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Scham bewahren












Salam,

das Kopftuch ist kein Gebot aus dem Koran.
Folgende Verse werden häufig in diese Richtung interpretiert.:

Sure 24, Vers 31

Und sprich zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren, ihren Schmuck nicht offen zeigen, mit Ausnahme dessen, was sonst sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier auf den Kleiderausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, es sei denn ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen Trieb mehr haben, den Kindern, die die Blöße der Frauen nicht beachten. Sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit man gewahr wird, was für einen Schmuck sie verborgen tragen. Bekehrt euch allesamt zu Gott, ihr Gläubigen, auf dass es euch wohl ergehe.
Sure 24, Vers 60

Mit Schmuck ist natürlich der ,natürliche Schmuck" der Frau gemeint. Das Gebot behinhaltet den Umstand, seine Reize zu bedecken. Was hier mit Schleier übersetzt wurde, bedeutet in seiner ursprünglichen Bedeutung lediglich ,Bedeckung". Die Kopftuchferfechter meinen, dass es ja unlogisch wäre, dass die Frau vor sämtlichen männlichen Familienmitgliedern ihre Brust zeigen darf. Das ist jedoch überhaupt nicht unlogisch, sondern gibt der Frau die Möglichkeit, ihre Kinder im Beisein dieser zu stillen. Da es empfohlen wird im Koran 2 Jahre zu stillen und da es häufig der Fall ist, dass mehrere Generationen unter einem Dach leben, kann die Frau trotzdem ihrer Verpflichtung nachkommen. Sehr seltsam ist es, dass ich unter Verwandten, die ein Kopftuch tragen, häufig beobachtet habe, dass diese ihre Kinder stillen, wenn andere männliche Verwandte dabei sind. Das mit Schmuck die weibliche Brust gemeint ist, wird auch am Ende des Verses klar. Die Frau sollte nicht mit den Füßen stampfen, in der Weise dass demzufolge ihre Brüste wackeln, wie wir es bei Bauchtanz sehen.

Und für die unter den Frauen, die sich zur Ruhe gesetzt haben und nicht mehr zu heiraten hoffen, ist es kein Vergehen wenn sie ihre Kleider ablegen, ohne dass sie jedoch den Schmuck zur Schau stellen. Und besser wäre es für sie, dass sie sich dessen enthalten. Und Gott hört und weiß alles.
Sure 33, Vers 59

Auch dieser Satz würde keinen Sinn machen, wenn in 24:31 ein Kopftuch geboten wäre. Man stelle sich nur vor, die altere Frau konne ihre Kleidung ablegen mit Ausnahme der Bedeckung der Blöße, hätte aber ein Kopftuch auf um ihre Ohrringe etc. zu verbergen.

Eine Alternative zum Kopftuchgebot der Gelehrten wäre es einfach keine Schmuck zu tragen, oder wie? Aber da hat man ja einen entsprechenden Hadith, der belegt, dass Frauen, die keine Ohrringe tragen, im Jenseits Steine an die Ohren gehangen werden, somit wäre das Problem gelöst


O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunter ziehen. Das bewirkt eher, dass sie erkannt werden und dass sie nicht belästigt werden. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig.

Auch hier kann man nur mit viel Mühe ein Kopftuchgebot hineininterpretieren. In Arabischen Interpretationen finden wir in diesem Satz häufig, dass Überwurf mit Tschador, Hijab etc. übersetzt wird.

Das Wort Hijab bedeutet im Koran nicht Kopftuch. Es ist ein Stück Stoff gemeint, z.B ein Vorhang.
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