Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

Unzucht












Hallo!

Zitat:

1."Immer wenn in einem Volk die Unzucht offenkundig ausgeübt wird, breiten sich in ihr die Pest und Leiden aus, welche bei ihren Vorfahren nicht vorhanden waren."


Welche Sure und welcher Vers ist das?

Zitat:
2.Besiegt sind die Römer in dem nahegelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen in wenigen (drei oder neun) Jahren... (Quran, 30:2-4)


Von drei oder neun Jahren ist hier nicht die Rede, ist bei folgenden Übersetzungen: http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm keine Rede.
Zitat:

Justinian hinterließ leere Kassen seinen Nachfolgern, die nicht imstande waren, den neuen, außenpolitischen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, die ab der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts an den Grenzen auftraten. Die Langobarden besetzten 568 große Teile von Italien, die Slawen drangen seit etwa 580 in den Balkanraum ein und besiedelten ihn bis zum Ende des 7. Jahrhunderts großenteils. Mit dem gewaltsamen Tod des Kaisers Maurikios, der einen vorteilhaften Frieden mit den Sassaniden hatte schließen können und energisch gegen die Slawen vorgegangen war, eskalierte die militärische Krise. Seit 603 erlangten die sassanidischen Perser unter Chosrau II. zeitweilig die Herrschaft über die meisten östlichen Provinzen. Bis 619 hatten sie sogar Ägypten und Syrien, und somit die reichsten oströmischen Provinzen, erobert. Diese wurden zwar durch Kaiser Herakleios (610-641) zurückerobert, der das Sassanidenreich 627 schließlich entscheidend schlug. Nach dieser Anstrengung waren die Kräfte des Reichs jedoch erschöpft, und auch die Senatsaristokratie, die ein wesentlicher Träger der antiken Traditionen gewesen war, war stark geschwächt worden.

Der plötzlichen Expansion der von ihrem neuen muslimischen Glauben angetriebenen Araber hatte Herakleios nicht mehr viel entgegenzusetzen. In der Schlacht am Jarmuk am 20. August 636 unterlagen die Römer einem Heer des zweiten Kalifen Umar ibn al-Chattab, und der ganze Südosten des Reichs, einschließlich Syriens und Palästinas, ging mit einem Schlag verloren.

Im Gegensatz zu seinem langjährigen Rivalen, dem Perserreich der Sassaniden, konnte sich das Oströmische bzw. Byzantinische Reich jedoch immerhin erfolgreich gegen eine vollständige islamische Eroberung verteidigen; es musste sich aber nach Kleinasien zurückziehen. Dabei führte die militärische Krise und der endgültige Verlust der reichsten Provinzen zu einer massiven Veränderung im Reich, in dem nun Griechisch endgültig das Lateinische verdrängte. Die spätantiken Strukturen von Staat und Gesellschaft verschwanden in dieser Zeit zu großen Teilen, daher kann in der Folge treffender vom Byzantinischen als vom Oströmischen Reich gesprochen werden.

Was das Reich an Gebieten verlor, gewann es an Gleichförmigkeit. Die antike Zivilisation war seit Jahrhunderten von der Existenz zahlreicher größerer und kleinerer Städte – póleis – geprägt gewesen; diese Zeit endete nun. Die meisten Städte wurden aufgegeben oder schrumpften oft auf die Größe von befestigten Dörfern, den so genannten kastra. Nur Konstantinopel blühte und widerstand innerhalb eines Jahrhunderts drei schweren Belagerungen, so 626, 674–678 und 717–718. Die gefährlichste Belagerung Konstaninopels war eindeutig 717/718, die nur durch die militärischen Fähigkeiten des Kaisers Leo III. und der starken oströmischen Flotte abgewehrt werden konnte.



Auch interessant (Vorsicht! Subjektive Meinung!):
Zitat:
Treadgolds "History of the Byzantine State and Society" ist umstritten, da er manche Ereignisse der byzantinischen Geschichte (wie die Einführung der Themenverfassung) recht willkürlich festlegt (siehe auch die Rezension in der "American Historical Review" 2003/Vol. 105/No. 3).
Quelle: http://www.amazon.de/Byzanz-Das-zwe.....annes-Lilie/dp/3886806936
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


Ähnliche Themen
Standardisierte Asche der Unzucht-Apologeten
Schlechte Gedanken, Unzucht und Lügen
Im Fall der Unzucht
Sex, Ehebruch und Unzucht
Sexuelle Unzucht
Zina - Unzucht im Islam
Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Falsche Zeugnisse