Die Schwierigkeit es allen recht zu machen


Eine tolle Geschichte, das steht ausser Frage.
Nur ist es manchmal schwer rauszufinden,"Was möchte ich überhaupt?"
Dazu braucht man innere Ruhe um dies rauszufinden und dann natürlich auch den Mut, dazu zu stehen.
Ja, aber die Gefahr besteht schon, dass man schnell als Egoist gilt, wenn man seine Bedürfnisse klar äußert. Ist ne schwierige Gradwanderung
Weil in der heutigen Gesellschaft oft klar äußern von Bedürfnissen mit deren rücksichtsloser Durchsetzung gleichgesetzt wird.
Wenn es bei meinen Bedürfnissen um die Gesellschaft von Menschen geht, will heißen, wer mir wirklich wichtig ist, richte ich mich ganz konsequent nach der Frage: Mit wem würde ich meine Zeit verbringen, wenn ich nur noch eine Woche zu leben hätte. Ähnliches gilt für meine Verhaltensmaßstäbe im Kontext dessen, was andere über mich denken.
Seine Bedürfnisse innerhalb guter Beziehungen zu äußern, gehört im Grunde zu deren Fundament. Ich gebe Tobias Recht, wenn er sagt, dass die Anmeldung von Wünschen nicht ohne Debatte darüber erfolgen muss.

Gruß
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„Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.“ (Heraklit)
Es bewahrheitet sich immer, jeder will alles, und danach ist trotzdem jeder unzufrieden.
Ich sehe keine Notwendigkeit es überhaupt jemandem Recht zu machen außer mir Selbst. Bin ich in der Einheit mit mir bin ich auch im Recht mit mir.
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Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
http://elisabeth171056.beepworld.de/
Diese geschichte begleitet mich in letzter zeit in so manchen Alltagssituationen.
Es ist kompliziert.
Es handelt sich um Situationen mit Gesetzen, da kann man nicht einfach so tun wie man will, aber interessant, das es trotzdem so chaotisch ist.
Ich finde diese Geschichte echt super.

Ein bisschen erkenne ich mich auch selbst darin. Vor allem in früheren Zeiten war ich bemüht es allen recht zu machen, was, wie diese Geschichte zeigt, sowieso unmöglich ist.

Doch was so als "braves Mädel" mal ordentlich gelernt hat, steckt halt tief in einem drin und man muss immer mal wieder darauf achten nicht in diese Falle zu tappen.

Als ich noch Kind war schrieb mir mal eine Schulkameradin den Vers in mein Poesiealbum:
"Dein Leben muss nicht allen, wohl aber Gott gefallen"

Hab ich erst viel später verstanden was mir das sagen soll.

Und 'Abdu'l-Bahá sagte: >Des Menschen höchste Ehre und wahres Glück liegt in der Selbstachtung.<

Wünsche allen noch einen schönen Abend

Liebe Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zum Glück leben wir in einer freiheitlichen Gesellschaft, in der man seinen Lebenswandel und sein Tun nicht rechtfertigen muss. Moralisten wird es zwar immer geben, manchmal gehen sie einem auch auf die Nerven, aber sie haben keine (juristische) Macht. Sie haben nur dann Macht über uns, wenn wir das zulassen.