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Kriminelle Vereine - Spendenbetrug leicht gemacht
Sendung vom 06.12.2007 22:15 Uhr
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/t_cid-4449222_.html
Etwa 600.000 Vereine gibt es in Deutschland. Viele helfen: Kindern, Tieren, Armen und Alten. Und wer spendet, der tut Gutes. Die Frage ist nur: wem? Einige der sogenannten Hilfsorganisationen lassen einen Großteil des gesammelten Geldes in der eigenen Tasche verschwinden. Für mitleidige Spender ist schwer zu erkennen, ob es sich um seriöse oder kriminelle Vereine handelt. Es gibt in Deutschland kaum staatliche Kontrollen.
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Nur die Hälfte der Länder hat noch ein Sammlungsgesetz, das regelt, wer wofür sammeln darf. So ermöglicht die Politik auch dubiosen Hilfs-Vereinen, unkontrolliert mit der Spendenbüchse loszuziehen. Da bleibt es ein "Betriebsgeheimnis", ob und wieviel Geld wirklich bei den Bedürftigen ankommt.
Forum: Kriminelle Vereine - Spendenbetrug leicht gemacht
Umfrage: Vertrauen Sie den Spendensammlern?
Für mich schon lange klar: ich helfe in meinem näheren Umfeld und da, wo ich weiß, daß die Spenden ankommen.
Tierheime gibt es auch hier und einige Nachbarn sammeln für Menschen in Rumänien, wo Kleidung und Geldleistungen direkt an die Menschen gegeben wird. Das ist die Folge des Abbaus des Abbruchs des Sammlungsgesetzes.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Hi Gabriele,
der Spendenbetrug fängt schon auf der Strasse an. Mich hatte in Frankfurt ein Bettler angesprochen, ob ich 2 Euro habe, damit er sich was zu essen kaufen kann.
Ich habe ihm angeboten, dass ich mit Ihm zum McDonalds oder in ein kleines Restaurant gehe, damit er was zu futtern hat - ne Currywurst oder so ...
Er hat - ABGELEHNT - irgendwie stimmte das ganze mit dem Hunger dann doch nicht. Er wollte doch die 2 Euro? WARUM?
Also bitte doch - TESTEN - es lohnt sich! Musste mein Geld auch hart erarbeiten!
biogral-micha&Team
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Ich meinte nicht unbedingt die Better, sondern es gibt in meinem Bekanntenkreis Menschen, die nicht viel haben und eine Nachbarin kennt Leute, die ihre engsten Bekannten sind, die Kleidung mit nach Rumänien nehmen - da weiß man, daß es auch ankommt, weil diese Menschen direkt vor Ort fahren und es abliefern. Aufgrund der vielen Berichte über Spendenbetrug möchten Menschen zwar weiterhinhelfen, es aber nicht mehr an diese Organisationen geben, die sie dann mißbrauchen für persönliche Partys oder Luxusschlitten.
Ich weiß nicht, ob jemand den Streit zwischen Afrika und der Eu mitbekommen hat, betreffs Menschenrechten -ist heute aktuell in alle online-zeitschriften zu finden - focus, stern, spiegel mit den entsprechenden Lesermeinungen - ich würde nicht für Afrika spenden,wenn sich die Regierenden dort das Geld einstecken, große Häuser bauen und die einfachen Menschen weiterhin Hunger leiden.
Ich muß auch rechnen und kann nicht alles hinausschleudern, da will man schon wissen, daß die Spende doch jemandem hilft. Sonst kann ich die Zuwendung gleich in dem nahe gelegenen Fluß hinein werfen - dann fressen es die Fische.
Wie komplex das ganze Weltgeschehen ist, sieht man, wenn man die Diskussionen verfolgt. China hat seinen Fuß schon in Afrika und die weißen Europäer werden hinaus gejagt - es geht um Rohstoffe - es geht um Macht - was spielen da die Menschen, die unten sind, schon für eine Rolle für die Mächtigen.
Länder, die einen hohen Menschenanteil haben, würdigen die Menschen als Induvidium nicht besonders. Da geht der Einzelne im großen Massenstrom unter.
Schauen wir uns an, wo die meisten Menschen leben, sehen wir die Realität, dann erkennen wir es ganz genau.
Wenn in China der Staudamm gebaut ist, müssen die Leute ohne Entschädigung von ihrem Ort fortgehen. Siehe Afrika - die ständigen Kriege - siehe Rußland - Bettler stehen an den Straßen und die Reichen baden im Sekt. Gleiches und Ähnliches in anderen Ländern wie Indien usw.
Aber das weiß Jeder selbst, der sich ein bißchen dafür interessiert und die täglichen Meldungen verfolgt.
Deshalb: das Geld, das man zu spenden bereit ist, muß seinen Sinn und Zweck erfüllen.
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| Vor etlichen Jahren wurde ich in Frankfurt mal von einem jungen Mann angehauen, der Geld wollte, "um sich eine Fahrkarte nach Düsseldorf zu kaufen, denn es sei ihm sein ganzes Geld gestohlen worden". Wie es so geht in den Cities großer Städte, traf ich ihn zufällig zwei Jahre später noch einmal. Ich erkannte ihn sofort, aber er mich natürlich nicht. Und wieder ... Er hatte sein Ticket immer noch nicht beisammen. So herzlos sind die Menschen in der Großstadt; wollen einfach nichts geben!
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