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15.5.2007
Das Alphabet
Es entsteht dies Alphabet
weil ich heut ohne Internet
ich kann nicht in den Sites umgucken
zu schließen meine Wissenslucken
kann nicht erheitern mich an der Welt
da man mir sie kalt gestellt
so dachte ich es wäre nett
zu schreiben über das Alphabet
der Vorteil ist: Nach jedem Vers
ergibt ein neuer sich als wär´s
naturgesetzlich vorgeschrieben,
dass wir nicht bei einem Laut nur blieben.
Das A
1.)
Warum das A Am Anfang steht
über mein kleines Wissen geht
man kann vermuten, wenn man laut
den Mund auftut und in sich schaut
ertönt am ehesten ein A
ganz ohne Zwang und Trallalla
für´s E muss ich schon was bewegen
die Zunge mehr nach vorne legen
fürs O form ich die Lippen rund
und mache einen kleinen Mund
mach ich denselben jedoch auf
und lass der Stimme freien Lauf
dann klingt das A allein daher
dies ein zu sehen ist nicht schwer.
2.)
Das A ist häufig im Gebrauch
zu Deutsch und andersprachlich auch
vermehrt im Süden, wie es scheint
im Norden hat man sich, so meint
der Klimatologe immerzu
gewöhnt die Lippen eher zu
zu halten, da kalt Luft an Zähnen
manchmal Schmerzt: Man lässt das Gähnen.
Doch mit gänzlich geschlossenem Mund
zu reden ist wohl ungesund
denn all zu missverständlich scheint
der Rede Klang der dem M entkeimt
darum macht man den Mund wohl auf
sagt A statt M, nimmt Schmerz in Kauf.
3.)
So ist das Ah der Laut der Schmerzen
in Ach und Krach kommt der von Herzen
das Weh ist schon differenziert
beim U man schon abreagiert
beim M dümpelt der Geist dahin
und überlegt des Lebens Sinn
das AUM ist alles mit einander
vom Osten aus nach Westen wander
so sinnt man meditierend AUM
und sinkt in eines Tages Traum
bricht man dagegen A nur ab
erklingt ein B, gehört wohl hab
ich das zu mancher Rede Schluss
sofern es nicht hiess: Tschüss ich muss.
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Das B
1.)
Das B ist stimmlos nur die Lippen
formen das B in allen Sippen
so ganz allein hört man es kaum
doch im Verband fallen vom Baum
die Blätter netter bunt gefärbt
zum Herbst wenn man vom Sommer erbt
die Frucht der Pflanzen die gepflegt
man hat, nachdem man sie gelegt
als Samen in die feuchte Erde
wohl in Erwartung, was da werde
so blättert sich der Baum jetzt ent
und Sterne steh´n am Firmament
und fallen nicht in unsren Garten
denn solches würde schwer entarten.
2.)
Gefallene Sterne in den Blättern
wirbeln Häuser aus Stein und Brettern
wohl wie Spielzeug durch den Äther
keiner kommt in Frag als Täter
der Meteor gewaltig knallt
dagegen wirkt das B schon alt
und müde lispelt es daher
alleine wirkt´s nur einfach leer
lustvoll und sehnlich sucht das B
nach jemand zum Zusammenstehn
im Glockenklang den Anfang macht
wenn der Klöppel an die Glocke kracht
dann macht es B und das recht leise
erklingt die Glock dann meilenweise.
3.)
Das B etymologisch verwandt
wohl mit dem V oft unerkannt
wenn man die Lippe einwärts hält
macht mit den Zähnen vor gestellt
einen Laut die Luft da durch zu lassen
und möglich ist es, kaum zu fassen
mit Oberzähn und Unterlippe
als umgekehrt, wie hier so Sitte
das V zu formen doch beim B
sind wir ja erst so wahr ich steh
in diesem Forum an der Stelle
warum ich nun nicht auf die Schnelle
im nächsten Post zum C wohl wechsle
mal sehen wie ich dieses drechsle.
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Das C
1.)
Das C (sprich Zeh) ist äusserst wichtig
denn unerwartet multischichtig
zeh-rt es beim Fehlen an der Sprache
dies ist nicht nur in Deutsch ne Sache
die manchem Schreiber Mühe macht
der in der Buchstaben Brühe sacht
die Wörter sich gewählt erstellt
womit, zum Zweck, den Geist erhellt
der sich in seiner Gegend findet
sofern denn dieser nicht erblindet.
Versucht nur ohne Zeh zu gehen
es macht schon Mühe nur zu stehen
man muss mit Händen sich dann halten
will ohne Zeh das Leben gestalten.
2.)
