Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Aufstieg in ein höheres Bewusstsein












Guten Morgen Martin,

Zitat:

Gott verlangt nichts, auch keine Entschuldigung.

Das heißt, dass man sündigen darf. Ja, Gott leugnen, ihn beleidigen und die Gläubiger unrecht tun darf. Gott verlangt ja nach deiner Aussage keine Entschuldigung bzw. verlangt nicht, dass wir Reue zeigen.

Als Fazit:
Mach was du willst. Gott vergibt dir und du kommst in das Paradies.



Das ist deine Meinung. Ich habe sie nur weiter ausgeführt. Liege ich da richtig?

LG Karim
Ich zitiere einmal aus dem "Vaterunser" ISBN 3-89385-402-9

" Schuld und Vergebung"

Vergebung - Seite 214

"Warum soll der Mensch Gott um Verzeihung bitten, wenn er ihn doch nicht beleidigen kann ? Wenn er ausschließlich gegen sich selbst handelt und seine Sünde im Grunde mit sich selber in Ordnung bringen muß ?
Gerade deshalb. Denn bittet er Gott um Verzeihung, so bittet er im Grunde sich selber um Verzeihung.
Dies mag befremdlich klingen, dennoch ist es so. Da der Mensch gar nicht wissen kann, daß er es selber ist, den er um Verzeihung bitten soll, muß er seine Angelegenheit vor ein Gericht bringen. Er muß eine Instanz haben und diese ansprechen können, damit sie in der Sache: Mensch gegen sich selber, "ich" gegen "mich", "Hans" gegen "Hans", verhandelt und vermittelt.
Er nennt dies höhere Instanz "Gott", doch diese ist in ihm. Es ist seine Seele, in der nun das erwachende oder schon erwachte Gewissen Gericht hält und das ihm schon sehr genau sagen kann, was richtig und was falsch war und ist. Er muß mit dieser höheren Instanz in sich verhandeln und von ihr freigesprochen werden. Der Mensch aber begreift das ganze Gerichtsverfahren besser und akzeptiert es eher, wenn er die Hohe Instanz, das Hohe Gericht "Gott" nennen kann. Woher soll er auch um die feinen Nuancen seiner Seele bei der Rechtsprechung seines Selbst wissen ?
Überdies spielt Gott, wie dies selbstverständlich ist, eine entscheidende Rolle bei der Rechtssprechung. Nur ist er nicht der Ankläger, sondern der Verteidiger. Gott vermittelt zwischen dem Menschen und seiner Seele. Gott vermittelt, und das heißt immer, daß die Geistigen Führer begreifen und ihm helfen. Sie helfen ihm, sich selbst zu verstehen und, soweit er dazu fähig ist, sich selbst in seiner Sündhaftigkeit anzunehmen. Sie ermöglichem ihm, Frieden mit seiner Seele zu schließen.
wenn der Mensch erfährt, daß sein innerer Weg nicht oder nicht in allen Zügen seinem Entwicklungsplan entspricht, so kann er die Schwierigkeiten beheben, indem er versucht, Frieden mit seiner Seele zu schließen. Ein solcher Friedensschluß forderte eine gute Portion Bewußtmachung und letztlich das Aktzeptieren des eigenen Wesens und damit der Vergangenheit. Nicht, indem der Mensch alles, was er getan hat, rechtfertigt oder gut heißt, sondern indem er jene vergangene destruktive Phase als Notwendigkeit für seine Entwicklung und damit als Notwendigkeit für den Menschen überhaupt erachtet."

(mit "Geistigen Führern" sind keine Menschen gemeint, sondern die dem Menschen beigefügte irdische Helfer von Gott, die dem Menschen im Sinne Gottes helfen)

"Es sind dies meistens Menschen, die sehr genaue und sehr starre Vorstellungen von Moral und Ethik haben. Und indem sie aufgrund einer rein formalen Moral und Ethik urteilen, verurteilen sie jen, die nach ihrer Ansicht gegen diese Moral und gegen diese Ethik verstoßen. Sie verachten die "Sünder" , sie ächten beispielsweise Mädchen, die schwanger geworden sind, bis sie in einer Inkarnation eines Tages selber, ohne Aussicht auf Heirat, schwanger werden. Un da ihre Vorstellungen von Moral, meistens gepaart mit Furcht vor der Meinung der Mitmenschen, in einen ausweglosen Konflikt geraten, tun sie vielleicht etwas, was strikt gegen die Menschlichkeit verstößt. Sie treiben ab oder, wie es früher häufig genug vorkam, sie töten ihr neugeborenes Kind. Erst dann erwachen sie aus ihrer "moralischen Haltung" und sind über sich so erschrocken, daß sie glauben, es gebe für ihre große Sünde überhaupt keine Verzeihung."

"Gott läßt den Mensch nicht sündigen, weil er ihm seine Sündhaftigkeit oder seine eigene Erhabenheit beweisen möchte, sondern um ihm zu helfen. Er hilft dem Menschen, seine Entwicklung fortzuführen und somit eine echte Menschlichkeit zu erlangen. Er hilft ihm gerade durch das Begehen schwerer Verfehlungen, anderen Sündern gegenüber nachsichtig zu werden, sie zu verstehen und sie mit der Zeit in Liebe voll annehmen zu können."

