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Mir ist nicht ganz klar, wie ich zu beginnen habe, da ich bis heute noch sehr an dem Verlust meines Vater zu leiden habe. Ich habe ihn vor sieben Jahren verloren. Die Diagnose kam plötzlich und unerwartet-Krebs, nicht heilbar.
Er fuhr nach dieser Diagnose direkt zu mir und stand unter Tränen vor mir; ich wollte es nicht wahr haben. Er sagte, dass er nur noch wenige Monate hätte. In diesem Moment stand die Zeit still und ich war am Ende.
Ich kann es bis heute nicht richtig verstehen; ich fühle nur eine große Leere!
Dieser Mensch war nicht nur mein Vater, sondern auch mein bester Freund. Wir konnten uns über alles unterhalten, nichts war mir unangenehm.
An dem einen Tag kam ich leider zu spät, er starb alleine. Ich kniete am Bett und konnte nicht mehr. Er lag nur dort.
In der folgenden Zeit erfuhr ich viel Schmerzhaftes von Bekannten, die Angst vor dieser Situation hatten. Nüchtern waren viele Behörden, die dieses nur zur Bearbeitung pflegten. Und auch meine Freundin gab mir einiges zu verstehen.
Und nun?
ich fühle mich fremd, orientierungslos.
boone
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Hallo!
Das tut mir sehr Leid, mir deinem Vater. Trortzdem solltest du nicht für immer den Kopf hängen lassen.
Glaubst du an ein Jenseits? Ich glaube fest daran, auch wenn wir natürlich nie ganz sicher sein können. Aber wenn es ein Jenseits gibt, und das scheint mir eindeutig die wahrscheinlichere Variante zu sein, dann ist dein Vater jetzt dort, und 'lebt' dort auf eine von dieser Welt verschiedene, ganz andersartige Art und Weise. Vielleicht kann er sehen, wie es dir geht. Natürlich vermisst du ihn, und wünschst dir, weiter mit ihm zusammensein zu können.
Der Wunsch, er sei noch da, wird vielleicht nie aufhören, aber ich bin sicher, dass du irgendwann beruhigt sein wirst. Dein Vater ist nicht WEG, er ist nur in eine andere Sphäre übergegangen. Und er wünscht dir bestimmt alles Gute, und dass du auch ohne seine Anwesenheit wieder Freude findest am Leben.
Alles Gute! MfG Hanno B.
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