Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Nonsence und Sence












Sicher, kein Ding steht da isoliert
doch damit man es mal ganz studiert
ist mitunter ganz dienlich
es allein zu sehen
darauf wird in Vernetzung es reinstalliert

Wenn ich mich wieder einmal verletzt sehr fühl
werde ich erst verrückt und dann bald wieder kühl
frag mich nur: He, was soll´s?
bin ich denn so voll Stolz
was kratz mich das Gegacker und fremdes Kalkül?

Doch im Eifer hab ich längst zurück geschossen
mein Verletzer genießt und schießt unverdrossen
neue Pfeile mir ab
will mich bringen ins Grab
doch da fühl ich mich wohl, hab mich eingeschlossen.

So ergibt Wort um Satz und die Stimmung wächst
dass so manchem Bauch lachende Schwingung brächst
oder leise besinnlich
und gewiss ich gewinn Dich
für ne weitere Reimerei hier und demnächst.
Eigentlich ein Katzenvers, aber weil wir gerade hier sind....

Die Luna unser flauschiger Schatz
die fand sich einen lauschigen Platz
da liegt sie still nach einem "Tänzchen"
aus ihrem Maul hängt Mauseschwänzchen
dein letzter vers passt gerade gut in meine lebensgeschichte..,hihi...

du glaubst es kaum, es ist wie im traum..
endeckte ich doch den großen raum...
nach langer tiefer dunkler nacht...
bin ich hier und heute erwacht...

Wie findest du Novalis?
Layla
Müsste erst nachlesen, mein Favoritenkabinett:
Christian Morgenstern, Erich Mühsam, Eichendorff, Göthe (Fundament muss man auch haben), F.K. Wächter, Mordillo (es geht auch ohne Worte) und ich lese eigentlich lieber nach Thema als nach Dichter.
Aber ich muss gestehen dass meistens meine eigenen Gedanken mehr drücken als dass ich Lust hätte mich groß ins Lesen zu vertiefen.

Ich habe mir überlegt, ob man noch andere Wellen verschütteln könnte als die Hitzewelle zu Witze helle

Das Angebot:
Flutwelle - Wut Felle (ich verkaufe ein l)
Sexwelle - ...wex Selle neeeee das ist nix
Modewelle?

grüüübel......
Wellengang...Dauerwelle....Donauwelle...Wellenreiter...


und hier kommt Novalis....

Novalis
Das Gedicht



Himmlisches Leben im blauen Gewande
Stiller Wunsch in blassem Schein –
Flüchtig gräbt in bunten Sande
Sie den Zug des Namens ein –

Unter hohen festen Bogen
Nur von Lampenlicht erhellt
Liegt, seitdem der Geist entflogen
Nun das Heiligste der Welt.

Leise kündet beßre Tage
Ein verlornes Blatt uns an
Und wir sehn der alten Sage
Mächtige Augen aufgetan.

Naht euch stumm dem ernsten Tore,
Harrt auf seinen Flügelschlag
Und vernehmt herab vom Chore
Wo weissagend der Marmor lag.

Flüchtiges Leben und lichte Gestalten
Füllten die weite, leere Nacht
Nur von Scherzen aufgehalten
Wurden unendliche Zeiten verbracht –

Liebe brachte gefüllte Becher
Also perlt in Blumen der Geist
Ewig trinken die kindlichen Zecher
Bis der geheiligte Teppich zerreißt.

Fort durch unabsehliche Reihn
Schwanden die bunten rauschenden Wagen
Endlich von farbigen Käfern getragen
Kam die Blumenfürstin allein[.]

Schleier, wie Wolken zogen
Von der blendenden Stirn zu den Füßen
Wir fielen nieder sie zu grüßen
Wir weinten bald – sie war entflogen.
Forum -> Witze, Gedichte, Sprüche und Zitate

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23  Weiter