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2011-2012 das Ende?












Hallo Gabriele,

Zitat:
jivatma ich würde meine Organe nicht gerade als Ersatzteile bezeichnen - bin ich im Schlachthof zu Hause ?
Nein, was mich persönlich stört, ist, ob und was die Seele empfindet, wenn sie noch im Sterbevorgang der Organe beraubt wird


wir betrachten das gleiche aus verschiedenen Blickwinkeln.

Das was dich da beschäftigt ist die Anhaftung des Verstorbenen an den Körper den er aufgeben muss. Es ist der feinstofflich materielle Bereich. Sich darin zu vertiefen ist meiner Meinung eher verwirrend als erhellend.
"Technisch" betrachtet steht alles unter dem Gesetz von Aktion und Reaktion im Universum. Der eine muss seinen Körper mit 30ig auf dem OP-Tisch aufgeben, der andere darf friedlich mit 100 zu Haus einschlafen.
Es ist nicht der Arzt der Leben rettet oder zerstört. Der Arzt tut sein Bestes um zu helfen, aber die Entscheidung über Leben und Tod über Leid und Freud, über Wissen und Unwissen, liegt einzig und allein beim Höchsten Herrn.

Den einzigen wirklichen Freund den wir haben ist die Überseele in unserem Herzen. Der Höchste Herr weilt fern ab von der materiellen Manifestation und ist gleichzeitig im Herzen eines jeden Lebewesens gegenwärtig. So wie die Sonne sich in unzähligen Wassertöpfen widerspiegelt und doch fern des Wassers ist.
Es ist diese Überseele die unser Schicksal lenkt und uns von Körper zu Körper trägt. Mit diesem Höchsten Herrn sollten wir eine bewusste Verbindung aufnehmen - das nennt man Re-Ligio, Rückverbindung / Yoga.
Das wiedererwecken unserer Liebe für den Höchsten Herrn in unserem Herzen, der steht’s unser Bester Freund ist, ist die Vollkommenheit des Lebens. Von Ihm kommt all unsere Erinnerung, Wissen und Vergessen.

Das Studium der feinstofflichen Abläufe beim Tod ist auch nur ein Blick nach Aussen (wenn auch ein "Esoterischer"), aber helfen wird er uns schlussendlich nicht, da wir vollkommen von der Barmherzigkeit des Höchsten Herrn abhängig sind.

Das ist der Makel der Theosophie, sie hat keine Kenntnis über Gott. In der Theosophie gibt es Gott und es gibt die Suche nach Gott - und doch fehlt es an konkreter Information über Gott. Im Grunde sind Religionen (im Sinne von Rück-Verbindung) die kein konkretes Wissen über Gott und den Verbindungsvorgang mit Gott haben, ebenfalls Theosophie.

Gruss
Zitat:
jivatma: wir betrachten das gleiche aus verschiedenen Blickwinkeln.

Zitat:
Es ist der feinstofflich materielle Bereich. Sich darin zu vertiefen ist meiner Meinung eher verwirrend als erhellend.


Ich würde meinen, es ist eher erhellend

Innerhalb der Theosophie gibt es verschiedene Strömungen, genauso wie in den Religionen, das aber ist der Entwicklung geschuldet -

www.theosophie.de
http://www.theosophischer-verlag.de/online/01.php

Zitat:
Da die Menschheit im wesentlichen aus derselben Essenz stammt, und diese Essenz eine Einheit ist – unendlich, unerschaffen und ewig, ob wir sie Gott oder Natur nennen – kann nichts ein Volk oder einen Menschen betreffen, ohne auch alle anderen Völker und alle anderen Menschen zu beeinflussen. Das ist so gewiss und so offensichtlich wie die Tatsache, dass ein in einen Teich geworfener Stein früher oder später jeden einzelnen Wassertropfen darin in Bewegung versetzen wird.

http://www.theosophie.de/gesellschaft/index.php

Man kann nicht sagen, daß Theosophen nicht an Gott glauben, denn einige Richtungen beschäftigen sich mit Gott in der Welt sehr gründlich.

Und wenn wir ehrlich sind, wir sind uns ja alle nicht einig, was "Gott" ist - wir haben alle verschiedene Auffassungen darüber - Du erklärst es aus der Warte Deiner Schulungen, andere wieder anders.

Zitat:
Die moderne Esoterikforschung unterscheidet erstens die vor allem von Jakob Böhme ausgehende christliche Theosophie und zweitens die durch Helena Petrovna Blavatsky eingeführte «moderne» Theosophie.

Zitat:
An die freimaurerische Rezeption der angeblichen «antiken», «ägyptischen» , «indischen» Mysterien usw. wie an ihrem Bruderschaftsideal, ihrer Ethik knüpfte dann die «moderne» theosophische Lehre an, und verband sie mit den esoterischen Lehren des tibetischen Buddhismus und den vielfältigen "Geheimlehren" der indischen Religionen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Theosophie

Was wäre die Welt, wenn es nur eine Richtung gäbe, sie wäre wohl arm dran

Es wird wohl immer eine Vorwärtsbewegung geben - das ist unausbleiblich - nichts bleibt, wie es ist - schau Dir die Welt an - und alles hat irgendwie Sinn - denn wenn Gott allmächtig ist, würde er etwas ohne Sinn bewerkstelligen ?


