1-Euro-Jobs gerecht?



1-Euro-Jobs sind sinnvoll?
ja
13%
 13%  [ 3 ]
nein
4%
 4%  [ 1 ]
es ist blödsinn
4%
 4%  [ 1 ]
zeigt nur die Unfähigkeit der Regierung
22%
 22%  [ 5 ]
es ist absurd
13%
 13%  [ 3 ]
es ist die richtige Richtung für uns alle
0%
 0%  [ 0 ]
Wer essen will, soll auch für 1 Euro arbeiten
0%
 0%  [ 0 ]
Wer nicht mitmachen will soll sehen wo er/sie bleibt
4%
 4%  [ 1 ]
1-Euro-Jobs sind Diskriminierung
36%
 36%  [ 8 ]
ist mir doch egal
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 22

Tja magellan, wie war da noch der alte Evangelenspruch?: Der Parrer spricht "Wir soll`n alle bescheiden sein - Euch das Wasser, mir der Wein"...

Solange die Regierenden mehr Interesse daran haben, sich die eigenen Taschen vollzustopfen und gleichzeitig die Regierten auszunutzen, solange lebt man - siehe 1989 "Wir sind das Volk" - auf einem Pulverfass. Und das nicht nur in Deutschland: Wie lange lassen sich die Italiener noch den Berlusconi gefallen und wann jagen die von der EG gebeutelten polnischen Bauern ihren Agrarminister auf den Misthaufen....?

Ein Einzelstaat innerhalb der EG wird aller Voraussicht nach in seinem nationalen Gefüge keine Lösungen für dauerhafte Beseitigung der Arbeitslosigkeit finden. Hier müssten grundsätzliche Änderungen aug EG-Ebene eingeführt werden, die bestimmt 10-15 Jahre Zeit zur Entfaltung benötigen und gleichzeitig auch flexibel gehandhabt werden müssen - angefangen bei der Angleichung der Mehrwertsteuer, aufgehört bei einer gemeinsamen Sozialversicherungspolitik mit einheitlichen Beiträgen in den einzelnen Staaten. Und auf nationaler Ebene müssen Strafen verhängt
werden, wenn ein Betrieb auf GRundlage von Hedge-Fond Arbeitsplätze trotz Gewinne abbaut oder mal eben so mit der Produktion ausserhalb der EG nach China umzieht... Aber wer setzt sowas um? Die Parteien? Die zu allerletzt........
Hallo! Ich habe einige Freunde/Bekannte, die über diese Rille wieder versuchen in" Lohn und Brot" und in einen" normalen Rhytmus" zu kommen. Sie sind erst am Anfang - aber es läßt sich wohl ganz gut an.
Sicherlich ist dieses Modell nicht der Weisheit letzter Schluß - aber ein Versuch. Mal sehen, was draus wird. Gruß Marion
wie kommt unsere regierung nur auf soch dumme gedanken wie den 1- euro job?
Ich denke, es ist eben wirklich eine reine Beschäftigungsmaßnahme.

Habe eine Freundin, die nun auch einen 1-Euro-Job hat. Zuerst war sie total wütend, dafür arbeiten gehen zu müssen, aber nun, wo sie wieder zurück in einen Arbeitsalltag gekommen ist, ist sie glücklich.

Die Arbeitslosen werden beschäftigt und die Stimmung wird besänftigt (wie eben bei meiner Freundin), ich denke, die haben diese Idee nur gehabt, damit die Stimmung der Arbeitslosen nicht noch schlechter wird und irgendwann überkocht.

Die Angst hat sie getrieben, denke ich.
Vielleicht war es auch Ausgleich! Der ist zwar nicht da , aber es kann auch nicht angehen , dass Arbeitslose von Sozialhilfe leben und sich dann im Paradies entspannen!!!
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Denkt selber nach!
Ich bin der Meinung, dass dies auch nur dazu dient, die Arbeitslosenstatistik zu schönen, denn wer einen 1 Euro Job hat fällt raus, aber eine chte Beschäftigung is es ja nicht, weil das Geld was man da bekommt ist nur eine Aufwandsentschädigung.

Allerdings werden sich die Gemeinnützigen Institutionen und Gemeinden an diese 1 Euro Jobs gewöhnen, so das diese ein Bestandteil in deren Haushaltsplanung wird.

Es kommt darauf was für einen 1 Euro Job ich bekomme, dann habe ich eine echte Chance von dort aus eine regulären Job zu bekommen. Eine Frau welche in der Städtischen Bibliothek oder in der Touristenifo einen 1Euro Job bekommt, hat größere Chancen. Aber hier bei uns müssen 1 Euro Jobber zusammen mit Ex-Knackies und betreuten Obdachlosen zusammen Möbel restaurieren. Diese Institution ist hier bei uns bekannt, und wenn ich sage ich bin zur Zeit dort beschäftigt, na da wird sich aber der Arbeitgeber freuen und mich sofort einstellen (ironisch gemeint).
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Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
die frage ist doch was wollte die regierung mit den 1eurojobs erreichen ?vieleicht die arbeitslosenstatistik schönen? das problem ist doch die arbeitslosigkeit .Mit steuersenkungen wollte schröder die firmen dazubringen ,das mehrverdiente geld zu investieren und arbeitsplätze zu schaffen. haben die firmen auch gemacht nur nicht bei uns sondern im ausland und der merkel wirds nicht anders gehen wenn sie mit den mehreinnahmen aus der MwSt-erhöhung die arbeitslosenversicherung senkt.die firmen kassieren und investieren im ausland.aus meiner sicht müsste man sich wieder auf die soziale marktwirtschaft besinnen sprich steuern rauf und gleichzeitig den firmen die möglichkeit geben die sozialversicherungsausgaben mit sagen wir 120% von der steuer abzusetzen dann hätten die firmen einen anreiz möglichst viel sozialversicherungsabgaben zubezahlen wäre dann auch gleichzeitig ein instrument gegen schwarzarbeit werksverträge und und und und wir würden auch wieder davon profitieren ,dass wir exportweltmeister sind aber die politiker haben halt nur den machterhalt im sinn und keinerlei kreativität
Zwar nennt sich das Problem "Arbeitslosigkeit", aber genau genommen gibt`s das ja nicht - es gibt nur immer mehr Leute, die für ihre Arbeit keinen Lohn, sonder allerhöchstens "Aufwandsentschädigungen" bekommen....