Dies ist auch evolutionär bewiesen
so haben viele, sei´s gepriesen
statt Zehen Hufe oder Pfoten
und nutzen diese auch nach Noten
so wie es eben möglich ist
manchmal mit Tücke oder List
denn wer hätte schon daran gedacht
dass man mit Zehen Bilder macht? <-> Link: Fussmalerei 1.http://www.bitterechtfreundli.ch/dokumentarfilme/unterwegs.html
2. http://www.vdmfk.com/html/show.php?.....amp;mid=1282&oid=1273
Doch ist mit Hufen schön zu malen
wohl eine Sache voller Qualen
im Grossformat allein ist´s möglich
sieht man im Schnee und Sand wohl täglich
vom Satellit der Wechsel Bild
die da gemalet hat das Wild. <-> Link: Wildwechsel
3.)
So achte wohl stets auf das C
denn angeschlagen tut es weh
die Ecken die bereitgestellt
dazu sind nämlich in der Welt
gar zahlreich, hart und unerbittlich
darum fand manches Tier es sittlich
das Zeh gefühllos einzuschalen
mit einem Huf, wie sintemalen
gesehen wird in unsrer Welt
da Pferd und Rind zum Schwein gestellt
mit allesamt behuften Füssen
fröhlich kickend die Ecken grüssen
die da an meinem Zeh so weh
getan zum Sommer als im Schnee.
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Das D
1.)
Das Deh steht hinten bolzgerade
und wölbt nach vorn sich wie ein Dorn
die Rune dazu war entsprechend
dreieckig mit dem Spitz nach vorn
in unsrer Sprache ist das Deh
so wichtig wie das Zeh und Beh
denn ohne Deh da gäb´s kein DU
und ich wär ganz allein im Nu
verlassen von Gott und der Welt
und ganz auf mich allein gestellt
so ist das Deh mein Ein und Alles
neben dem U im Fall des Falles
dass man mich jetzt nicht mehr versteht
sich auch das Deh gegen mich dreht.
2.)
Es dehnen sich die meisten Sehnen
ein wenig nur bei hartem Zug
das Sehnen jedoch genügt denen
die verliebt sind gern zum Flug
ist dann erreicht ersehntes Ziel
nützt das Sehnen nicht mehr viel
und steht da ohne Sinn und Zweck
nährt vielleicht noch den Kummerspeck
so zeigt das Deh dann auch ganz gut
wie rund das Bäuchlein wird und Mut
zu dem Erreichen des Ersehnten
hab man mit dem nach Du gedehnten
Bauch das Du auch abzupuffern
so schmiegt man an sich an Du´s Ufern
3.)
Dies war nun freilich eher abstrakt
das mir das Deh da abgefragt
doch Dir deucht sicher durch die Zeilen
man möchte gern im Du verweilen
doch nur so lang wie es gefällt
dann ist der Du auf sich gestellt.
Der ruft vielleicht noch "HE Du Ich!
Was wird aus mir, denn fürchterlich
allein bin ich ohne mein Du
komm schnell zurück nur immerzu."
Oh, ich bin doch nicht ein Du?
das macht mich ganz konfus nanu!
ich bleibe ich und überhaupt
braucht Konsonant Vokal als Braut,
denn so allein ist jede Glyphe
verloren in der Welt und schliefe
zu der Bedeutung kommt sie erst
zusammen recht, wie Du begehrst.
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Das E
1.)
Das E ist der Vokale zweiter
und wird darum vom guten Leiter
als Elektron gern transportiert
worüber mancher sich geniert
der unvorsichtig in die Dose
was reingesteckt und in Narkose
darauf erwacht und wenig heiter
erfährt sein Draht, der war ein Leiter.
Das E, geöffnet sehr dem Du
als aufgeknacktes Deh im Nu
das lässt erkennen wie das Deh
wenn es geöffnet sich wie Zeh
in der Mitte direkt zum Du hin zeigt
mit dem es gern ein Liedchen geigt
dies hat in prüden Zeiten Folgen
das ist geistig einfach zu verfolgen:
2.)
So schmilzt zusammen das kleine Teil
das in der Mitte wie ein Keil
nach dem Du hin zeigte fröhlich frech
man kürzt es oft fast gänzlich weg
das gilt als schön und elegant
wenn´s Mittelteil kurz und frappant
die Enden nach dem Kreis sich dehnen
weil sie so nach Vollendung sehnen
doch um vom Zeh zu unterscheiden
bedarf das E man muss es leiden
ein Mittelstrich ganz unbedingt
da man sonst falsche Lieder singt.
So ist das E der Buchen Staben
einer der schönsten Himmelsgaben
3.)
Kaum ein heilig Wort kommt ohne E
so weit ich durch die Bücher seh
das E ist fast so gut wie Gott
allgegenwärtig immerfort
Spräche man alle Vokale E
ich wette dass man Sinn versteh
wer will es denn gern mal probieren
und einen Satz voll E studieren?
