Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

Liebe mit Füßen treten












Der Frieden sei mit Dir, Isa!

<i>Leider Aida kennst Du meinen Glauben und meine Liebe nicht. Und Dein wissen über den Islam wird Dir bei meiner Art zu glauben und zu lieben kaum weiter helfen. Aber wenn Du zwischen den Zeilen lesen kannst und Dich nicht von Deinen Emotionen leiten lässt, wirst Du erahnen können wer ich bin.
Wo trete ich den das Christentum mit Füßen Aida?
Ist denn die Liebe so schwach, dass sie ernst gemeinte und aufrichtige Kritik nicht aushalten kann? Bin ich Respektlos, so das ich die Liebe mit Füßen trete?
Oder kannst Du diese Kritik nur nicht ertragen, weil Du gezwungen wirst nachzudenken?</i>

Leider Isa, kennst Du meinen Glauben und meine Liebe nicht. Und Dein Wissen über das Christentum wird Dir bei meiner Art zu glauben und zu lieben kaum weiter helfen. Aber wenn Du zwischen den Zeilen lesen kannst ..........

Natürlich habe ich nichts gegen Kritik, woher nimmst Du die Annahme, ich könnte sie nicht ertragen?
Gehst Du hier nicht von Deinen eigenen Ansichten und Gefühlen aus?


<i>Zitat:
Richtig! Mit der Bibel ist es etwas anders. Denn Jesus sagte, jeder der an Ihn glaubt wird durch den Heiligen Geist gelehrt werden. So dass der Gläubige auf KEINEN Menschen und keinerlei Auslegung angewiesen ist. (Auch wenn dies manches mal hilfreich sein kann.)


Behauptet wer? Paulus? Die Bibel ist in der Stellung der Heiligen Bücher nicht über den anderen Heiligen Büchern Gottes!</i>

Nein, diese Aussage kommt von Jesus: "der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe..."Joh. 14,26

Es sei Dir unbenommen, die Wertigkeit von Heiligen Büchern festzulegen. Für mich ist eben die Bibel das wichtigste "Heilige Buch".

<i>Zitat:
Überleg mal - wer außer Jesus hat denn von sich behauptet, Gott zu sein?

Die Überlegung gebe ich Dir Zurück Aida. Jesus hat von sich behauptet Gott zu sein? Oder sind es die Theologen (Paulus) und Glaubens erkorenen/Fanatiker, die es in Ihn wie Du blind hinein interpretieren.</i>

Du sprichst mir also ab, dass ich durch meine lebendige Beziehung zu Jesus Christus das Wissen und die Gewißheit habe, dass Jesus Gott ist?
Er hat dies sehr oft in den Evangeiien dargelegt und auch die Apostel haben es letztendlich erkannt.
Wieso liest Du nicht einmal selbst Seine Worte und glaubst menschlichen Interpretationen?





<i>Die Freiheit des einzelnen muss nicht die Freiheit für andere Sein bzw. für alle Sein. Das haben meine Brüder und Schwestern weit vor mir verstanden! </i>

Richtig, jeder ist für sich und sein Tun selbst verantwortlich. Die Liebe respektiert die Freiheit des Anderen.

<i>Gott allein erwählt den Weg für den einzelnen.</i>

Dem kann ich nicht zustimmen. Gott hat uns einen freien Willen gegeben uns für oder gegen ihn zu entscheiden. Er läßt uns nicht als Marionetten agieren......


<i>Und ich empfinde es als anmaßend einen anderen Menschen, sein eigenes Glück vor Gott anderen aufdrücken zu wollen.</i>

Wenn ich diesen Eindruck bei Dir hinterlassen habe, möchte ich mich entschuldigen. Das wollte ich auf garkeinen Fall. Ich drücke mich oft (etwas) "unglücklich" aus.


<i>Der Mensch hat nicht das Recht zu Missionieren. So wie es Deine angeführten Autoren und die Familie es aus Deiner Internetadresse tun.</i>

Auch dieses sehe ich etwas anders. Wenn ich den rechten Weg erkannt habe, sollte ich es nicht anderen Menschen mitteilen? Selbstverständlich nur, wenn diese es auch wünschen.
Leider berücksichtgen dies nicht alle Christen.


<i>Aber das Problem liegt wohl in Mt 28,18-20. Und der Angst der Menschen zu sagen (…) Ich aber sage Euch(…)…. Nur Gott allein gebührt die Rechtleitung und Erwählung Apg 2,33.</i>

was willst Du damit sagen, ich verstehe Dich nicht.

