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Das Leben in der Welt der Seele












Was passiert in der Welt der Seele - wie könnten wir uns das vorstellen ?

http://www.lebendige-ethik-schule.de/manifest.rtf

Verhältnisse in der Welt der Seele

Ihre Seele erinnert sich an die Verhältnisse in ihrer Heimat:
In der geistigen Welt gibt es keine Beschränkungen durch die Materie. Mangels materieller Formen schafft man dort nicht, wie auf Erden, mit physischer, sondern mit geistiger Kraft, mit Hilfe seiner eigenen Gedanken: Man bekleidet sich, indem man sich Kleider denkt, man bewegt sich fort, indem man sich in Gedanken an einen anderen Ort versetzt, man errichtet Gedankengebäude, und so fort. Existenzsorgen irdischer Art gibt es nicht, da man sich nur wünschen muß, wessen man bedarf.
Das ist für einen schöpferischen Geist ein paradiesischer Zustand: Was immer er denkt, wird augenblicklich Realität. Er kann alles erschaffen, was er sich nur vorstellt. An materielle Bedingungen ist er nicht mehr gebunden. Die einzigen Grenzen, die seinem Wirken dort gesetzt sind, sind die seines Denkens, die Weite seines eigenen Bewußtseins, die Kraft seines eigenen Vorstellungsvermögens.
Es sind aber auch gefährliche Verhältnisse: Nicht nur die Erhabenheit, son-dern auch das ganze Chaos menschlichen Denkens, häßliche und böse Gedanken werden dort Wirklichkeit. Wer nicht gelernt hat, klar und zielge-richtet zu denken, wird sinnlose, chaotische Formen schaffen. Die konstruktiven Geister bauen gemeinsam herrliche Welten auf („Himmel“), die destruktiven dagegen fahren fort, Böses zu tun wie auf Erden, verbreiten Schrecken und Zerstörung um sich herum und führen sogar weiter Kriege gegeneinander („Hölle“).
Die Welt der Seele ist nur in dem Sinne eine „höhere“ Welt, als die Materie dort viel feiner ist und aus Gedanken, Gefühlen, Ideen und Prinzipien be-steht. Das heißt aber nicht, daß überall himmlische Zustände herrschen. Im Gegenteil sind die Verhältnisse in den niederen, erdnahen Schichten, in denen sich das Chaos ungehemmt - nämlich ohne die Grenzen, die die Materie setzt - austoben kann, noch schrecklicher als auf der materiellen Ebene. Das wahre Wesen des Menschen tritt dort ungehindert zutage - nicht nur zum Guten, sondern auch zum Bösen.
In der jenseitigen Welt gibt es kein Licht. Die einzigen Lichtquellen sind die Ausstrahlungen, das innere Licht der dort Lebenden. Wer davon wenig besitzt, eine ungeistige Aura hat, muß in Finsternis, in geistiger Umnachtung leben. Sie können sich diesen Zustand der Dunkelheit, der hilflosen Unklarheit über die Verhältnisse in der Umgebung nicht schrecklich und furchterregend genug vorstellen. Ein helles Wesen mit lichter Ausstrahlung bringt Erleuchtung.
Die Bewohner dieser Welt orientieren sich mit dem Gefühlswissen, mit einem klaren, bereits im Diesseits geschulten Bewußtsein. Nur wer seine innere Wahrnehmung für das Wesen der Dinge und Kreaturen entwickelt hat, findet sich dort zurecht, erkennt, wo er ist, was ihn umgibt und wer sich ihm nähert.
Das verdeutlich die Notwendigkeit, sich auf Erden gut vorzubereiten: Die geistigen Fertigkeiten, die wir in der überzeitlichen Welt benötigen, müssen im materiellen Leben erworben und entwickelt werden. Wer unvorbereitet hinübergeht, wird drüben nicht zurechtkommen.
Ist es nicht eine wunderbare Vorstellung, welche Bedeutung das Licht in uns selbst in diesen höheren Sphären gewinnt? Ist es nicht eine würdige, angemessene Ordnung, daß auf einer Ebene höherer Geistigkeit sowohl das Erkenntnisvermögen als auch die Schaffenskraft von unseren geistigen Kräften abhängen? Zeigt sich nicht darin die wahrhaft höhere, nämlich geis-tigere Welt?
Es gibt dort keine Sprache, die Verständigung erfolgt gedanklich direkt von Wesen zu Wesen. Wer diese Art der Kommunikation beherrscht, kann sich auch mit anderen Lebensformen verständigen, z.B. wie mancher Heilige mit den Tieren. Eine gute Vorübung, um diese Fertigkeit auf Erden heranzubilden ist, die Botschaft der Musik der großen Meister zu entschlüsseln, die ebenfalls ohne Worte unmittelbar unserem Wesen mitgeteilt wird.
quelle: Link - seite 29/30/31