Bei Interesse selbst die 10 Gebote verstehen lernen - ihren tieferen Sinn- Zusammenhänge werden erklärt.
@ Karim

Zitat:
Das heißt, dass man sündigen darf.

Was ist Sünde?
Gibt es da klare unumstößliche Regeln?
Erachtest Du Fleischessen als Sünde?
Wenn nein, weißt Du wie viel Menschliches und Tierisches Leid Du damit verursachst?
Ich nenne Sünde notwendige Wachstumsprozesse, die nach und nach überwunden werden.
Aber Wachstumsprozesse nenne ich nicht „Schlecht“.

Zitat:
Ja, Gott leugnen, ihn beleidigen und die Gläubiger unrecht tun darf.

Was verliert Gott denn dadurch?
Gott hat bereits alles.
Wie könnte man Gott beleidigen? Das würde bedeuten, dass Gott nicht über der Beleidgung steht. Das wäre ja Blasphemie!
Und Gläubige? Kann man sie in ihrem Gauben beleidigen, so sind sie schwach im Glauben!
Sind die stark im Glauben, so sind sie darüber erhaben.

Zitat:
Gott verlangt ja nach deiner Aussage keine Entschuldigung bzw. verlangt nicht, dass wir Reue zeigen.

Natürlich nicht! Wozu sollte Gott das verlangen? Jede Seele reift mit ihrer eigenen Geschwindigkeit. Gott verurteilt keinen langsamen Reifeprozess!
Reue hilft der Seele, zu wachsen, es zukünftig besser zu tun. Aber das ist Freier Willen!
Eine Seele, die langsamer wachsen will soll es eben!

Zitat:
Mach was du willst. Gott vergibt dir und du kommst in das Paradies.

Korrekt!
Wenn aber die Handlungen selbstsüchtig sind, so ist der Weg dort hin bestimmt ein längerer. Aber auch Umwege führen zum Ziel!
Der Himmel ist ein Ort des Mitgefühls und der Himmel ist erst dann erfüllend, wenn auch die letzte Seele dort angelangt ist.

Gruß Martin
Hallo miteinander ihr lieben Mitschreiber.

Richtig
Sühnen oder bestrafen tun sich die Menschen selber, dafür brauchen wir keinen "Gott"
Wenn wir einen Fehler gemacht haben, kämpfen wir mit uns selber, haben ein schlechtes Gewissen, und das ist Strafe und Sühne genug.
Aber wir sollten darauf achten, dass wir keine weiteren Fehler oder Sünden begehen. Vor allem nicht immer wieder dieselben.
Es gibt sonst niemals die Erlösung, da es dauernd Sühnen fordert. Es ist wie eine Kette, die uns am Boden angeschmiedet hält. Dabei ist die Gefahr sehr groß, dass es noch tiefer abwärts geht.
Darum sollten wir uns endlich aufraffen zum guten Wollen, denn dadurch kommt die Befreiung, die Erlösung, die allein den Aufstieg zulässt zu dem Licht, zum Aufstieg zu einem höheren Bewusstsein.
Die Frucht jedes Gedankens fällt auf uns zurück, kein Mensch kann dieser Tatsache entfliehen.
Was nützt es uns, wenn wir wie der Vogel Strauss den Kopf in den Sand stecken vor dieser Wirklichkeit? Wir machen es uns so nicht leicht, denn nur mit Rechtschaffenheit und Liebe, können wir vorwärts kommen und ein höheres Bewusstsein bekommen. Es soll uns ein Ansporn sein, nicht eine Stunde länger zu versäumen, denn mit dem ersten schritt beginnen wir erst zu leben.
So wie man sich gibt, mit dem Umgang anderer Menschen in dem wir Ihm Rücksicht, Achtung und Liebe geben, so strahlt es auch wieder zurück ist man auf dem richtigen Weg zum Licht.

Mit vielen lieben Grüssen Sputnik
Richtig, Sputnik!

Zitat:
Wenn wir einen Fehler gemacht haben, kämpfen wir mit uns selber, haben ein schlechtes Gewissen, und das ist Strafe und Sühne genug.


Ich möchte es aber noch weiter fassen, denn da gibt es noch die notorischen Gewissensignorierer.

Die Tiefe der Liebe, der eine selbstlose Tat entspringt, ist die Belohnung der Tat.
Der Mangel an Liebe, dem eine selbstsüchtige Tat entspringt, ist die Bestrafung für die Tat.
Forum -> Plauderecke

Zurück  
1, 2, 3, 4  Weiter
Ähnliche Themen
Ist unser Bewusstsein elementarer als Raum und Zeit?
Wo steckt das menschliche Bewusstsein ?
Ewige Bestrafung bei vollem Bewusstsein
Rudimentäres Bewusstsein
Bewusstsein an Körper gebunden
Menschliches Bewusstsein
Bewusstsein oder Erinnerungen
Ich-Bewusstsein
Potenzielles Bewusstsein
Höheres Wesen