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Kann Allah einen Stein erschaffen, den er nicht heben kann?












@ tugba
Zitat:
Und lieber Javad die Wissenschaft hat auch nicht zu allem Beweise

Noch weniger Beweise kann allerdings ein Kreationist bieten.
Die rechnen einem gerne vor, wie unwahrscheinlich es ist, dass leben genau so ist, wie es jetzt ist. Aber Leben hat Myriaden von anderen Möglichkeiten.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Dachziegel, der vom Dach fällt genau so und nicht anders zerbirst?
Sehr sehr sehr unwahrscheinlich.
Fazit eines Kreationisten (als Analogie gedacht): Dachziegel fallen nicht von Dächern.

Aber sie tun es!

Leben entwickelt sich, wenn bestimmte Parameter stimmen.
Der kürzlich verstorbene Forscher bewies: Man nehme Methan, Salze, Wasser, Kohlendioxyd, also Stoffe, wie sie auf der Urerde herrschen, lasse Blitze reinschlagen und siehe da: nach 24 Stunden haben sich bereits erste Aminosäuren gebildet.
Salam lieber Martin,

Zitat:
So kann z.B. die Information „Flügel“ von einem auf ein anderes Insekt übertragen werden.


Nee, das geht nicht. Viren benutzen nur Erbinformation, die ihnen auch selber nützen, z.B. Informationen für Wachstumsfaktoren, die die infizierten Zellen schneller proliferieren lassen. So können z.B Tumoren durch Papillomaviren entstehen. Schon mal ein Virus gesehen, das Flügel hat . Bakterien übertragen auch bestimmte Gene, z.B Resistenzplasmide. Somit kann sich z.B Antibiotikaresistenz an mehrere andere Bakterien weitergegeben werden.

Zitat:
Noch weniger Beweise kann allerdings ein Kreationist bieten.
Die rechnen einem gerne vor, wie unwahrscheinlich es ist, dass leben genau so ist, wie es jetzt ist.


Das Problem ist eher nicht, dass die Evolutionstheorie Blödsinn ist, sondern dass Mechanismen, die zwar existieren müssen, aber im Moment nicht bekannt sind, als Zufall bezeichnet werden. Gott ist aber die absolute Notwendigkeit dafür, dass überhaupt etwas existiert. Wenn man etwas reflektiert, gerade auch naturwissenschaftlich, wird man letztendlich zur Erkenntnis gelangen, dass die Notwendigkeit der Existenz einer ersten Ursache besteht.
Zitat:

Leben entwickelt sich, wenn bestimmte Parameter stimmen.
Der kürzlich verstorbene Forscher bewies: Man nehme Methan, Salze, Wasser, Kohlendioxyd, also Stoffe, wie sie auf der Urerde herrschen, lasse Blitze reinschlagen und siehe da: nach 24 Stunden haben sich bereits erste Aminosäuren gebildet.


Das gute alte Miller Experiment ist inzwischen weitgehend hinterfragt und widerlegt worden, übrigens nicht von Kreatonisten. Leider funktioniert der Link nicht mehr, vielleicht liegt es an meinem PC: http://www.abenteuer-universum.de/miller1.html

Zitat:
Interessant ist die Schlussfolgerung, die zur Zeit gezogen wird:
Anscheinend haben Lehm und Tonmineralien eine entscheidende Rolle gespielt.:
,"Wir kommen aber zu dem Schluss, dass der Urozean große Mengen an Aminosäuren und anderen Arten von Molekülen enthalten haben könnte, die für das Leben wichtig sind; aber ihre Konzentration war zu gering, als dass dort präbiotische Systeme entstehen könnten."22

Deshalb glaubt man heute, dass das Leben nicht in den Meeren, sondern in Lagunen und Sümpfen entstand. Dort könnten sich auch höhere Konzentrationen an organischen Verbindungen angesammelt und weiterreagiert haben.23 Doch auch bei ausreichender Konzentration kann die Kondensation der Aminosäuren zu Proteinen nicht ohne weiteres in wässrigem Milieu ablaufen, da bei der Reaktion auch Wasser entsteht.

Das Gleichgewicht der Reaktion wäre in wässriger Umgebung daher zur Aufspaltung in die Edukte hin verschoben, sodass die Synthese der Peptide benachteiligt ist. Heute geht man deshalb davon aus, dass die Bildung von Proteinen und Nukleinsäuren katalysiert wurde. Dies könnte in Lehm und Ton an den Flächen von Mineralen und Kristallen abgelaufen sein. Sie enthalten mikroskopisch kleine Poren, in welchen Molekülanreicherungen entstehen konnten. Anorganische Moleküle wurden mit der Zeit durch Kohlenstoffverbindungen ersetzt, aus denen dann organische Makromoleküle, Membranen und schließlich die DNA und Zellen entstanden. Auch Stanley Miller ist sich inzwischen bewusst, dass die in seinem Simulationsexperiment entstandene Ursuppe allein nicht zur Entstehung von Leben führen konnte und räumt ein: „Den Ursprung des Lebens zu ergründen ist doch wesentlich komplizierter, als ich – und nicht nur ich allein – damals dachte.24
(http://www.abenteuer-universum.de/miller1.html)


Wir kommen also langsam dem Geheimnis auf die Spur, welche Rolle der Lehm in der Evolution gespielt hat. Bibel und Koran bestätigen die Entwicklung des Lebens aus Lehm. Laut Koran haben weiterhin Wasser und Erde (was ich als Hinweis auf die Entstehung organischer Verbindungen aus anorganischen Substanzen verstehe) eine Rolle gespielt.