<i>Zitat:
Unabhängig zu sein von allen weltlichen Dingen - innerliche grenzenlose Freiheit zu erfahren.


Das macht uns wohl zu Geschwistern, den diese innerliche grenzenlose Freiheit kann ich mit Dir teilen. Nur sehe ich die Dinge aus einem andern Blickwinkel.</i>

Ist der gleiche Blickwinkel denn wichtig? Sehen wir denn nicht immer aus verschiedenen Blickwinkeln? Es kommt doch wohl eher auf den gleichen "Gegenstand" an.


<i>Hier kommt es wohl auf Dich an. Du und Gott sonst nichts! Oder verstecke ich mich hinter den Muslimen bzw. dem Islam.</i>

Richtig. So ist es, so wollte ich es darstellen.

<i>Das Christentum ist eine Wundervolle Religion und Jesus Christus ist der gesalbte Gottes, den ich anerkenne als den bevollmächtigten Gottes.
Ich nehme das Christentum als meinen leiblichen Bruder und Schwester in Liebe an aber ich verwerfe den Christus als Gott!
Denn der Gesalbte, der Messias ist ein Auserwählter von Gott und nicht Gott selbst!
Und sollte mich Gott dafür verdammen, so soll es Sein. Gott allein Schaut mein Herz und wird über mich Richten.</i>

Dem ist nichts hinzuzufügen - außer dass es nicht meinem Glauben entspricht.
Denn - jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich respektiere Deinen Glauben und nenne ihn nicht perfide, unsensibel, lieblos usw....


<i>Ich werde jetzt den Sonntag mit meinen liebsten genießen und mit meinen Kindern spielen.
Das ist meine Liebe und das Geschenk Gottes, welches ich erleben darf und Dir auch wünsche!</i>

Danke für Deine lieben Wünsche. Ja, auch ich darf das Glück in der Familie genießen. Meine Kinder sind bereits erwachsen, führen ihr eigenes Leben und wir sehen uns deshalb nicht mehr so oft.

<i>Ja liebe Aida und möge der Allmächtige Dir und mir die Erleuchtung und die Weisheit geben, auf das wir uns gegenseitig als das erkennen was wir sind.</i>

Das hast Du sehr schön gesagt, ich gebe es gerne zurück.

Friede und segen seien mit Dir!

Aida


wer mag, kann nachfolgendes lesen:

Auf der Suche nach der kostbaren Perle

Eine kleine Zusammenfassung, warum der christliche Glaube so einzigartig ist. Welchen Segen beinhaltet dieser Glaube, der nirgendwo anders erfahren werdne kann? Oder um ein Bild zu benutzen, das Jessu wählt: ein Kaufmann, der auf dre Scuhe nach schönen Perlen eine sehr kostbare Perle findet und daraufhin alles, was er besitzt, verkauft und diese Perle kauft. (Matth. 13,45-46). Wo liegt diese kostbare Perle in der christlichen Botschaft verborgen?

1. Gott kennen lernen: die Offenbarung des einzig wahren Gottes in Christus Jesus:

Überall auf der Welt suchen Menschen ehrlich nach Gott. Wird jedoch die Größe und Macht Gottes überbetont, wird Gott zu einem unnahbaren, unpersönlichen und nicht fassbaren Gott gemacht. Der Glaube kann dann leicht zu einem strikt definierten, legalistischem System werden anstelle einer liebenden Beziehung zwischen Gott dem Schöpfer und seinen Geschöpfen.

Einzigartig am christlichen Glauben ist, dass der eine wahre und persönliche Gott, der die Menschen liebt und sich nach einer Beziehung zu ihnen sehnt sich selbst auf persönliche Art durch Jesus offenbart hat, damit jeder ihn als seinen himmlischen Vater kennen lernen kann.

Es gibt für einen Menschen keine größere Freude und kein größeres Privileg, als in Gott seinen himmlischen Vater kennen zu lernen.

2. Vergebung der Sünden: der Begriff der Buße und die Sündenvergebung durch den einzig wahren Gott

Die meisten Religionen fordern die Menschen auf, Buße zu tun. Eine solche Aufforderung hängt jedoch davon ab, wie man den Begriff Sünde versteht. Es stellt sich also die Frage, worüber der Mensch eigentliche Buße tun soll. Manche Menschen glauben, sie seien Sünder, weil sie etwas Böses getan haben und nicht aufgrund der Erbsünde oder der Wesensart ihres Herzens. Sie tun Buße über Verstöße gegen Rituale und den Verhaltensvorschriften und versuchen, kleine Sünden durch gute Taten zu bereinigen.

