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Wie alt ist die Erde und woher wissen wir das?
Das allgemein akzeptierte Alter der Erde und des übrigen Sonnensystems beträgt etwa 4,55 Milliarden Jahre (+/- etwa 1 Prozent). Dieser Wert wurde durch die Ergebnisse unterschiedlicher Verfahren gefunden.
Leider kann dieses Alter nicht direkt anhand von Proben bestimmt werden, die ausschließlich von der Erde stammen. Es gibt Hinweise darauf, daß die Energie, die bei der Zusammenlagerung des Materials, das die Erde aufbaute, dazu führte, daß die Oberfläche schmolz. Darüberhinaus haben Prozesse wie Erosion und Recycling der Erdkruste offenbar die gesamte früheste Oberfläche der Erde zerstört.
Die ältesten Gesteine, die man bisher (auf der Erde) gefunden hat, sind (mit verschiedenen radiometrischen Datierungsmethoden gemessen) etwa 3,8 bis 3,9 Milliarden Jahre alt. Einige dieser Gesteine sind Sedimente, die wiederum Mineralien enthalten, die 4,1 bis 4,2 Milliarden Jahre alt sind. Gesteine diesen Alters sind relativ selten, mindestens 3,5 Milliarden Jahre alte Exemplare wurden in Nordamerika, Grönland, Australien, Afrika und Asien gefunden.
Wenn diese Werte auch kein Alter der Erde angeben, so liefern sie doch eine Untergrenze (die Erde muß mindestens so alt sein wie irgendeine Gesteinsschicht auf ihr). Diese untere Grenze steht zumindest mit dem auf eine andere, von diesen Messungen unabhängige, Weise ermittelten Wert von 4,55 Milliarden Jahren für das tatsächliche Alter der Erde in Einklang.
Die direkteste Methode zur Ermittlung des Alters der Erde ist ein Pb/Pb-Isochronen-Alter, das mit Proben von der Erde und von Meteoriten bestimmt wird. Sie erfordert eine Messung von drei Bleiisotopen (Pb-206, Pb-207 und entweder Pb-208 oder Pb-204). Die Meßwerte von Pb-206/Pb-204 werden gegen Pb-207/Pb-204 in ein Diagramm eingetragen.
Wenn sich das Sonnensystem aus einem gemeinsamen Materievorrat formte, in dem die Blei-Isotopen gleichmäßig verteilt waren, würden die Startwerte aller Objekte aus diesem Vorrat einen gemeinsamen Wert in dem Diagramm ergeben.
Im Lauf der zeit werden sich die Mengen an Pb-206 und Pb-207 in einigen Proben verändert haben, weil diese Isotopen die Endprodukte des Uranzerfalls darstellen (U-238 zerfällt in Pb-206 und U-235 zerfällt in Pb-207). Das führt dazu, daß sich die Datenpunkte der Meßreihen der jeweiligen Gesteine voneinander entfernen. Je mehr Uran relativ zu Blei in einem Gestein vorhanden war, desto mehr werden sich die Verhältnisse Pb-206/Pb-204 und Pb-207/Pb-204 im Laufe der Zeit ändern.
Wenn die Quelle, aus der das Sonnensystem entstand, ebenfalls in bezug auf die Uran-Isotop-Verhältnisse gleichmäßig verteilt war, sollten alle Datenpunkte der Meßwerte auf einer Linie liegen. Und aus der Steigung der Geraden könnten wir die Zeit berechnen, die seit der Trennung des Materie-Vorrats in einzelne Objekte vergangen ist. In Isochron Dating FAQ (auch in deutscher Übertragung verfügbar) oder Faure (1986, Kapitel 1 sind die Grundlagen dieser Methode ausführlicher dargestellt.
Ein Anhänger der Junge-Erde-Theorie wird allen oben gemachten 'Annahmen' widersprechen. Der geschilderte Graph stellt aber ein Test für die Daten selber dar. Die Annahme, die tatsächlich hinter dieser Theorie steckt, ist, daß falls diese Bedingungen nicht erfüllt wären, es keinen vernünftigen Grund gäbe, warum die Daten auf einer Geraden liegen sollten. ...
weiter hier: http://www.waschke.de/twaschke/artikel/alter/alter_1.htm
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Kontinente klebten zusammen, haben sich getrennt und werden sich wieder verändern. Insofern - wie alt ist die Erde und in welcher Zeit formiert sich das alles wieder um ? Wer hat Recht ? Die Inder mit ihren Zeitaltern ? Die Kreationisten, bei denen alles in 6 Tagen geschehen sein soll oder gibt es noch mehr Theorien ?
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,2293954,00.html
| Zitat: |
Gewaltige Geröll-Lawine
Der britische Geologe Simon Day befürchtet, dass beim nächsten Vulkanausbruch ein Höhenzug, die Westflanke des Cumbre Vieja, abbrechen und ins Meer rutschen könnte. Schätzungsweise 500 Milliarden Kubikmeter Gestein würden sekundenschnell ins Meer stürzen und einen Mega-Tsunami auslösen. Die Flutwelle würde sich über den ganzen Atlantik ausbreiten, und nicht nur die Küsten Westafrikas und Westeuropas treffen, sondern auch die dicht besiedelte Ostküste Amerikas. Ein Horrorszenario, über dessen Wahrscheinlichkeit Geologen streiten. |
http://www.klassenarbeiten.de/refer.....ik/plattentektonik_19.htm
| Zitat: |
Plattentektonik - Erdbeben - Vulkanismus
am Beispiel von Hawaii und Kalifornien
Die Erde ist in viele verschiedene Platten aufgeteilt. Dort wo sich diese Platten treffen, ist manchmal ein Graben oder eine Erdspalte sichtbar.
