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Rasierklinge












Ritzen ersetzt bestimmte Dinge im Leben, es befriedigt wenn der Schmerz eintrifft.
Psychische Leiden werden damit zum Ausdruck gebracht, man kann sich nicht anders attikulieren, jedenfalls nicht in diesem Moment.
Es erfüllt einem wenn man die Rasierklinge ansetzt, dann schneidet man, man sieht das Blut, spürt den Schmerz, und dann kommt die Befriedigung.
Ein Bekannter von mir ritzt selber, er sagte mal, das es befriedigend seie den Schmerz zu spüren, er leidet an Schizrohphenie, und das schon sei über 10 Jahren, nimmt Antidepressiva, und geht auch zum Psychologen.
So einfach ist das alles nicht, auch ich habe gesagt, hör damit auf, doch er ist es alleine der es schaffen kann, ich kann ihm nur versuchen zu helfen, für ihn dazu sein.
Er hat ziemlich viel Dinge im Kopf, die ihn plagen, Liebeskummer gehört auch dazu, den verlusst eines Freundes, der ihn nicht mehr wiedersehen will, weil er mit seiner Art nicht mehr klarkommt.
Menschen lassen zu schnell andere menschen fallen, und das ist das falscheste was man tun kann, besonders bei Leuten die an solch einer Krankheit leiden.
Klar sind die Narben nicht schön die beim ritzen entstehen, doch es ist ihr Körper, sie alleine hat dir Macht über ihn.
Aber eines liebe Sarina, bring dich nicht um, es bringt nichts, außer das menschen die dich lieben, dich vermissen werden, und sich Vorwürfe machen werden.
gehe zu einer beratungstelle, lass dir helfen, nur weil du dort hingehst, bist du nicht gleich verrückt.
Es gibt ausgebildete Leute dich sich damit auskennen, vielleicht schaust du auch mal im Internet nach Menschen die Erfahrungen mit dem ritzen haben, die dir Hilfestellungen anbieten können.
Wie alt bist du denn eigentlich?
Wo mal diese Frage eigentlich nicht so wichtig ist, denn kein Mensch sollte sich egal was für ein Alter er hat, umbringen wollen.
Es gibt Tage an denen man deprimierter ist als andere, auch ich kenne diese Fasen ganz genau.

Man kann sagen das Leben ist ja so schön,
oh man, ja das habe ich auch schon so oft gehört, doch in diesem Moment, in dem man depriemiert ist, interessiert einem das überhaupt nicht.
Man läuft gegen Tausende von Mauern, Meterhoch, umringt mit Stacheldraht.
Familien können da kaum helfen, besonders nicht, wenn sie Vorwürfe machen.
Setzen sich liebe Sarina, deine Eltern sich mit dir mal zusammen, reden sie auch mal mit dir darüber in einem vernünftigen Ton, oder schiempfen sie nur deswegen?
Nur Vorwürfe zu hören, kann einem fertig machen, man will Hilfe, bekommt sie aber nicht.
Man läuft gegen weitere Mauern, Mauern die eigentlich so niedrig sein sollten, das man leicht drüber springen hätte können.
Man spricht mit Menschen die es zwar gut meinen, aber nicht verstehen können, warum man ritzt.
Es muss ihnen klar werden, warum man das macht.

Rede über deine probleme, suche dir provisionelle Hilfe, scheu dich nicht, mit einem Psychologen zu sprechen, wenn du der Meinung bist, das er dich nicht ernst nimmt, dann such dir einen anderen.

Ich höre meinem Bekannten immer wieder zu, ich weis, das es keinen Sinn ergibt, ihm andauernd zu sagen, das er damit aufhören soll.
Aber ich versuche ihm Halt zu schenken, und er dankt es mir auch.
Und das ist das schönste, was man erleben kann, ein anderer mensch dankt einem, weil man für ihn da ist.


Ich grüße Euch alle, und besonders dich liebe Sarina
Euer Dracul2
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