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Mir fiel beim Lesen der Bahá'u'lláh über den wahren Sucher auf, daß ich Ähnliches in anderer Form schon oft gelesen habe in anderen Schriften.
- Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann.
- Diejenigen, welche in die Natur des Geheimwissens eingeweiht sind, wundern sich nicht im geringsten darüber, daß die Uneingeweihten so denken.
- Unser Zeitalter drängt diese Gefühle immer mehr zurück, so daß sie durch das alltägliche Leben dem Menschen nur noch in sehr geringem Grade zugeführt werden. Wer höhere Erkenntnis sucht, muß sie in sich erzeugen. Er muß sie selbst seiner Seele einflößen. Das kann man nicht durch Studium.
- Er heißt: Jede Erkenntnis, die du suchst, nur um dein Wissen zu bereichern, nur um Schätze in dir anzuhäufen, führt dich ab von deinem Wege; jede Erkenntnis aber, die du suchst, um reifer zu werden auf dem Wege der Menschenveredelung und der Weltenentwickelung, die bringt dich einen Schritt vorwärts. Dieses Gesetz fordert unerbittlich seine Beobachtung!
Entnommen der Quelle:
http://primzahlenkreuz.de/erkenntnisse.html
Es bleibt Jedem unbenommen, es zu lesen oder zu negieren.
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So gesehen, wird eine Weiterentwicklung in allen Heiligen Schriften vom Menschen verlangt.
- Und er soll sich dabei so stellen, daß er alles das, was er sonst erlebt, von einem höheren Gesichtspunkte aus ansieht. Man denke nur einmal daran, wie man im gewöhnlichen Leben etwas ganz anders ansieht, was ein anderer erlebt oder getan hat, als was man selbst erlebt oder getan hat. Das kann nicht anders sein. Denn mit dem, was man selbst erlebt oder tut, ist man verwoben; das Erlebnis oder die Tat eines anderen betrachtet man nur. Was man in den ausgesonderten Augenblicken anzustreben hat, ist nun, die eigenen Erlebnisse und Taten so anzuschauen, so zu beurteilen, als ob man sie nicht selbst, sondern als ob sie ein anderer erlebt oder getan hätte.
- Denn jeder Mensch trägt neben seinem „Alltagsmenschen“ (= "ich") in seinem Innern noch einen „höheren wirklichen MENSCHEN“ (= ICH). Dieser höhere Mensch bleibt so lange verborgen, bis er geweckt wird. Und jeder kann diesen höheren Menschen nur selbst in sich erwecken. Solange aber dieser höhere Mensch nicht erweckt ist, so lange bleiben auch die in jedem Menschen schlummernden höheren Fähigkeiten verborgen, die zu übersinnlichen Erkenntnissen führen.
- Und solche Ruhe und Sicherheit wirken auch auf das ganze menschliche Wesen zurück. Der innere Mensch wächst dadurch. Und mit ihm wachsen jene inneren Fähigkeiten, welche zu den höheren Erkenntnissen führen.
Es ist egal, welche Geistes-Richtung man anschaut, welche Regeln gefordert werden, inhaltlich bleibt vieles sehr ähnlich.
- Er fängt an, über die Wirklichkeit ganz neue Vorstellungen sich zu bilden. Alle Dinge erhalten für ihn einen anderen Wert.
Denn:
- "Geist- gelenkt sind die Dinge, Geist- geprägt, Geist- gemacht" so lauteten die drei Thesen, die wir unserer Untersuchung der gestaltenden Kräfte des Geistes voranstellten.
http://www.palikanon.com/diverses/licht_lehre/licht_lehre18.htm
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Das_Absolute/Dasabolute3.html
quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Mir ist klar, daß wir soweit noch nicht denken. Wir sagen: wir leben in der Wirklichkeit und sind darin verwurzelt. Wir denken einfach und wir erfahren uns im täglichen Zusammensein als Menschen mit Bedürfnissen und Emotionen. Welcher Mensch kann ohne Emotionen leben ? Ich noch nicht.
Bin traurig, mißmutig, fröhlich, deprimiert, voll innerer Spannung - und ich kenne im täglichen Leben alle emotionellen Gefühle, die ich manchmal auslebe, aber manchmal über mich selbst nachdenke.
Was sich verändert hat im Laufe der Jahre ist, daß ich über meine Gefühle ganz anders nachdenke. Dabei helfen mir die Menschen in meinem näheren Umfeld, die mit mir leben und lachen und weinen. Ganz, wie es nötig ist.
Solche Schriften kommen uns dann sehr hochgestochen vor und wir verneinen sie. Wir wollen es nicht wahr haben, daß es noch etwas anderes geben könnte und wehren uns. Dann tritt Zorn in uns und wir schimpfen wir die Rohrspatzen darüber, daß es überhaupt solche Gedanken und Inhalte gibt.
In einem Forum mit Niveau kann man darüber reden, sich austauschen, und den Gedanken der Anderen lauschen - sie in sich aufnehmen und darüber nachdenken - vielleicht versuchen, nachzufühlen, was aber schlechter möglich ist, weil man den Menschen auf der Seite nicht persönlich kennt - nur das, was er in seinen Schreiben aussagt.
Es ist bereichernd, sich austauschen zu können und versuchen anzunehmen, daß es so viele Gläubige aller Art gibt. Verneinende und Bejahende.
Das muß man einfach nur mal so stehen lassen.
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