Die Bibel bestätigt ebenfalls die Evolution:
http://www.urzeitundendzeit.de/Schoepfung_und_Evolution.htm
@ AlenaNur
Zitat:
Nee, das geht nicht. Viren benutzen nur Erbinformation, die ihnen auch selber nützen, z.B. Informationen für Wachstumsfaktoren, die die infizierten Zellen schneller proliferieren lassen. So können z.B Tumoren durch Papillomaviren entstehen. Schon mal ein Virus gesehen, das Flügel hat . Bakterien übertragen auch bestimmte Gene, z.B Resistenzplasmide. Somit kann sich z.B Antibiotikaresistenz an mehrere andere Bakterien weitergegeben werden.

Lese mal „im Anfang war der Wasserstoff“ von Hoimar von Ditfurth.
Er war ein großer wissenschaftlicher Autor und beschriebt das sehr anschaulich.
Dein Denkfehler liegt darin, dass ein Stück des Erbgutes, dass Viren gelegentlich von den Wirtszellen mitkopieren in Viren keinen entsprechenden Rezeptoren antrifft, als dass es dort ähnliches wie im Wirt bewirken könnte. Viren beschleunigten die Evolution.

Zitat:
Das Problem ist eher nicht, dass die Evolutionstheorie Blödsinn ist, sondern dass Mechanismen, die zwar existieren müssen, aber im Moment nicht bekannt sind, als Zufall bezeichnet werden. Gott ist aber die absolute Notwendigkeit dafür, dass überhaupt etwas existiert. Wenn man etwas reflektiert, gerade auch naturwissenschaftlich, wird man letztendlich zur Erkenntnis gelangen, dass die Notwendigkeit der Existenz einer ersten Ursache besteht.

Ich glaube an Gott aber auch an Dessen/Deren Unbeweisbarkeit, denn es ist und bleibt eine Glaubensfrage (oder es Fußt auf eigenen innerlichen Erfahrungen).

Zitat:
Das gute alte Miller Experiment ist inzwischen weitgehend hinterfragt und widerlegt worden, übrigens nicht von Kreatonisten

... Sondern von ID's?
Würde mich interessieren.
Sein Experiment besticht durch dessen Einfachheit.
Über den unteren Artikel:
Es reichen Mulden außerhalb des Ozeans, in die gelegentlich Wasser schwappt und schon haben wir eine Anreicherung der Aminosäuren durch Verdunstung.
Salam Martin,

Zitat:
Dein Denkfehler liegt darin, dass ein Stück des Erbgutes, dass Viren gelegentlich von den Wirtszellen mitkopieren in Viren keinen entsprechenden Rezeptoren antrifft, als dass es dort ähnliches wie im Wirt bewirken könnte. Viren beschleunigten die Evolution.


Du spielst hier scheinbar darauf an, dass Teile des Genoms, mit dem das Virus nix anfangen kann, durch Zufall mitkopiert werden, welche natürlich beim Virus selbst keine Konsequenz haben, aber bei einem anderen Wirt zur Ausbildung von Merkmalen führen könnten, wenn ich es richtig verstehe? Bei Bakterien halte ich das für möglich, aber bei komplexeren Eukaryonten muss das sehr unwahrscheinlich sein. Es müsste das gesamte kodierende Gen und auch noch Spleissstellen, Verzweigungspunkte und Promotoren vorhanden sein. So ein komplexes Merkmal wie Flügel könnte so nicht weitergegeben werden, da wir auch noch das Problem haben, dass die Gene für das gesamte Merkmal auf verschiedenen Chromosomen lokalisiert sind. Es sind also eher kleinere Dinge, wie zum Beispiel Initiationsfaktoren für den Zellzyklus, einige Proteine oder Rezeptoren, die so verändert werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Gene für ein komplexeres Merkmal weitergegeben werden können ist quasi 0, wenn wir noch bedenken, dass diese Merkmale ja nur durch einen ,Irrtum" vom Virus abgeschrieben werden. Ich kenne auch nur Beispiele, wo das Einführen von Virusgenom negative Konsequenzen hat. Kannst du ein Beispiel nennen, was in der Realität beobachtet wurde?
Quasi Null sit aber nicht gleich Null.
Bedenke z.B. mal den ganzen Gen-Müll, der sich im Laufe der Evolution angesammelt hat und der nun zum Beispiel die Telomere an den Chromosomenenden bildet. Was in einem einzelnen Organismus bereits abertausende Male passieren kann und gleichzeitig auch noch bei Milliarden anderen Tieren, und das dann auch noch über Jahrmillionen, das führt zu einer Übertragung von einem nicht zu unterschätzenden Anteil an Genen. Klar geht die Übertragung von „Flügel“ nicht auf ein mal. Aber ein Insekt kann ja da schon erblich vorbelastet sein. Irgendwann ereilt einen Nachkommen dann eine Virusattacke die die Fehlenden Gene bringt, den Rest erledigt dann sie Selektion.
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