Das Problem fängt von "oben" an: Der Herr Eichel hat für 2005/2006 240 Milliarden Euro im deutschen Haushalt verankert. Deutschland hat insgesamt 840 Milliarden Euro Staatsverschuldung.

Deutschland hat offiziell 5,1 Millionen Arbeitslose - inoffiziell dürften es ca 9 Millionen sein.... Deutschland hat schlechte Bildungswerte (Stichwort PISA-Studie), die Länder Deutschlands wollen teilweise Studiengebühren einführen um Kosten zu senken und schliessen dabei weitgehend "Arme" vom Studiengang aus.

Tja, was tun sprauch Zeus:

1. Kosten reduzieren, z.B. dadurch, das man in einem gemeinsamen Europa eine gemeinsame Armee aufstellt und diese als Berufsarmee gemeinsam finanziert (inkl. Friedenssicherungseinsätze im Ausland). Das Einsparungspotential liegt hier für jedes europäische Land bei mindestens 40% der bisherigen Verteidigungskosten.

2. Kosten reduzieren durch Subventionsabbau: Dank unseres Wirtschaftministers Clement (ex NRW-Chef) bekommt die verbliebene Steinkohlenindustrie im Ruhrgebiet jährlich 1,8 Milliarden Subvention. Würde man jedem noch beschäftigten Bergmann 750.000.-€ "schenken",
bräuchte man 2006 nur 1,75 Milliarden einplanen - und alle Folgejahre nix mehr........ 750.000.-€ pro Steiger reicht, um ein Leben lang die Füsse hoch zu legen...

3. Kosten reduzieren durch Sozialanpassung: 80% unserer Kommunal- Landtags- und Bundestagsabgeordneten sind Beamte mit Pensionsanspruch. Wenn die Damen und Herren zwischen 4 und 8 Jahren in politischer Amtsfunktion tätig waren, erhalten sie nach dem Ausscheiden aus ihrer Mandatsfunktion "Übergangsgeld" trotz Beamtenjob und zusätzlich zur Beamtenpension auch noch Pensionen aus ihrer politischen Tätigkeit. Beamtenpension im Ruhestand reicht, und wer nach dem Ausscheiden aus politischen Ämtern und Mandaten wieder Lehrer, Richter oder anderer Beamter ist, braucht auch kein "Übergangsgeld".

4. Gewinne des Staates durch Besteuerung: Es ist absolut nicht einzusehen, warum millionenschwere Vertragsablösegelder zwischen Sportvereinen hin- und hergeschoben werden, und dabei das Finanzamt aufgrund der angeblich besonderen Gemeinnützigkeit der Sportvereine nix oder allerhöchsten 10% der Transfersummen erhält. Die Länder und Kommunen finanzieren die Stadien, die Infrastruktur, und die Vereine und Akteure geben nix heraus weil sie ja gemeinnützig sind....

5. In- und ausländische Hedge-Fonds besteuern: Die treiben eine aggressive Wirtschaftspolitik, die zum Abbau von Arbeitsplätzen führt, und transferieren dann die Gewinne in`s Ausland - die müssten mit 90% besteuert werden...

6.Den nächsten Haushaltsetat auf 200 Milliarden Euro festlegen; davon mindestens die Hälfte in die Bereiche Schulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung und studentische Bildung durch Forschungsaufträge stecken.
Und alles andere - STREICHEN !
Lieber Thomas,

hast Du schon Mal daran gedacht, Deine obige Gedanengänge z. B. an Herr Eichel oder an Herr Köhler zu senden um zu erfahren was sie darüber denken nachdem sie Deine Thesen gelesen haben?
Hallo Thomas
Soweit ich mich erinnere , hab ich in der Sendung Galileo gehoert, dass die Goldreserve der Deutschen Bundesbank sich auf einige Milliarden belaeuft , die Arbeitlosenzahlen werden in Millionen gerechnet.Und nicht nur die Arbeitlosen sondern alle
Buerger.Jetzt nimm mal das gebunkerte Geld aus allen Laendern der Erde zusammen , was sich da so zusammenlaeppert, reicht aus, dass es Morgen keine hungernden Menschen mehr gibt.Auch wenn es 6 Milliarden sind . Und zwar nirgends mehr auf der Welt.Dieser ganze Schwindel mit der Knappheit wird uns schon angedreht solange ich zurueckdenken kann.
Und mittlerweile bezahlen wir fuers Brot den fuenffachen Preis bei gleichbleibendem Einkommen.Also ich weiss ja nicht welche Leute fuer den Staatshaushalt zustaendig sind doch eins ist klar entweder sie haben im eigenen Haushalt nicht gelernt mit Geld umzugehen oder sie koennen ganz einfach nicht rechnen.