Ech sege eech des est gewess
eene greße Freede enterdess
ze lesen elle E allheer
wes ech em ennersten stedeer
se kemmt des Webchen ze sem Menn
wenn es en leeter e wehl flenn.
Na gut wenn Du es nicht verstanden
da kommt kein Weisheit nicht abhanden.
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Das F
1.)
Das Äff das ist genealogisch
bedeutungsvoll seit Darwins Zeit
es richtet sich ganz egophobisch
wie E nach Du da rechts das Zweit
denn links liegt die Vergangenheit
und rechts das Futur, Du und Streit
denn wer alleine streiten will
der ist nach kurzen Zeiten still.
Das Äff wie Forka oder Gabel
belegt den Krach seit Kain und Abel
es funkelt fern am Firmament
wo man so gern nach Streit hin rennt
so weit wie möglich von den andern
möcht' man gern ins allein Sein wandern.
2.)
Doch fürchterlicher ist´s allein
ohne das Äffchen da zu sein
dem man konnt´in die Schuhe schieben
die Schuld an allem nach belieben:
"Du Ferkel, Frechdachs" und so weiter
nennt man das Äff gern bös und heiter
man äfft sich nach mit Spass und Spott
das belebt so schön den Alltagstrott
die Effizienz ist freilich klein
denn schuld ist man zumeist allein
und schickt man alle Äffchen weg
bleibt nicht einmal zurück ihr Dreck
der Abfall fällt nicht weit vom Stamm
er ist Dein eigner, irgendwann...
3.)
...sieht dies der letzte Trottel ein
und vor er um sich teilt mit "Schwein"
wird er denn doch am End begreifen
im Fluss zu lassen nicht mal Seifen
und sich zu waschen ganz natürlich
ohne der Umwelt allzu spürlich
zu hinterlassen seinen Dreck
"nun ist genug, ich gehe weg"
zu sagen und sich verabschieden
wo es saubrer, sei sei er zufrieden.
Nein liebe Leut, so geht das nicht
ich sag Euch hier mal ins Gesicht
ein jeder äfft sich selber nach
Doch ist Äff Freiheit unter Dach.
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Die I-Kuh stand auf ihrer Weide
und fragte sich, warum sie leide
man mass sie hinten, mass sie vorn
berechnet eine I-Kuh - Norm
man fand das sie von Null bis Hundert
normal was niemand nicht verwundert
so steht die I-Kuh da uns grast
und Milch des Denkens wird zur Last
das Denken muss wo Abfluss finden
so fängt sie an Praxis zu gründen
in ihrer Form Meditation
und mancher Leser ahnt es schon:
Die I-Kuh wiehert, statt zu muhn
man denkt sie in die Anstalt tun
das wäre gut für die Psychiatrie
die i-Kuh wies sich als Genie
der Psychiater sagt zur Kuh
"Nun wieher mal, ich höre zu!"
Die Kuh guckt ihn verwundert an
denkt nach und plötzlich sagt sie dann:
m m m m mmu u uu u u u u u U u U u U
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Das G
1.)
Das Geh ist sehr mobil, man sieht
wie es sich selbst nach innen flieht
es zeigt nun fast eine Spirale
so wie die Sechs, die geniale
von oben dann nach unten links
und rechts hinauf, ich sag "das bringt´s!"
Groß muss man setzen ab und weiter
durch die Luft zum Ha, da leider
der Schnörkel durch das Geh zum nächsten
durchstreichen tät dem Geh den Bauch
das geht so nicht! Setz ab und trägst den
Stift zum nächsten Zeichen auch.
So ist groß Geh wenn es vollendet
froh wenn auch das Wort hier endet.
2.)
Doch liegt klein Geh da mittendrin
muss man verbinden immerhin:
Man wurzelt aus dem Bauch nach unten
und um die Sache abzurunden
kommt man von Wurzel wieder hoch
zum nächsten Zeichen aus dem Loch
denn unten in den Unterlängen
sollt nicht zu lang man bleiben hängen
Sex ist zwar gut und auch gesund
doch auf der Welt läuft´s oben rund
da im Bewusstsein steht die Welt
die wirtschaftlich was auf sich hält
und in den Unterlängen tief
liegen geheim die Wurzeln schief.
3.)
Nicht alle, sicher manche grade
wurzeln tief und gar nicht fade
fast scheint es, im Erdmittelpunkt
liegt mal das End von Wurzelstrunk
doch ach, so tief kommt nichts hinab
verschmürzelte doch bald im Grab
denn gar zu heiss ist es da unten
doch so hat Geh zum Grab gefunden
den Himmel handeln wir gleich ab
der kommt als Nächster nach dem Grab
was unten heiß wird oben kalt
das kümmert nicht als bis wir alt
dem Ewigen uns entgegen sehnen
das lebendig oft im Du wir wähnen.