Der biblische Begriff der Sünde zeigt, dass die Vergebung, die ein Mensch benötigt, weitaus mehr ist als das Tilgen von Schulden, die in einem großen Buch festgehalten werden. Es ist äußerst wichtig, sich darüber klarzuwerden, dass alle Menschen gegen Gott durch das rebellieren, was sie denken, reden, tun und wie sie leben. Jeder Mensch benötigt Vergebung, damit eine Beziehung zwischen Gott und dem Einzelnen aufgebaut werden kann. Sünde trennt von Gott. Allein durch das Opfer Christi kann wahre Vergebung erlebt werden und der Mensch in Gemeinschaft mit Gott treten. Es gibt viele Menschen, die von Schuldgefühlen geplagt werden aufgrund von Fehlern, die sie begangen haben. Sie suchen ehrlich nach Vergebung.

Es gibt für einen Menschen keine größere Freude und kein größeres Vorrecht als das Wissen, dass ihm die Sünden vergeben sind.

3. Gewissheit und Errettung: der Unterschied zwischen Gesetz und Gnade als Grundlage dafür, von Gott angenommen zu werden.

Viele Religionen lehren, dass Gott Sünde vergibt. Dort ist die Grundlage der Vergebung aber eine andere als die im christlichen Glauben. In manchen Religionen hängt die Errettung von einem selbst und davon ab, ob man das Gesetz erfüllt, während sie im chistlichen Glauben ausschließlich auf Gottes Gnade beruht. Andere Religionen legen fest, was man tun muss, um sich die Errettung zu verdienen. Der christliche Glaube lehrt, dass Gott etwas für uns getan hat, damit wir errettet werden können. In anderen Religionen kann der Mensch sich seiner Errettung nicht sicher sein, da er in dieser Welt keine Gewissheit darüber bekommt, ob Gott ihn für das Paradies oder die Hölle bestimmt hat. Im christlichen Glauben verhält es sich ganz anders. Selbst wenn die Christen meinen, Gottes Vergebung nicht verdient zu haben, bietet Gott ihnen dennoch aufgrund des Opfertodes Christi Errettung an, die sie im Glauben als Geschenk annehmen können. Gute Werke sind im Leben eines Christen wichtig, aber die Errettung und Annahme durch Gott hängt nicht von diesen Werken ab.

Es gibt für einen Menschen keine größere Freude und kein größeres Vorrecht als die Gewissheit, dass Gott ihn angenommen hat.


4. Ein neues Herz: der Unterschied zwischen äußerlicher und innerlicher Veränderung

In vielen Ländern sind religiöse Führer sehr darum bemüht, die Gesellschaft stärker an die Prinzipien, Gesetze und Vorschriften ihrer Religion anzupassen. Dies führt manchmal zu Konflikten zwischen der religiösen Hierarchie und bestimmten Teilen der Bevölkerung, die auf solche Regeln und Vorschriften reagieren und dagegen rebellieren, da sie als negativ und einengend empfunden werden.

Diesen Aspekt greift Jesus auch in seiner Lehre auf: das verdorbene Herz, das nicht einfach durch äußerliche Umgestaltung verändert werden kann, verunreinigt den Menschen. Der Mensch ist unfähig, einen neuen Chrarakter zu schaffen. Er kann weder böses Wunschdenken in gutes Wunschdenken verwandeln noch die Liebe zur Sünde in Liebe zur Gerechtigkeit. Nur durch ein von Gott neu geschenktes Leben und durch seine Macht kann ein Mensch verändert werden und die Fähigkeit erhalten, ein gerechtes Leben entsprechend Gottes Willen zu führen.

Es gibt keine größere Freude und kein größeres Vorrecht, als dieses neue Leben und Gottes Kraft durch den Heiligen Geist zu erfahren.

Möge der lebendige Gott jedem dabei helfen, diese "kostbare Perle" zu wählen, was auch immer es kosten möge.

Malcolm Steer
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


Ähnliche Themen
Mit ewiger Liebe liebe ich Dich
Ich Christ liebe eine Muslima... Problem
P.S. Ich liebe dich
Entwickle die Sicht der Liebe
Liebe
Die Grammatik der Liebe
Was ist Liebe? Gedanken über Partnerschaft.
Liebe auf den zweiten Blick
Meister Eckhart: Die Liebe Gottes
Was ist ... Liebe ?