ihr Motto: "Seht her, ich bin erfolgreich durch Scientology". Erklärte Scientologen sind z.B. Tom Cruise, Priscilla Presley, Shirley MacLaine, Kirstie Alley, Brad Pitt, Linda Blair, Chick Corea, Al Jarreau, Julia Migenes, John Travolta, Gottfried Helnwein. Prominente erfahren bei Scientology eine Sonderbehandlung, ihr Bekenntnis macht sie für die Sekte unbezahlbar. Albert Einstein war kein Scientologe. Leider ist er tot und kann nichts gegen die Verunglimpfungen seines Namens unternehmen |
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Betrachtet man unsere moderne Industrie-, Massen-, Konsum-, Wegwerf- und Ellenbogengesellschaft, so entdeckt man schnell einen Zwiespalt, der quer durch alle gesellschaftlichen Schichten erkennbar ist. Auf der einen Seite steht die Gesellschaft als Synonym für Geborgenheit und Schutz in der Gruppe selbst, auf der anderen Seite das Streben des einzelnen zu Selbstverwirklichung und Individualität. Jeder möchte sein Leben frei leben, gerät aber immer wieder an gesellschaftliche Konventionen und Normen und muß schließlich erkennen, daß er auch nur ein Gefangener seiner Umwelt ist: Wir leben in einer modernen Industriegesellschaft, die sich nur auf Kosten ihrer selbst als die einzig überlebende Massengesellschaft in Abhängigkeit eines kapitalistischen Wirtschaftssystems etablieren konnte. Akzeptieren muß man zweifelsohne viele negative Begleiterscheinungen: Hohe Bevölkerungsdichte, Vereinsamung, steigende Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Polarisierung der Gesellschaft, Umweltzerstörung etc. Die Scientology verhält sich zunächst absolut gesellschaüskonform. Der potentielle "Kunde" erhält das Angebot, seine nicht gelebte Individualität in ein gesellschaftliches System zu integrieren und dadurch Selbstverwirklichung zu erfahren. Der Gläubige akzeptiert die Unvollkommenheit der Gesellschaft, um paradoxerweise darin eine Vollkommenheit zu finden: Die absolute geistige Freiheit, die optimale Individualität des einzelnen, die eine optimale Gesellschaftsform schaffen soll. Die Scientology als herkömmliche Sekte abzustempeln und als Hauptargument gegen sie anzuführen, daß sie ihren Jüngern eine Unmenge an Geld abknöpft, ist nicht der richtige Weg, sie zu bekämpfen. Die Sekte hat ganz recht, wenn sie in Frage stellt, ob es nicht sinnvoller ist, Geld in die eigene persönliche Entwicklung zu investieren, als sich einen sündhaft teuren Sportwagen vor die Tür zu stellen. Nur leider bietet Scientology nicht die richtige Ware dafür an und ist auch nicht im geringsten an ihren verführten Gläubigen selbst interessiert, sondern einzig an Geld und damit an Macht.
Quelle: BLZ - Zeitschrift der GEW. Der Autor ist der Redaktion bekannt. Da er aufgrund seiner Nachforschungen Schwierigkeiten mit der Scientology hat, möchte er nicht, daß sein Name bekannt gegeben wird. |
entnommen: http://www.google.de/search?q=brad+....._de&start=10&sa=N
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