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Besonders gelungen finde ich die Widerlegung nicht.
Dort wird argumentiert, dass die Sure aus dem Jahr 615 gewesen sein soll und der Sieg der Römer spätestens neun Jahre später hätte stattfinden müssen. Der Sieg über die Sassaniden sei aber erst nach 628 vollständig gewesen.
Tatsächlich hat Herakleios aber 622 einen bedeutenden Sieg errungen, der nach Ohlig sogar den Beginn der islamischen Zeitrechnung darstellt (also nicht die Hidschra).
Die Prophezeiung hat aber ein ganz anderes Problem. Es lässt sich nicht nachweisen, dass die Koransure vor 622 schon existiert hat.
Immerhin ist es aber wahrscheinlich, dass die Christen in Syrien und Persien einen Sieg der Byzantiner über die Sassaniden herbeisehnten und eine entsprechend hoffnungsvolle Voraussage machten, die dann ebenso wie die Syrische Alexanderlegende, die auch von Herakleios (Dhul-Qarnain) handelt, ihren Weg in den Koran gefunden hat.
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