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Das H
1.)
Das Ha, ich sagte es soeben
hat heute hier herzlich zu geben
es himmelte mich jemand an
warum? Weil ich im Lotto gewann?
Nein! Weil ich sei das Du des Himmlers
zum Geier! Wär´st Du doch des Schimmlers
so formulieren möcht´ er können
sei´s drum, ich mag´s Dir herzlich gönnen
fang einfach irgendwo mal an
und flick dran rum bis irgendwann
Du das Gefühl hast von Vollendung
vielleicht findet´s irgendwo Verwendung
doch hoffe nicht zu sehr darauf
nimm erst mal nur Kritik in Kauf.
2.)
Und sollte Dich wer himmelnd loben
so wisse, es ist kalt hier oben
im Himmel ist es unter Null
und niemals ist das house wohl full
so sagte schon ein früher Sohn
des Vaters aller zum Mann im Thron
viel Platz ist in des Vaters Haus
man weiß sofort, der kennt sich da aus!
Im Himmel ist man ganz allein
da wird kein keifend Eifern sein
da kümmert sich gar niemand sehr
wenn Du nicht seine Gunst begehrst
darum, das haut mich von den Socken
können im Himmel sie frohlocken!
3.)
Den ganzen Tag und der ist lang
den Zeit ist da, und das macht bang
gar nicht vorhanden: Jetzt ist nie
und immerdar, das glaubt kein Vieh
da ist kein Warten und kein Eilen
und keine hunderttausend Meilen
denn Raum ist da eben so wenig
noch ist es warm da oder föhnig
Nein, so ein Himmel ist befremdlich
noch eher seh ich was unendlich
doch muss es sein da irgendwie
begreifen kann ich dieses nie.
So ist das Ha das Tor zum Himmel
und dann das I? Geduld! Du Lümmel!
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Das I
1.)
Das I bildlich gesehen ein Turm
ist nur ein grad gestreckter Wurm
Ein Symbol für einen Phallus
doch auch der Schrei des Gallus
Kickeriki so kräht der Hahn
das hört sich auch possierlich an
der Schrei der Hennen ist zum Flennen
der Hahn dagegen stört beim Pennen
so kommt der Hahn auch erst in den Topf
und brutzelt gar, der arme Tropf
bis er von uns gefressen wird
sofern er nicht vergessen. Stirbt...
2.)
... der Vogel in der Pfanne heiß,
weil der Koch was Interessanteres weiß
als Hähne kochen für den Chef
da lieber der sein Hühnchen treff
da kommt das I : "Ich Liebe Dich!"
sie meint das ehrlich, unterm Strich
sie will die Kinder nur von ihm!
Das findet er doch nicht so schlimm.
"Nun gut", sagt er, "komm her und nimm
von diesem Wein und einen Gin"
umfasst sie dann mit zartem Druck
dass sie sich fast am Wein verschluckt
darauf haben sie es dann getrieben
sind beide ohne Schutz geblieben.
3.)
Doch hat das scheinbar nicht gereicht
noch manches Mal hat sie erreicht
dass sie zum Zweck beisammen waren
denn wie so manche, die gebaren
darf man beim ersten Mal kaum hoffen
besonders wenn man war besoffen.
Ein zwei Gebete obendrein
und auch der Sex ganz ohne Wein
das Hähnchen ward dann doch serviert
man hofft das es nicht auch gebiert
das wär ein Wunder immerhin
das selbst lebend den Hahn in die Bücher bring
so gargekocht und Vater sein
glaubt mir nicht mal mein Enkel klein.
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Das J
1.)
Das I zum Jod ist sapperlot
vom Idiot der halbe Tod
ach nein, das ist das falsche Gleis
das Jod ist deutsch nur eher wais
denn spanisch ist es ein Zeh Ha
Juanita trägt´s nicht im BeHa
den Juan den trägt sie da im Herzen
eingesperrt, er mög´s verschmerzen
ihr Herz ist groß und viele Männer
haben da platz und all die Penner
die schmeisst der Juan jetzt heute raus
und ist der einzige im Haus.
Juanita lächelt, denn sie weiß
mit ihr ist Juan für Zehne heiß.
2.)
Jod ist ein Chemisches Element
für das man zum Apotheker rennt
allein verdunstet*) es ganz leicht
und hat schon manches Tuch gebleicht
gelöst mag es desinfizieren
mag man mit Salbe es dran schmieren
als Gas ist es dagegen Gift
das nicht so schnell doch schmerzhaft trifft
als Zeichen der Schrift in Deutsch steht oft
statt I ein Jod und unverhofft
steht es in Berlin auch für das Geh
so wie ich das Berlinisch seh
in jeder jedem jederzeit
hat man zum Jod Jelejenheit.
3.)