Zitat:
Erstens muß das, was auf der metaphysischen Ebene wahr ist, auch auf der physischen Ebene wahr sein, und zweitens gibt es keine fruchtbarere Quelle von Haß und Streit als religiöse Meinungsverschiedenheiten. Wenn eine Partei glaubt, daß sie allein die absolute Wahrheit besitzt, ist es nur natürlich, daß sie denkt, die anderen befänden sich vollkommen in den Klauen des Irrtums oder des Teufels. Sobald Sie aber die Menschen dazu bringen, einzusehen, daß keiner von ihnen die ganze Wahrheit besitzt, daß sie vielmehr einander ergänzen und daß die vollkommene Wahrheit nur in der Verbindung der Ansichten aller gefunden werden kann, nachdem alles Falsche in jeder von ihnen ausgeschieden worden ist – dann kann eine wahre Bruderschaft in der Religion aufgerichtet werden. Dasselbe gilt für die physische Welt.

http://www.anthroposophy.com/aktuelles/blavras.html

Es wird immer verschiedene Meinungen geben - verschiedene Ansichten - das lehrt die Menschen, ihre eigenen Entscheidungen eines Für und Wider zu treffen - eines pro und contra - und es wird auch nicht enden.

Zitat:
Nehmen wir ein Beispiel! Eine Pflanze besteht aus Wurzel, Stamm und vielen Zweigen und Blättern. Wie die Menschheit als Ganzes der Stamm ist, der aus der spirituellen Wurzel emporwächst, so bedeutet der Stamm die Einheit der Pflanze. Wenn man den Stamm verletzt, so ist es klar, daß jeder Zweig und jedes Blatt darunter leiden werden. Bei der Menschheit ist es ebenso.


Warten wir ab, wie sich alles entwickeln wird - - es gibt immer Hoffnung.

http://gottlos.blog.de/?tag=materialismus
Hallo Gabriele,

ich danke dir für deine tolerante Antwort

Zitat:
Was wäre die Welt, wenn es nur eine Richtung gäbe, sie wäre wohl arm dran


Laut Aussage der Veden ist die Erde (Buhrloka) ein Ort der Ent-Scheidung.
Einige Seelen steigen auf in höhere Gottzugewandte Dimensionen, die Welt der Devas die dem Höchsten Herrn dienen. Einige Seelen verbleiben auf der Ebene der erdähnlichen Welten. Und andere Seelen steigen "auf" in Dimensionen der Asuras die die Oberhoheit des Herrn bekämpfen.

Die Asuras vertreten die Philosophie das Gott unpersönliche Energie ist, die sie entweder manipulieren können oder mit der sie schlussendlich Einswerden können.

Die Devas akzeptieren Gott als Höchstes Persönliches Individuelle Wesen und dienen Ihm in selbstloser Hingabe (Liebe). Sie sind auch die Verwalter des Universums, die entsprechend dem Maß ihrer selbstlosen Hingabe mit höheren Aufgaben betraut werden.

Sowohl die Devas als auch die Asuras inkarnieren in gewissen Zeitabständen immer wieder auf Erden. Die einen um Gotteseinfluss zu bekämpfen und die anderen um Gott zu dienen, bis sie Vollkommenheit erreicht haben.
Zurzeit ist die Erde mehr oder weniger unter der Kontrolle der Asuras.
Aber die Erde wird sich von dieser Bürde befreien und in eine höhere Dimension eingehen.
Mit unserem jetzigen physischen Körper können wir jedoch den Aufstieg nicht miterleben.

Zitat:
Es wird wohl immer eine Vorwärtsbewegung geben - das ist unausbleiblich - nichts bleibt, wie es ist - schau Dir die Welt an - und alles hat irgendwie Sinn - denn wenn Gott allmächtig ist, würde er etwas ohne Sinn bewerkstelligen ?


Ja, da stimme ich dir zu ...., mit einem grossen ABER.
Diese "Vorwärtsbewegung" ist nicht kontinuierlich. Der Weg zu Gott ist Einer, ohne einen Zweiten - es ist der Weg den Gott den Menschen gibt.
Wissen über Gott kann nur von Gott selbst kommen. Somit wird dieses Wissen herab gegeben. Diese Methode wird in Sanskrit avaroha-pantha genannt. Avaroha ist verwandt mit dem Begriff Avatara (herabsteigen). Transzendentales Wissen das herab gegeben wird.
Dem gegenüber steht der Pfad des aroha-pantha, der aufsteigende Pfad, wo man alles mit Argument und Grund erklären will.

Im Erlangen von materiellem Wissen ist der aroha-pantha ausreichend, aber für das Erlangen von transzendentalem Wissen ist er unbrauchbar.

Jemand der den Pfad des avaroha ablehnt und lieber seinen eignen Wegen folgt verbleibt im Kreislauf von Samsara. So lange bis er die Einsicht gewinnt, das es nur einen Weg gibt - den der Gott den Menschen gibt. Entweder in dem Er selbst herabsteigt oder einen Vertreter sendet.
Die "Vorwärtsbewegung" ist gewährleistet durch die Zeit, da sich das Lebewesen früher oder später dem Höchsten Herrn ergeben wird, und zu seinem erstaunen erkennt, dass das "sich ergeben" der grösste Sieg (Gewinn) ist, den es erlangen kann.

Gross
Sakina.

Ich wollte nur wissen ob ihr vom Weltuntergang 2007 was mitbekommen habt siehe Link.
http://www.harmagedon.com.ar/X/Illu.....1%20%20Endzeitablauf.htm.

mfffgggg gnostik
Der Link geht nicht.
Forum -> Judentum und Christentum

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