Die Grenzen von Zeit und Raum sind aufgehoben: Gedanken sind nicht an Raum und Zeit gebunden, sie überbrücken Entfernungen im Nu und können in die Vergangenheit genau wie in die Zukunft eindringen. Es leuchtet ein, daß in Ewigkeit die Zeit keine Rolle spielt und daß in einer unbegrenzten Sphäre, in der man sich mit Hilfe der Gedanken jederzeit an jeden beliebigen anderen Ort versetzen kann, der Raum im irdischen Sinn ohne Bedeutung ist.

Jeder weiß von Träumen, in denen Ausschnitte aus der Zukunft gesehen werden. Das beweist die Relativität der Zeit und verdeutlicht, daß die herkömmliche Vorstellung von einer absoluten, linear verlaufenden Zeit unzutreffend ist.
Die jenseitige Welt ist eine Ebene höherer Gerechtigkeit. Dort sind die Sphären klar getrennt. Ein jeder erreicht die Höhe, die seiner geistigen Entwicklung entspricht. Nicht jeder „kommt in den Himmel“. Das niedrige Bewußtsein gelangt über die unteren Sphären nicht hinaus. Es kann die Fortgeschrittenen auf den höheren Ebenen nicht belästigen, so daß diese in einem relativ paradiesischen Zustand unbehelligt von Angriffen der Unwissenden und Bösen ausruhen können. Die wahrhaft Großen Seelen sind aber auch dort bestrebt, auf die unteren Stufen hinabzusteigen und den Suchenden emporzuhelfen.


Das Jenseits ist die Welt der Ideale. Es ist gerade deswegen eine höhere Welt, weil dort - im Gegensatz zur materiellen Ebene - die höheren Gesetze tatsächlich gelten. Dort erhalten wir Belehrung und Orientierung, bevor wir wieder absteigen.
Sie verbringen bereits nahezu die Hälfte Ihres Lebens in der geistigen Welt - nämlich im Schlaf. Nur sind die meisten sich dessen gar nicht bewußt. Zu Recht wird der Schlaf des Todes Bruder genannt. Schlaf ist für den Menschen lebensnotwendiger als Essen: Ohne Nahrung kann er lange auskommen, ohne Schlaf nicht. Das beweist die große Bedeutung der hohen Ver-bindung.
Das Reich der Seele ist eine subjektive Welt. Dort definiert ein jeder die Realität selbst, und zwar mit Hilfe seiner Gedanken, seines Bewußtseins. Das bedeutet: Er schafft nicht nur die Welt, in der er lebt, selbst, sondern auch die Rolle, die er in ihr spielen will - er schafft sich selbst selbst.
Je höher das Bewußtsein, desto schöner wird die Welt sein, die er sich er-richtet, desto größer die Funktion, die er wahrnimmt, und desto umfassender die Aufgaben, die er erfüllt.
Leben in der Welt der Seele
Wenn Sie ein Unsterblicher werden wollen, müssen Sie lernen, eine überirdische Existenz zu führen, das heißt: Sich zunächst Ihrer Existenz in der Welt der Seele überhaupt bewußt zu werden und sodann tatsächlich am dortigen Leben teilzunehmen. Wie will einer eine Seele sein, wenn er nicht in seiner Heimat zu leben versteht?
Die geistige Existenz ist unabhängig von den wechselnden materiellen Umständen, in die es die Seele verschlägt.
Was heißt es, in einer nicht-materiellen Welt zu leben, in der die Gesetze von Materie, Raum und Zeit nicht gelten? Wieder erreichen wir beinahe die Grenzen unserer Auffassungskraft.
Ihre vergängliche Identität ist durch den physischen Körper, Vererbung und die Umstände, in die Sie hineingeboren wurden, weitgehend vorgegeben. Ihr überzeitliches Dasein dagegen bleibt konturlos, wenn Sie es nicht selbst formen.
Dabei kommt es auf zweierlei an: Sie müssen sich eine überzeitliche Persönlichkeit schaffen, denn ohne eigene Identität ist kein Leben möglich. Und Sie müssen die Sphäre, die Umwelt definieren, in der Sie im Jenseits leben wollen.
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum I


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