Das Jodeln ist der Sennen Lust
sie jodeln es aus voller Brust
und schmettern ihre schönen Weisen
meist eher laut. Denn diese leisen
Töne hallen im Gebirg nicht wider
und nicht des Liebchens schön Gefieder
wird von dem leisen Ton erreicht
schon gar nicht stolze Braut erweicht
nein laut muss es da widerhallen
wenn Sennen jodeln dass Lawinen fallen
so klingt das Jod hier durch die Alpen
da Gemsen durch die Felsen tschalpen**)
die Liebe füllt des Jodelns Reime
so schallt es hoch über dem Haine.
*) verdunsten nicht, es sublimiert direkt von fest in Gasförmig und ist ungesund.
**) tschalpen ≈ latschen, stolpern, gehen
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Das K
1.)
Das Ka kratzt je nach Dialekt
mal tief im Hals mal kurz gesteckt
ein langes Ka ist schwer zu sprechen
man könnte sich den Gaumen brechen
im Grunde ist´s ein hartes Geh
wenn ich es angewendet seh
es mag erschallen hart und trocken
und manchen aus dem Om wohl locken
mit "komm" hat es schon oft bewirkt
dass aus sich kommt wer sich verbirgt
mit Kamm dagegen macht es hübsch
Kimme und Korn eher betrübt
wen da so sehr ins Ziel genommen
dem ist noch selten wohl bekommen.
2.)
Kanalisiert ist jedes Ka
ein Fall für Zweifel: Es braucht da
von einem Stamm zwei große Äste
einen hinauf und dann der Beste
der reicht hinunter wie ein Bein
grad hinten kann der Rücken sein.
Das kleine Ka in Schnürchenschrift
hat einen Bauch der ziemlich dick
So kommt das Ka daher im Schritt
und bringt ein dickes Bäuchlein mit
die Rune Ka ist ebenso,
doch weil nichts ändert macht´s nicht froh.
Das Kamel ist ein Wüstentier
es speichert Wasser und kein Bier
3.)
Gar schlimm steht´s um die Kakerlaken
die mag man gar nicht gern beim Backen
so kommt ins Haus der Kammerjäger
und giftet aus die kleinen Feger
doch denke ich nur so bei mir
es war mir wohler mit dem Tier
als mit dem Gift das es gekillt
nachdem es seinen Hunger stillt
doch das Gesundheits - Inspektorat
meint Kakerlakengift sei dem Rat
der Behörden nach nicht für Menschen schädlich
so atme ich es denn nun täglich
nachdem die Kakerlaken weg
und assimilier das Gift im Speck.
Da sehe ich am TeeVau eben
dass die Chinesen diese lebend
in Schokolade tauchen und essen
das sei ganz knusprig. Na vergessen
wir das besser wieder schnell
ich mag sie nicht mal ohne Fell.
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Das L
1.)
Das Äll steht sicher, wie man sieht
auf einem Fuss der waagrecht liegt.
es ist dem Boden gut verhaftet
darum es auch einen Stoss verkraftet.
Ein Stoss von Hinten ist gemein
doch dem Äll kann dieses wohl recht sein
so ist von vorne mehr gefährlich
da hält das Äll doch eher spärlich
von der Seite, nun, da gibt´s ein Loch
in das Papier das sieht man doch
drum soll man keine Lettern stossen
weder die kleinen noch die großen
sind sie mal falsch dann streicht man sie
oder löscht, das hilft mit Garantie.
2.)
Das Lama, Leguan und Libelle
sind liebenswert auf alle Fälle
in Ljubliana Löwen hausen
wohl nur im Zoo mit Ohrensausen
die Lummen machen manchmal Lärm
und dennoch mag man sie halt gern
sie fliegen nicht sehr elegant
doch hübscher als ein Elefant
der Leopard ist eine Katze
mit Krallen bewehrt die Pardentatze
die Welt an Tieren ist gar reich
an Pflanzen auch von hart bis weich
der Menschen wohl bald überdrüssig
gibt sich Natur zur Zeit sehr flüssig.
3.)
Das Leben darf bestimmt nicht fehlen,
das darf beim Äll man nicht verhehlen
lebend laben, lieben, loben
von unten her oder auch von oben
ein Leben zählt vor Gott nach Namen
nicht zum Spott: Sie alle kamen
hier zur Welt um sich zu mehren
Leben ehrend Gefahren wehren
und manche mehren lieber Zaster
viel Leben ist ihrer Straße Pflaster
sie trampeln gerne drauf herum
und sagt man was: "Schau nicht so dumm
ein jeder tut wie ihm gefällt?
Nicht ganz! Gibt Recht auch in der Welt.
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Das M
1.)