Oft verlaufen diese Spalten jedoch im Meer und die Spalten sind nicht sichtbar.
Die Erdplatten sind ständig bewegt. Schrammen nun zwei Erdplatten aneinander vorbei, kann es zu Erdbeben kommen, wenn sich Spannungen aufbauen und sich ruckartig lösen.
In Kalifornien verläuft die San Andreas Spalte, die Kalifornien auf die Pazifische und die Amerikanische Platte verteilt, wobei San Francisco auf der Amerikanischen Platte liegt und sich auf Los Angeles ( L.A. ) zubewegt - also nach Süden. L.A. liegt auf der Pazifischen Platte - bewegt sich also nach Norden.
Irgendwann werden nun die beiden Großstädte aneinander vorbeidriften. Sowohl in L.A. also auch in San Francisco treten täglich Erdstöße auf, die teilweise so schwach sind, dass sie nur von den Seismographen aufgezeichnet werden, teilweise aber stärker, dass sie gut spürbar sind. Außerdem gibt es noch sog. Großbeben, die alte Gebäude zum Einsturz bringen und Menschenleben fordern, sei es durch herabfallende Gebäudeteile verzierter alter Häuser, zusammenfallende Brücken, Herzinfarkt etc. Heute bemüht man sich, die Hochhäuser erdbebensicher zu machen. Das geschieht entweder durch komplizierte Elektroniken, die im Keller des Gebäudes eine kräftige Hydraulikanlage betreiben, welche gegen die Erdstöße arbeitet, oder einfach durch elastische Bauweise, wie bei der Transamerica Pyramid in San Francisco.
Bedingt durch die Kontinentalverschiebung und die San Andreas Spalte sind bestimmte Gebiete Kaliforniens vulkanisch aktiv, z.B. der 'Old Faithful Geyser' und die Schlammtöpfe im Lassen Volcanic National Park.
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http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Die Kreationisten machen den Schöpfungsbericht einfach nur lächerlich...
Der Schöpfungsbericht der Bibel beginnt ganz einfach:
„Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1).
Bibelgelehrte stimmen darin überein, dass die in diesem Vers beschriebene Handlung getrennt zu sehen ist von den Schöpfungstagen, die ab Vers 3 beschrieben werden.
Daraus folgt ein wichtiger Schluss:
Gemäß den einleitenden Worten der Bibel existierte das Universum mitsamt der Erde schon unbestimmte Zeit, bevor die Schöpfungstage begannen.
Geologen schätzen das Alter der Erde auf etwa 4 Milliarden Jahre; das Universum könnte nach Berechnungen von Astronomen sogar 15 Milliarden Jahre alt sein. Widersprechen diese Erkenntnisse — oder ihre potenziellen Modifikationen — der Aussage in 1. Mose 1:1?
Nein. Die Bibel gibt nicht an, wie alt „die Himmel und die Erde“ sind.
Die Wissenschaft entkräftet den Text der Bibel nicht.
Wie lang waren dann die Schöpfungstage?
Der Wortlaut von 1. Mose, Kapitel 1 und 2 lässt erkennen, dass beträchtliche Zeiträume im Spiel waren.
Der biblische Schöpfungsbericht läßt also ein Erdalter von einigen Milliarden Jahren zu und begrenzt die Dauer jedes einzelnen Schöpfungstages nicht auf 24 Stunden (1. Mose 1:1, 5, 8, 13, 19, 23, 31; 2:3, 4). ...
Gruß von der Ziska
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| Ziska hat folgendes geschrieben: |
| Gemäß den einleitenden Worten der Bibel existierte das Universum mitsamt der Erde schon unbestimmte Zeit, bevor die Schöpfungstage begannen. |
Im Text steht doch aber ganz klar, dass der Himmel (oder die Himmel) am zweiten Tag geschaffen wurden:
| bibel-online hat folgendes geschrieben: |
| 6. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. 7. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. 8. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag. |
Die Teilung des Wassers geht auf ältere polytheistische Schöpfungsmythen zurück, zum Beispiel Enuma Elisch.
| Ziska hat folgendes geschrieben: |
| Der Wortlaut von 1. Mose, Kapitel 1 und 2 lässt erkennen, dass beträchtliche Zeiträume im Spiel waren. |
Das kann ich nicht finden. Es werden ausdrücklich Morgen, Abend und Tag erwähnt, und Gott hat an jedem dieser Tage nicht mehr zu tun als ein paar Worte zu sprechen.
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http://www.bernhardpeter.de/Kalender/seite502.htm
| Zitat: |
Kalpa - Ein kosmischer Tag des Schöpfergottes Brahma
Kalpa ist ein kosmischer Tag Brahmas und dauert 4 320 000 000 (4.32 Milliarden) Sonnenjahre. Am Anfang eines Schöpfungstages beginnt die Schöpfung. Am Ende desselben geht wieder alles Geschaffene im Absoluten auf. Damit ist ein Kalpa ein kosmischer Zyklus von Werden und Entwerden, von Schöpfung und Vernichtung.
Ein kosmischer Tag umfaßt 14 Perioden oder Manvantaras zu 306 720 000 Sonnenjahren.
Die nächstkleinere Einheit eines kosmischen Tages ist ein Manvantara, davon gibt es vierzehn Stück. Ein Manu beherrscht eine solche Periode. Wir leben im 7. Manvantara, die ersten 6 sind vergangen, 7 weitere werden kommen. Im einzelnen sind ihre Namen: |
Bei Interesse weiterlesen.
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