Es ist das äM, groß mit zwei Beinen
und klein mit dreien, könnt man meinen
schon fast ein kleiner Gartenzaun
durch dessen Bögen kann man schaun
Als Element kommt es nicht vor
da gibt es Fluor oder Bor
nur weniger Elemente Spur
geht mit einem Staben nur
zu buchen im Perioden System
denn zwei ist meistens auch bequem
Alleine stehen B, C, F
Das Jod und H auf O wohl treff
dann knallts, der N ward ausgelassen
doch kann ein Element denn hassen?
2.)
Uran gibt´s, Vau: Vanadium
vor Wolfram, lerns im Praktikum
Yttrium kannte ich auch noch nicht
hier http://de.wikipedia.org/wiki/Yttrium kann man sehen wovon man spricht
in dem Fall von einem Erdmetall
Soweit mal zur Chemie im All
nun ist das M bedeutungsvoll
in Jahreszahlen vom Protokoll
da heisst es tausend wohl auf römisch
gebraucht wird dieses auch auf böhmisch
in Kirchen christlicher Kultur
sogar auf mancher Kirchenuhr
Nein da nicht M denn so viel Stunden
hat man noch nie zur Uhr gefunden.
3.)
In Euren Händen, meine Lieben
stehet Euch M M geschrieben
so sagte einst ein Superstar
errätst Du wohl wer dieses war?
Das M zu sehen in der Hand
ist nicht sehr schwierig und bekannt
Ansonsten kann man Ämme sehen
die da im Meer wie Dämme stehen.
Als Brücken über Schluchten Lücken
schliessend in Fjorden, Buchten stückend
so dass die Welt bald ganz begehbar
von Polen bis hier an die Stehbar
so sind die Äm stets hilfsbereit
Egal welch Tages und Jahreszeit.
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Das N
1.)
Das N das ist der Lettern
ein besonders schöner Netter,
denn "beliebig" mathematisch
ists ne Nummer unthematisch
chemisch Stickstoff oft gebraucht
doch ich hab´s noch nie geraucht
denn wie sollte dies auch gehen
Gas zu rauchen, "Du verstehen?"
Flüssig ist er sehr beliebt
als Nebel man an Shows ihn sieht
Doch dies wird selten mehr gemacht
weil es schon mancher hat gebracht
nun macht man mehr in Lichterffekt
und nutzt die Wolken gleich direkt.
2.)
Das N Napoleon bedeutet
in Abkürzungen "Neo" heute
Mit NN hab ich nichts am Hut
die find ich überhaupt nicht gut
ein N zu viel kann schädlich sein
das kommt drauf an wo man setzt ein
in Formeln der Chemie ist tödlich
wenn ein Element anders. Rötlich
statt blau kann Farbe leuchten
wenn die Elemente sie anders bräuchten
ja im Detail der Teufel steckt
und der hat´s nicht mal ausgeheckt.
Es ist das N auf jeden Fall
wichtig im Buchstabenarsenal.
3.)
Man spricht das N mit Zunge und Zähnen
danach kann man vielleicht noch gähnen
doch gähnend än zu sagen ist
recht schwierig, ich kenn keine List
dies zu erreichen und wozu
würde das dienen immerzu?
Ich denke Gähnen kann man so
davor, danach und frech und froh
doch während man hat Än zu sagen
ist Gähnen schon seit alten Tagen
nicht was sich für den Herrn geziemt
das kann ich sagen unverblümt
das war seit je so selbstverständlich
sowohl in Städten, als auch ländlich.
?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @?
Das O
1.)
Das O ist so zu sagen rund
mal ist es schwarz mal weiß mal bunt
das kommt dem O gar nicht drauf an
da man die Form erkennen kann
nur die Modernen finden es neckig
und machen es schon auch mal eckig
jedoch geschlossen muss es sein
denn offen wär´s ein U oder nein
vielleicht ein schlechtes kleines A
ach wie auch immer, siehe da
ich schreib das O ganz sicher zu
denn so erkennt man es im Nu
als Sauerstoff es Leben nährt
hat man aerob sich mal bewährt.
2.)
O ist ein Ausruf des Erstaunens
sogar beim Arbeiter und Faulenz
der Anerkennung sicher auch
zu singen ist ein alter Brauch:
O sOle miO, meine SOnne
sagt man zum Schatz der HerzenswOnne
O Mega mässig sagen Junge
die Alten sagen: "Ei, wie glunge"
OM sagt der Guru an manchen Tage
und dies bei jeder Wetterlage.
der Otto hat Motoren gebaut
und Ottomanen sind vertraut
der Orion, ein Sternennebel
doch selten ist ein O ein Hebel.
3.)
Tiere mit O gibt´s auch recht viele
Okapi, Ozelot und Otter,
einmal im Ernst und mal im Spiele
rennen sie über Wies und SchOtter
Ozon sei neuerdings ein Renner
im Journal ist´s ein Dauerbrenner
nur die Musik kann es gut ohne
das O, als ob sich solches lohne.
Die Elektronik kennt das Ohm
Als Widerstand, das wisst Ihr schon
Ach ja und um den Sauerstoff
da gibt es oftmals Dauerzoff.
Doch ich, ich kämpfe für den Frieden
und sing zu allem Om hienieden.
?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @?
Das P
1.)
Das P ist stark gegen das B
ein Knall und PENG, hast Du gesehn?
da ist ein Ballon exPlodiert
sein Anhängzettel abgeschmiert
der Patriarch ist voller Würde
das ist wohl eine schwere Bürde
die trägt er gerne ganz allein
und panisch sollen andere sein
Prinzipien das sind keine Pferde
doch manche reiten sie zur Herde
und permanent die Pixel-Plage:
Zu viel! das ist ja meist die Klage
Im Paradies der Baum wuchs schön
so konnte man zur Erkenntnis gehen.
2.)
Mit P beginnen viele Wörter
die vom Latein man gern erörtert
es wirkt gebildet immerhin
auch wenn man nicht versteht den Sinn
Per- prä-, pro-, prim-, pan-, postulieren
und fleißig darum fabulieren
pen-, PIN ist wichtig immerhin
vergisst man ihn ist alles hin
die Pauke die Musik rhythmiert
sofern Paukist kollaboriert
paukt er daneben ist´s ein Lehrer
ein Pauker und Wissensvermehrer
da gehen Meinungen auseinander
wie Ehepaar im Streit wohl wandern.
3.)
Der Po allein ist ein Gewässer
verdoppelt kennt man ihn wohl besser
da sitzt man nämlich täglich drauf
und lässt den Dingen ihren Lauf
Parabeln gibt es beim Quadrat
wodurch das Q schon Ahnung hat
dass demnächst es auch an der Reihe
was es uns hoffentlich verzeihe.
Priorität hat noch das P
so wie es bauchig vor uns steh
als Phosphor in der Nacht wohl leuchtet
wenn es grad richtig ist befeuchtet
so interessant ist das Alphabet
wenn man es nicht nur runterbet.
?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @? ?@ & @?
Das Q
1.)
Die Qualität der Letter Qu
entspricht der Quelle, welche zu
dem Wort verhalf das so beginnt
Quellwasser oft sogleich verrinnt.
Wozu soll ich mich nach Quellen quälen
warum nicht einfach Wörter wählen
wie Querulant und quasi richtig
erfülle ich die Quote pflichtig.
hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Q ist das Qu gut dar gestellt
zu deutsch sehr selten auf der Welt
entspricht dem Laut Kv gesprochen
woran man nicht die Zunge gebrochen
nein quirlig ist die Fantasie
und die Quantenspektroskopie
2.)
zeigt nur die Qualität der Tinte
für Etymologen eine Finte
so kreuz und quer durch die Natur
oder über die Schafe bei der Schur
da quert das Q dann wie es soll
im Quintenzirkel Dur und Moll
jawohl, ich weiß ich schreib hier Stuss
weil ich die Form vollenden muss
pedantisch ist vom P geblieben
und queruliert hab ich seit sieben.
was soll´s? Ihr habt euch amüsiert
ich hoffe niemand ist brüskiert
dem Q hab ich viel Ehr getan
doch eine Strophe steht noch an!
3.)
Die Form des alten Q indessen
ging teilweise ja auch vergessen
die einen denken es käme voll
vom Proto-semitischen Qoph-Symbol
das Phönizische Qoph sieht fast aus wie Phi
und das ist es doch nicht niemals nie
Frühgriechisch Quoppa nicht vom Opa
und sicher nie serviert mit Coppa
so wurde etruskisch und römisch Q
wie ein O mit einem Schwanz dazu
und damit wäre perfekt das Q
das ging ja plötzlich ganz im Nu
so geht es jetzt zu unsrem R
drauf freu ich mich, R gibt was her!
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Das R
1.)
Groß R sieht fast aus wie klein k
nur der lange Rücken ist nicht da
und sonst hat´s nichts damit zu tun
die gegenseitig sind immun
Das Är wird unterschiedlich gesprochen
mal wird die Luft an Zunge gebrochen
so rollt die Zunge bei den Zähnen
doch das machen nicht die mit den Mähnen
die Löwen Katzen wenn sie knurren
oder etwa friedlich schnurren
nein das geht anders wie man sieht: http://de.wikipedia.org/wiki/Schnurren
dagegen vielerorts da flieht
die Luft aus der Kehle und flattert ja
zwischen Zunge und Gaumen: R ist da.
2.)
So rollt man in Frankreich: "Non Rien de Rien,
Noooooon Je ne RegRette Rien"
In schweizerischen Dialekten kommt beides vor, die Basler mehr wie die Franzosen, die Bündner rollen es eher vorne.
Autsch, ich schreibe ja Prosa, heiliebe Rosa!
rund rollt ein R durch viele Sprachen
manchmal könnte man ein CH machen
das klingt für meine Ohren ähnlich
ich mag´s mehr vorne Zung- und zähnlich
Geschmacksach ist es wirklich nicht
was man für eine Sprache spricht
nein die wird einem schon als Kind
von allen Seiten in den Kopf
gestopft als wie das Muh dem Rind
was Mutter Kuh wohl zierlich find
doch kann man später anders lernen
sich von der Muttersprach entfernen
zur Pubertät sehr oft geschehen
was Eltern manchmal ungern sehen.
3.)
Allein das R ist schwer zu sprechen
leichter nach g und b wie brechen
und oft hat mit und ohne R
das Wort Bedeutung, gibt was her.
Das mag beim Dichten wichtig sein
und manchmal kommt die Komik rein
wenn nur ein Buchstaben den Witz
des Verses bringt in in seinem Sitz:
So ist nicht gut den Stil zu brechen
von einem neuen Gartenrechen
auch im Schreiben bleiben dem Stile treu
wer sich gern des Gefallens auch erfreu
den Leser an den Zeilen haben
mit denen sie ihre Neugier laben.
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Das S
1.)
Ein äußerst viel gebrauchtes Zeichen
ist offenbar das sondergleichen
elegant geschwungene schöne S
das man um keinen Preis vergess
es stellt die Schlange wunderbar
und formvollendet immer dar
so ist es auch der Schlange Laut
so weit man den Geschichten traut,
die da von dem schönen Reptil
auf dieser Welt die Furcht erziel
Das Sinn und Sünd mit S beginnt
mich manchmal nachdenklich wohl stimmt
doch muss das weiter nichts bedeuten
wichtiger ist das Schlangen sich häuten.
2.)
So ist das Schälen einer Haut
doch oft gefolgt von einem Laut
der auch mit S geschildert wird
wo Duschen spritzen. Und verwirrt
wenn statt der warmen Regengüsse
der überraschend kalten Flüsse
den Körper überströmen jäh
man sich schnell lieber trocken säh.
Doch Sicherheit verlangt nach Opfern
und ferngesteuerte Haupttürklopfer
verraten uns, wenn jemand komme
derweil man sich im Garten Sonne
doch lebte man einfach in Natur
ist Sicherheit das wach sein nur.
3.)
Schlaf ist jedoch ganz unentbehrlich
auch wenn er unbedingt gefährlich
da man, sofern man unbewacht
darin sogar mal Fehler macht
manch Schläfer wandelt weit im Traum
erwacht im Garten auf einem Baum
weiß nicht mehr wie er hoch gekommen
und ist am Ende ganz beklommen.
Versichert ist dagegen nur
wer früh im Leben auf die Spur
dies Phänomens gekommen ist
was Mutter auch genommen ist
aus ihrem Schrank mit Leckereien
ob Schlafwandler die Diebe seien?
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Das T
1.)
Das T ein aufrecht und ein querer
Strich ist starr und nicht verspielt
mal stark, mal schwach, je nach Lust und Lehrer
als Balken es zum Träger dient
mit zwei "E" kann man es trinken
und je nach Kraut die Wirkung wohl
lindert das Kopfweh, spart das Hinken
viel besser als der Alkohol
In der Chemie Tellur , Titan
und Thorium steht auch noch an
doch im Leben lieber Tanz und Freude
statt Terror und Tortur zu Leide
man sieht ein T gibt vieles her
darum weist es allein nicht weiter.
2.)
Im Tierreich ist das T bevölkert
Tarantel, Tiger, Tintenfisch
ob es ist heiter ob bewölket
und manche mögen es zu Tisch
Termiten sind ja gar gefräßig
und fressen ganze Häuser auf
drum baut aus Steinen Türme mässig
schnell doch ragt´s zu Gott hinauf.
So einst zu Babel man gedachte
zu türmen sich bis hoch zu Gott
der fand´s vermessen und nicht sachte
macht er seinen Zerstörer flott.
Da purzelte das ganz Getürme
zusammen und mit einem Mal
ergab ein großes Sprachgestürme
Verständigung dahin: FATAL!
3.)
Man braucht nicht in Geschichte suchen
zu finden, wo man sich verstund
denn allgemein ist großes Fluchen
laut bellt erst mal der Hüterhund.
Ein jeder tröötet frisch vom Acker
"kauft hier bei mir das beste ein !"
Und Mädchen flötet wirklich wacker
lädt jeden Gast zum Freier ein.
Was hat das mit dem T zu tun
fragt jeder hier und wohl zu recht
Theater ist das Ganze nun
das einmal kräftigt und mal schwächt.
Damit ist T wohl abgefertigt
mal sehn wo sich das später rächt.
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